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    Nächstes Treffen der Selbsthilfegruppe Bauchspeicheldrüsenerkrankungen am 10. März im Klinikum Frankfurt Höchst

    Frankfurt a.M. In Deutschland erkranken jährlich rund 13.000 Menschen an Tumoren der Bauchspeicheldrüse. Die Behandlung dieser sehr komplexen und anspruchsvollen Krankheitsbilder erfordert eine enge interdisziplinäre Zusammenarbeit von Gastroenterologen, Radiologen, Chirurgen, Onkologen sowie Psychoonkologen. Unter Federführung von Prof. Dr. med. Matthias Schwarzbach, Chefarzt der Klinik für Allgemein-, Viszeral-, Gefäß- und Thoraxchirurgie, lädt der Arbeitskreis der Pankreatektomierten (AdP e.V. Bauchspeicheldrüsenerkrankte) Patienten, Angehörige und Interessierte am Montag, 10. März 2014, zum nächsten Treffen der regionalen Selbsthilfegruppe Bauchspeicheldrüsenerkrankungen ein. Los geht’s um 16 Uhr in den Tagungsräumen 1 und 2 (Gebäude A, EG) des Klinikums. Chirurgen, Onkologen, Gastroenterologen sowie das Ernährungsteam informieren über Diagnostik und Therapiemöglichkeiten von Bauchspeicheldrüsen-erkrankungen und geben Tipps zu speziellen Angeboten für Betroffene. Angedacht ist beispielsweise die Durchführung eines regelmäßigen Stammtisches bzw. Gesprächskreises für Bauchspeicheldrüsenerkrankte in Frankfurt. Außerdem stellen sich die neuen Leiter der Regionalgruppen Mainz und Wiesbaden vor. Der Eintritt ist frei, um Anmeldung wird gebeten unter Telefon 06252 796890 oder per E-Mail an adp.berg@web.de.

    Im Kompetenzzentrum für chirurgische Erkrankungen des Pankreas (zertifiziert durch die Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV)) am Klinikum Frankfurt Höchst werden pro Jahr über 70 Eingriffe an der Bauchspeicheldrüse wegen bösartiger oder gutartiger Bauchspeicheldrüsen-erkrankungen (Karzinom, Krebsvorstufen, akuter und chronischer Pankreatitis) durchgeführt. Alle Patienten werden gemeinsam mit den Gastroenterologen, Radiologen, Strahlentherapeuten, Onkologen, Anästhesisten und Pathologen in einer interdisziplinären Expertenkonferenz besprochen. Bei besonderem Bedarf des Betroffenen kommen auch die Psychoonkologen dazu. Mit Erfolg für den Patienten. Die Sterblichkeit der Operationen lag dabei unter zwei Prozent, also sogar sechs Prozent unter dem von der Deutschen Gesellschaft für Allgemein- und Viszeralchirurgie (DGAV) vorgegebenen Mindestrate für eine Zertifizierung als Kompetenzzentrum.

    Über den Arbeitskreis der Pankreatektomierten (AdP) e.V.
    Der Arbeitskreis der Pankreatektomierten e.V. ist mit seinen bundesweit über 1.200 Mitgliedern eine Selbsthilfeorganisation für alle Patienten, bei denen eine Erkrankung der Bauchspeicheldrüse vorliegt oder vermutet wird. Hierbei kann es sich beispielsweise um einen Tumor der Bauchspeicheldrüse (z.B. Pankreaskarzinom) oder um eine Entzündung (Pankreatitis) handeln. Besonders intensiv bemüht sich der Verein um Patienten, bei denen die Bauchspeicheldrüse wegen einer dieser Erkrankungen teilweise oder vollständig entfernt werden musste. Zweck des AdP e. V. ist die Förderung der Gesundheit und Rehabilitation von partiell und total Pankreatektomierten und nicht operierten Bauchspeicheldrüsen-erkrankten unter besonderer Berücksichtigung der Krebspatienten und ihrer Angehörigen. Hans Berg, selbst Betroffener und Leiter der AdP-Regionalgruppe Bergstraße/Odenwald/ Darmstadt/Frankfurt, hatte gemeinsam mit Ärzten des Klinikums Mitte November 2011 im Rahmen der Krebswoche des Tumorzentrums Frankfurt Höchst die regionale Selbsthilfegruppe Bauchspeicheldrüsenerkrankungen für den Frankfurter Raum gegründet. Die Gruppe trifft sich zweimal pro Jahr am Klinikum.

    Über das Tumorzentrum Frankfurt Höchst (TFH)
    Die Etablierung des Tumorzentrum Frankfurt Höchst dient der Erweiterung der guten medizinischen und pflegerischen Versorgung durch die einzelnen Fachkliniken am Klinikum Frankfurt Höchst zu einer interaktiven, fachabteilungsübergreifenden optimierten Versorgung der Patienten. Hierbei bilden die nachfolgenden Zentren weitere Spezialisierungen, die entweder direkt zum Tumorzentrum gehören wie das Brustzentrum (zertifiziert durch die EUSOMA und die DKG/DGS), das Gynäkologische Krebszentrum (zertifiziert durch die DKG) und das Darmkrebszentrum (zertifiziert durch die DKG) oder als Kompetenzzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst mit ihrem Versorgungsangebot die Behandlung onkologischer Erkrankungen unterstützen. Hierzu gehören das Kompetenzzentrum für chirurgische Erkrankungen des Pankreas (zertifiziert durch die DGAV), das Kompetenzzentrum für chirurgische Koloproktologie (zertifiziert durch die DGAV) sowie das Kompetenzzentrum für chirurgische Erkrankungen der Leber (zertifiziert durch die DGAV).

    Über das Klinikum
    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich ca. 34.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2018 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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