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    Neue Selbsthilfegruppe für Bauchspeicheldrüsenerkrankungen für den Frankfurter Raum gegründet

    Frankfurt a.M. Im Rahmen der Krebswoche „Leben mit Krebs“ des Tumorzentrums Frankfurt Höchst fand im November unter Federführung der Klinik für Chirurgie (Chefarzt Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach) gemeinsam mit dem Arbeitskreis der Pankreatektomierten (AdP) e.V. die Auftaktveranstaltung für die Gründung einer regionalen Selbsthilfegruppe Bauchspeicheldrüsenerkrankungen für den Frankfurter Raum statt. Circa 30 Betroffene und Angehörige kamen, um sich von den Chefärzten der Kliniken für Innere Medizin 2 Gastroenterologie/ Diabetologie (Chefarzt Prof. Dr. med. Klaus Haag), Onkologie (Chefarzt Prof. Dr. med. Hans Günter Derigs), Anästhesie, Notfallmedizin, Schmerztherapie (Prof. Dr. med. Striebel) und Psychiatrie, Psychotherapie - Psychosomatik (PD Dr. med. Michael Grube) über Diagnostik und Therapiemöglichkeiten von Bauchspeicheldrüsenerkrankungen sowie Pankreaskrebs und über spezielle Angebote für Betroffene zu informieren. Jürgen Kleeberg, 1. Vorsitzender des AdP, stellte die Ziele und Ideen des Selbsthilfevereins vor.

    Der Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V. ist mit seinen bundesweit über 1.100 Mitgliedern eine Selbsthilfeorganisation für alle Patienten, bei denen eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse vorliegt oder vermutet wird. Hierbei kann es sich beispielsweise um einen Tumor der Bauchspeicheldrüse (z.B. Pankreaskarzinom) oder um eine Entzündung (=Pankreatitis) handeln. Besonders intensiv bemüht sich der Verein um Patienten, bei denen die Bauchspeicheldrüse wegen einer dieser Erkrankungen teilweise oder vollständig entfernt werden musste. Hans Berg, selbst Betroffener und Leiter der AdP-Regionalgruppe Bergstraße/Odenwald/ Darmstadt/Frankfurt wird die Frankfurter Gruppe bei ihrem Start unterstützen. Zukünftig sind zwei Gruppentreffen am Klinikum Frankfurt Höchst im Jahr geplant. Weitere Informationen zum AdP bzw. zur Frankfurter Selbsthilfegruppe für Bauchspeicheldrüsenerkrankungen gibt es beim Regionalgruppenleiter Hans Berg, Tel. 06252 / 796 890, E-Mail: adp.berg@web.de oder beim Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V. telefonisch unter 0228/33889-251 oder per E-Mail an bgs@adp-bonn.de

    Im Klinikum Frankfurt Höchst wurden allein im Jahr 2010 über 70 Eingriffe an der Bauchspeicheldrüse wegen bösartiger oder gutartiger Bauchspeicheldrüsenerkrankungen (Karzinom, Krebsvorstufen, akuter und chronischer Pankreatitis) durchgeführt. Die schwierigen und vielfältigen Situationen nach einer Operation an der Bauchspeicheldrüse brachten Betroffene 1976 in Heidelberg auf die Idee, unter dem Motto „Hilfe durch Selbsthilfe“ einen Arbeitskreis der Pankreatektomierten zu gründen. Von Anfang an erklärten sich Ärzte und Diätassistentinnen zur Mitarbeit bereit. Zweck des AdP ist die Förderung der Gesundheit und Rehabilitation von partiell und total Pankreasoperierten nach Krebserkrankungen sowie der Menschen, die an anderen Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse leiden. Jährlich erkranken etwa 14.000 Menschen an einem Tumor der Bauchspeicheldrüse. Wir schätzen, dass jährlich ca. 65.000 Menschen an einer chronischen Pankreatitis (Bauchspeicheldrüsenentzündung) in Deutschland erkranken. Der AdP ist Mitglied im Patientenbeirat der Deutschen Krebshilfe e.V., im Deutschen Diabetikerbund, im Paritätischen Wohlfahrtsverband, in der Gesellschaft für Rehabilitation bei Verdauungs- und Stoffwechselerkrankungen e.V. (GVRS), im Deutschen Pankreasclub und in der Gastro-Liga e.V. Ein wissenschaftlicher Beirat des AdP unterstützt den Vorstand des AdP und die 51 Regionalgruppen in ganz Deutschland mit wichtigen, aktuellen medizinischen Informationen. Augenblicklich sind 1.200 Mitglieder im AdP organisiert.

    Der AdP gibt Auskunft zu Ernährungsfragen nach einer OP und bei anderen Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse, zur Überwindung des Gewichtsverlustes, zur Einnahme von Pankreasenzympräparaten, zur Nachsorge-Chemo-REHA-alternative Behandlungen und Rentenfragen, bzw. Fragen zum Behindertenrecht, gibt Informationen über Ärzte, Kliniken und REHA-Einrichtungen und bietet die Möglichkeit, mit Gleichbetroffenen in Kontakt zu treten.

    Über das Tumorzentrum Frankfurt Höchst
    Im interdisziplinären Tumorzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst (TFH) erfolgt die
    fachübergreifende Früherkennung, Diagnostik, Therapie und Nachbehandlung aller
    Krebsarten und deren Palliativbehandlung am Klinikum. Das Tumorzentrum hat kürzlich die Auditierung durch die Deutsche Gesellschaft für Hämatologie und Onkologie erfolgreich durchlaufen. Grundlage dafür bildet eine enge Zusammenarbeit mit den ärztlichen Partnern in Praxen und anderen Krankenhäusern auf Grundlage des Hessischen Onkologiekonzeptes.

    Im Mittelpunkt des Tumorzentrums am Klinikum Frankfurt Höchst unter Leitung von Prof. Dr. med. Hans-Günter Derigs, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 3 Hämatologie, Onkologie, Palliativmedizin, steht die individualisierte Tumortherapie. „Bei der Behandlung in einem Tumorzentrum profitiert der Patient z. B. von einem fachübergreifenden Ärzteteam unter einem Dach. D.h., bei uns wird jeder Patient von mehreren unterschiedlichen Spezialisten behandelt. Diese treffen sich regelmäßig in Tumorboards, um für jeden Patienten ein individuelles Behandlungskonzept zu entwickeln. Der Kranke erhält so die für ihn optimale Behandlung nach dem neuesten Stand der Forschung, unabhängig davon, von welcher Fachrichtung er betreut wird“, unterstreicht Prof. Derigs. Hierzu gehören am Klinikum Frankfurt Höchst neben Onkologen, Gynäkologen, Urologen, Internisten/ Gastroenterologen, und Chirurgen, Neurochirurgen, HNO-Ärzten, Psychologen beispielsweise Radiologen, die mit verschiedenen bildgebenden Verfahren die Erkrankung nachweisen, sowie Pathologen, die Gewebeproben sichern können.

    Mehr Informationen unter www.KlinikumFrankfurt.de bzw. www. www.adp-bonn.de

    Gesprächspartnerin für due Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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