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    Neue Lösungen für Teleradiologie verbessern radiologische Versorgung und damit Qualität in Kliniken und Praxen

    Fachtagung: Die Zukunft liegt in der radiologischen Vernetzung

    Die Radiologie gehört zu den Schlüssel-Bereichen für eine gute medizinische Diagnostik. Allerdings sind die Kosten für Geräte und Fachkräfte hoch. Neue Entwicklungen und Konzepte verbessern die radiologische Versorgung und ermöglichen den wirtschaftlichen Betrieb radiologischer Abteilungen. Bei einer Fachtagung des Netzwerks für Teleradiologie „reif & möller“ in Köln wurden diese Konzepte vorgestellt.

    Ausgangspunkt für einen wirtschaftlichen und häufig auch gewinnbringenden Betrieb radiologischer Abteilungen in Kliniken und Praxen sind der Einsatz geeigneter Geräte, qualifizierter Mitarbeiter und Ärzte, eine ausreichende Anzahl von Befundungen und optimale Ablaufstrukturen.

    Schnelle Lösung für den Krankheitsfall
    „In vielen Krankenhäusern gehören in der Radiologie Überstunden und Bereitschaftsdienste in der Nacht und am Wochenende zum Alltag. Wenn sich dann auch noch jemand krank meldet, wird es eng“, so Dr. Torsten Möller, Radiologe und Vorstand von reif & möller – Netzwerk für Teleradiologie aus Dillingen im Saarland. Seine Antwort darauf ist der Verbund von Kliniken in einem teleradiologischen Netzwerk und der Einsatz des von seinem Team neu entwickelten Systems „plug + play“.
    „plug + play“ besteht laut Dr. Möller aus einem vorkonfigurierten Laptop, über den die personell geschwächte radiologische Abteilung die zu befundenden Daten über eine speziell abgesicherte Datenleitung an das reif & möller Netzwerk für Teleradiologie schickt. Ein Radiologe des Netzwerks erstellt dann innerhalb weniger Stunden den Second-Opinion-Befund und sendet diesen an das Krankenhaus zurück. Voraussetzung ist dabei, dass mindestens ein Radiologe vor Ort ist. Daher entfällt auch eine Genehmigungspflicht. „Der Betrieb läuft ungestört weiter und es gibt weder einen Befundungsstau noch wirtschaftliche Verluste“, so Dr. Möller.

    Die Zukunft liegt in der Vernetzung
    Für eine Vernetzung ambulanter und stationärer Strukturen plädierte auch Dr. Bernd May, Geschäftsführer MBM Medical-Unternehmensberatung GmbH. Die vorhandenen radiologischen Strukturen vieler Kliniken seien nicht produktiv genug, die Geräte zum Teil nicht ausgelastet, die Kosten für den Bereitschaftsdienst und die Fallkosten seien häufig zu hoch. Klinikstandorte würden durch den Zugang zum ambulanten Sektor gestärkt und könnten etwa neue medizinisch attraktive Versorgungsbereiche aufbauen. Ebenso ließe sich die Produktivität in der Krankenversorgung unabhängig von der Klinikgröße und vom Versorgungsstatus durch eine Integration wesentlicher Versorgungsstrukturen und durch Vernetzung steigern, die Kosten der Versorgung senken und der Gerätepark schneller modernisieren sowie die Qualität verbessern. Durch eine Zusammenarbeit mit einem Teleradiologie-Netzwerk hätten Kliniken zum Beispiel Zugriff auf ergänzendes ärztliches Expertenwissen, beispielsweise spezialisierte Fachärzte wie Neuroradiologen, Kinderradiologen oder Radiologen mit onkologischem Schwerpunkt.

    Neues Finanzierungsmodell für MRT
    Viele kleinere und mittelgroße Kliniken tun sich mit dem Kauf eines MRT-Gerätes schwer. Die Geräte müssen gut ausgelastet sein, damit sich die Investition lohnt. Auch die Anforderungen an die Medizinisch-Technischen Radiologieassistenten (MTRA) sind hoch. „Wir haben jetzt ein Konzept entwickelt, mit dem sich durch Standardisierung der Einsatz eines MRT schon ab wenigen Befundungen täglich lohnt, sich das Gerät reibungslos in einen teleradiologischen Verbund einbinden lässt und das auch finanzierbar ist“, erläuterte Thomas Schmitt, Customer Manager der Siemens AG.

    Qualität und Wirtschaftlichkeit im Blick behalten
    Klar ist allerdings auch, dass sich radiologische Strukturen durch den medizinischen Fortschritt und neue Entwicklungen in Krankenhaus und Praxis verändern. Um dabei nicht Qualität und Wirtschaftlichkeit aus dem Auge zu verlieren, empfiehlt sich ein regelmäßiger geschulter Blick von außen. Durch ein geprüftes und vor allem regelmäßig zertifiziertes Qualitätsmanagement ließen sich Organisation und Arbeitsabläufe optimieren, mehr Transparenz schaffen und letztlich die Zufriedenheit der Kunden oder Patienten steigern, so Marie Rau, Auditorin im Gesundheitswesen. Dies konnte Dr. Torsten Möller nur bestätigen: „Wir sind das bislang einzige Netzwerk in Deutschland, das bereits zum zweiten Mal das Zertifikat nach der Norm DIN EN ISO 9001:2008 erhalten hat.“ Damit können die mehr als 50 Krankenhäuser in ganz Deutschland, die zu unserem Netzwerk gehören, sicher sein, dass die Qualität stimmt und die Gesetze akribisch eingehalten werden“, so Dr. Möller.

    Bildunterschrift: Mehr als 40 Teilnehmer besuchten die Fachveranstaltung „Zukunftssichere radiologische Versorgung in Krankenhaus und Praxis“, bei der Dr. Torsten Möller, Radiologe und Vorstand von reif & möller – Netzwerk für Teleradiologie erstmals das neu entwickelte System „plug + play“ vorstellte.

    reif & möller – Netzwerk für Teleradiologie
    reif & möller ist das größte und einzig zertifizierte Teleradiologie-Netzwerk in Deutschland. Mit 30 erfahrenen Radiologen bietet das Netzwerk seit dem Jahr 2000 bundesweit und rund um die Uhr sichere und schnelle Lösungen für die Fernbefundung. Mehr als 50 Kliniken vertrauen auf die Expertise des Teleradiologie-Netzwerks. Über die Leistungen der Notfall-, Nacht- und Wochenendbefundung hinaus versteht sich reif & möller – Netzwerk für Teleradiologie als Partner, der in allen Belangen der Teleradiologie mit Expertise und Erfahrung zur Seite steht. Das Credo des Netzwerks ist es, moderne Technologie im Medizinsektor für alle Menschen zugänglich zu machen und so die optimale medizinische Versorgung auch im ländlichen Raum zu sichern.
    Weitere Informationen: www.diagnostic-network.de

    Pressekontakt:
    Linda Thielemann, FuP Kommunikations-Management GmbH,
    August-Schanz-Str. 80, 60433 Frankfurt am Main, Tel.: 069 / 95 43 16 – 0, Fax: – 25,
    Email: linda.thielemann@fup-kommunikation.de, Internet: www.fup-kommunikation.de

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