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    Nationales Zentrum Frühe Hilfen unterstützt Fachkräfte mit Beratungsunterlagen in leichter Sprache

    Nationales Zentrum Frühe Hilfen
    unterstützt Fachkräfte mit Beratungsunterlagen in leichter Sprache

    Köln,19. September 2013. Das Nationale Zentrum Frühe Hilfen (NZFH) unterstützt Fachkräfte ab sofort mit dem Informationspaket NEST für ihre Tätigkeiten in Familien. Der Begriff NEST wurde von Fachkräften selbst gewählt, weil er symbolisch für eine Umgebung steht, in der Kinder gesund aufwachsen. Entwickelt wurden die Materialien von der Stiftung Pro Kind in Zusammenarbeit mit dem NZFH und Fachkräften aus der Praxis. Das Paket beinhaltet eine Fülle an Materialien. Hierzu gehört ein Ordner mit über 200 verschiedenen Themenbögen rund um die Schwangerschaft bis hin zum zweiten Lebensjahr eines Kindes. Die Texte sind in leicht verständlicher Sprache geschrieben, Grafiken und Piktogramme unterstützen die Informationen. So können Eltern, die das Lesen langer Texte nicht gewohnt sind, die Inhalte besser erfassen. Am 30. September stellt das NZFH die Materialien in Bremen auf einem Fachtag vor.

    Die NEST-Materialien sollen vor allem von Fachkräften der Frühen Hilfen eingesetzt werden. Beispielsweise unterstützen Familienhebammen Eltern und Familien in belastenden Lebenssituationen, indem sie in die Familien gehen und diesen helfen, sich auf den Alltag mit einem Baby einzustellen. Dabei geben sie Anleitung zu Pflege, Ernährung, Entwicklung und Förderung des Kindes. Die neuen Beratungsunterlagen greifen zahlreiche Fragen zur Gesundheit, zur Alltagsorganisation, zur Beziehung von Eltern zu Kindern sowie zu den Themen Geld und Beruf auf.

    Die NEST-Materialien bieten die Möglichkeit, gemeinsam mit den Familien zu entscheiden, welche Themen besprochen und welche Ziele gesetzt werden sollen, um den Alltag zu verbessern. Alle Unterlagen sind so gestaltet, dass sie Müttern und Vätern helfen, die eigenen Stärken zu entdecken und diese zu fördern. So kann Selbstvertrauen aufgebaut werden und eine positive Entwicklung für Kind und Familie einsetzen", sagt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA), die gemeinsam mit dem Deutschen Jugendinstitut (DJI) Trägerin des NZFH ist.

    „Wir wissen, dass Menschen ihre Verhaltensweisen ändern und sich Ziele setzen. Sinnvolle und erreichbare Anstöße können dabei wichtig sein", erklärt Prof. Dr. Sabine Walper, Forschungsdirektorin im DJI. "Mit den NEST-Materialien gehen wir diesen Weg und wollen damit Familien unterstützen."

    In die Entwicklung der NEST-Materialien sind unter anderem Ergebnisse einer Befragung von Fachkräften der Frühen Hilfen eingeflossen, die das NZFH Ende 2010 in Auftrag gegeben hatte. Darin wurde der Frage nachgegangen, wie Informationsmaterialien für die Zielgruppe der Frühen Hilfen gestaltet sein sollten, um sie besser zu erreichen. Eine zentrale Antwort bestand darin, dass die Texte übersichtlich und die Sätze einfach sein sollten. Die NEST-Materialien erfüllen diesen Anspruch. Sie können zudem unabhängig von verschiedenen Programmen in den Frühen Hilfen eingesetzt werden. Die Entwicklung wurde vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend (BMFSFJ) aus Mitteln der Bundesinitiative Frühe Hilfen unterstützt.

    Die NEST-Materialien können gegen eine Schutzgebühr von 25 Euro unter folgender Adresse bestellt werden: Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 51101 Köln, Fax: 0221-8992257, E-Mail: order@bzga.de. Einzelne Bögen sind auf der Internetseite www.fruehehilfen.de eingestellt und können kostenlos heruntergeladen werden.
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    Kontakt:
    Dr. Marita Völker-Albert
    Pressesprecherin der
    Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
    51101 Köln
    Tel. 0221-8992280
    Fax: 0221-8992201
    E-Mail: marita.voelker-albert@bzga.de
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    Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit

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