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    Neue Hoffnung für Patienten mit Bauchwassersucht bei Leberzirrhose: Deutschlandweit erstes Miniaturpumpensystem implantiert

    Frankfurt a.M. Für Patienten, die bedingt durch eine Leberzirrhose unter einer hochgradigen Ansammlung freier Flüssigkeiten im Bauchraum (Aszites) leiden, gibt es neue Hoffnung auf mehr Lebensqualität. Nach dem Abschluss einer europäischen Pilotstudie wurde im November erstmals in Deutschland ein speziell für diesen Patientenkreis entwickeltes Miniaturpumpensystem im Klinikum Frankfurt Höchst von einem Ärzteteam, bestehend aus Gastroenterologen und Chirurgen, implantiert. Dieses Verfahren kann herkömmliche Methoden wie das häufige Punktieren und die damit verbundenen mehrfachen Krankenhausaufenthalte ersetzen. Die in der Schweiz entwickelten implantierbaren Mini-Pumpen gelten als Hoffnung insbesondere für die Patienten, bei denen eine medikamentöse Behandlung nicht mehr anspricht.

    “Die Bauchwassersucht (Aszites) bei einer fortgeschrittenen Leberzirrhose, die große Ausmaße annehmen kann, stellt eine schwierig zu behandelnde Komplikation dar, bei der zunächst eine Behandlung mit wassertreibenden Medikamenten (Diuretika) durchgeführt wird“, erklärt Prof. Dr. med. Klaus Haag, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 2 (Gastroenterologie, Diabetologie, Infektiologie). Gerade bei weiterer Zunahme der Wasserproduktion und insbesondere gleichzeitiger Abnahme der Entgiftungsfunktion der Leber konnte das Bauchwasser bisher nur durch meist wöchentliches Punktieren des Abdomens und Ablassens von fünf bis zehn Litern (oder tägliches Ablassen von ca. einem Liter) behandelt werden. „Diese häufigen Punktionen tragen jedoch bei jedem Eingriff ein nicht unerhebliches Risiko für eine Infektion oder das Auslösen einer intraabdominellen Blutung in sich“, so Prof. Haag. Durch das neuentwickelte Miniaturpumpensystems ist es nun möglich geworden, den Aszites kontinuierlich aus dem Bauchraum in die Harnblase zu pumpen. „Sollten sich die vielversprechenden Ergebnisse der Pilotstudie bestätigen, könnten auch weitere Indikationen (wie z.B. bei malignem Aszites, der durch eine tumoröse Aussaat im Bauchraum bedingt ist) in Angriff genommen werden, was als Palliativmaßnahme die Lebensqualität auch dieser Patientengruppe deutlich erhöhen dürfte“, unterstreicht Prof. Haag.

    Der Einsatz des Miniaturpumpensystems erfolgte durch ein Team der Klinik für Chirurgie unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach. Der Eingriff dauert 30 bis 45 Minuten und ist auch in Lokalanästhesie möglich.

    Über das Klinikum
    In der Klinik für Innere Medizin 2 (Gastroenterologie, Diabetologie, Infektiologie) werden Patienten mit Erkrankungen der Speiseröhre, des Magens, des Dünn- und Dickdarmes, der Leber, der Gallenwege und der Bauchspeicheldrüse sowie Diabetes mellitus behandelt. Patienten mit Infektionskrankheiten können auf einer speziell dafür ausgerichteten Infektionsstation betreut und therapiert werden. Einen Schwerpunkt stellt die Behandlung von Patienten mit Zuckerkrankheit (Diabetes mellitus) dar. Neben der Abklärung von Patienten mit unklaren Krankheitsbildern hat die Abteilung besondere Erfahrung auf dem Gebiet der Behandlung von dekompensierten Leberzirrhosen und deren Komplikationen.

    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 17 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), drei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum, dem MVZ sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. 2.200 Beschäftigte versorgen jährlich 33.500 stationäre und 70.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2015 errichtet. Mehr Infos unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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