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    Mundgeruch – nein, danke! - Behandlung beim Zahnarzt kann endgültig Abhilfe schaffen

    Hannover im Juni 2011. Zahlreiche Erwachsene plagt ein unangenehmer Geruch aus dem Mund. Heutzutage immer noch häufig peinlich, bereitet vielen Betroffenen dieses Leiden große Probleme in Beruf, Freizeit und Partnerschaft. Nicht nur bestimmte Speisen, beispielsweise mit Zwiebeln oder Knoblauch, können dafür verantwortlich sein, sondern vor allem langfristige Erkrankungen im Magen-Darm-Trakt oder in der Speiseröhre. Meistens liegt die Ursache jedoch im Mundraum, weshalb sich Betroffene nicht zurückziehen, sondern vertrauensvoll an ihren Zahnarzt wenden sollten. Er kann sofort feststellen, ob eventuell kariöse oder paradontöse Erkrankungen vorliegen, oder zu anderen Fachärzten überweisen, um ernsthafte weitere Beschwerden auszuschließen. „Neben Erkrankungen des Zahnhalteapparates und der Zähne können ebenso Beläge auf der Zunge, ein verminderter Speichelfluss sowie Entzündungen im Hals- und Nasenbereich für einen schlechten Atem verantwortlich sein“, sagt Dr. Ralf Luckey, MSc, leitender Zahnarzt am Diagnostikzentrum für Implantologie und Gesichtsästhetik (DIG) der Implantatzahnklinik in Hannover (IKH).

    Ursachen für Mundgeruch

    Verantwortlich für unangenehm riechenden Atem sind circa 300 verschiedene Bakterienarten, die Nahrungsmittelreste zersetzen, wobei übel riechende Schwefelverbindungen entstehen. Bakterien bilden zudem aus Nahrungsmittelresten und ihren Ausscheidungen Beläge, auch Plaque genannt. Außerdem nisten sie sich vor allem dort ein, wo die Zahnbürste beim täglichen Putzen nicht oder nur schwer hingelangt: in Zahnzwischenräumen, Zahnfleischtaschen und auf der Zungenoberfläche. Hier bieten Körperwärme, Feuchtigkeit und Schutz vor der Zahnbürste eine perfekte Grundlage zur Vermehrung. „Bleibt eine regelmäßige Zahnreinigung aus, entstehen optimale Bedingungen für Bakterien und somit verstärkt sich Mundgeruch“, sagt Dr. Luckey. Aber auch Zahnfleischentzündungen, kariöse Zähne und schlecht sitzende Kronen, Brücken oder Implantate können die Ursache des unangenehmen Geruchs sein, weil sie Bakterien ebenfalls beste Voraussetzungen zur Vermehrung bieten. Zusätzlich kommt Atmen durch den Mund als Ursache infrage, da hierdurch die Mundschleimhaut austrocknet und sich dort verstärkt Bakterien ansammeln. Aus demselben Grund fördert geringe Flüssigkeitsaufnahme wie auch zu geringer Speichelfluss die Entwicklung von schlecht riechendem Atem.

    Mundhygiene spielt eine große Rolle

    Im Anschluss an eine ausführliche Diagnose können Zahnarzt und Patient gemeinsam eine individuelle Therapie festlegen. „Um Bakterien möglichst wenig Angriffsfläche zu bieten, lohnt es sich, Kronen- und Implantatsränder sowie Füllungen glätten zu lassen. „Frei liegende Zahnhälse, kariöse oder bereits zerstörte Zähne müssen ebenfalls behandelt werden, um unangenehmen Geruch zuverlässig zu beseitigen“, erläutert Dr. Luckey. Außerdem empfiehlt sich eine regelmäßige halbjährliche, in einigen Fällen auch vierteljährliche professionelle Zahnreinigung zur vollständigen Entfernung von bakteriellen Belägen an Stellen, die sich mit einer Zahnbürste kaum erreichen lassen. Durch restlose Entfernung von Plaque lässt sich dem Problem schlechter Atem wirksam entgegentreten und auch die Neuentwicklung eines Bakterienfilms verzögern. Bei der täglichen Zahnreinigung zu Hause sollte jeder Erwachsene nach den Mahlzeiten sorgfältig die Zähne putzen, einmal täglich zusätzlich mit Zahnseide oder Interdentalbürstchen, um Zahnzwischenräume von Ablagerungen zu befreien. Auch die Verwendung eines Zungenschabers ist ratsam, ebenso wie eine antibakterielle Mundspüllösung, um die Zähne erfolgreich von Bakterien zu befreien. „Therapien sind immer langfristig angelegt. Eine einmalige professionelle Zahnreinigung allein kann die Ursache von Mundgeruch nicht beheben. Entscheidend sind vielmehr Kontinuität und Engagement jedes einzelnen Patienten“, so Dr. Luckey abschließend.

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