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    Morbus Parkinson – Behandlungsmöglichkeiten der Gegenwart und der Zukunft

    Am Samstag, 15.10.2011, fand der 2. Mittelfränkische Parkinsontag unter Leitung der Neurologischen Klinik am Krankenhaus Rummelsberg im Gemeinschaftshaus Nürnberg-Langwasser statt. 130 Betroffene und Interessierte informierten sich über die Grundlagen der Parkinsontherapie, besondere psychologische Aspekte der Erkrankung und über die möglichen Heilungschancen der Zukunft.

    Die Veranstaltung wurde von PD Dr. Martin Winterholler, Chefarzt der Neurologischen Klinik am Krankenhaus Rummelsberg, gemeinsam mit Herrn Erich Besold, Vorsitzender der deutschen Parkinsonvereinigung (dPV) Nürnberg / Fürth organisiert. Die dPV ist eine Selbsthilfegruppe für Parkinsonpatienten und zählt deutschlandweit über 23.000 Mitglieder. Morbus Parkinson ist eine Erkrankung des zentralen Nervensystems. Die Ursache dieser Erkrankung ist nicht bekannt. Morbus Parkinson beginnt nur ausnahmsweise plötzlich, in den meisten Fällen entwickelt sich die Krankheit schleichend, zunächst für den Patienten kaum merklich. Als mögliche Vorboten wurden in den Vorträgen auch Riechstörungen, Schlafstörungen oder Depressionen genannt.

    Behandlungsmöglichkeiten der Zukunft
    Als Gastreferent konnte Herr Prof. Dr. Alexander Storch, einer der führenden Forscher im Bereich der Gen- und Stammzellentherapie, von der Universitätsklinik Dresden gewonnen werden. Parkinson ist bis heute nicht heilbar, doch Hoffnung liegt in der Forschung. Prof. Storch referierte über die Zukunft neuer Behandlungsmethoden, wie der Gentherapie und der Stammzellentherapie. „Beide Methoden befinden sich derzeit noch im experimentellen Stadium, doch es besteht die Hoffnung, dass dies die Behandlungsmethoden der Zukunft sind“, erklärte Prof. Storch den Besuchern. Da Medikamente leider nicht immer den gewünschten Erfolg bei der Behandlung von Parkinson bringen, suchen Forscher immer nach neuen Behandlungsmethoden. Bei der Gentherapie, so Prof. Storch, werden Gene in den Körper eingeschleust, die die eingeschränkte Dopaminzufuhr im Hirn wieder aktivieren und den Krankheitsverlauf verlangsamen oder sogar aufhalten können. Somit kann zukünftig die Erkrankung selbst behandelt werden. Bisher sei man mit der Einnahme von Medikamenten nur gegen die Symptome der Krankheit vorgegangen.

    Eine weitere Möglichkeit der Behandlung könnte die so genannte Stammzellentherapie sein. Hierdurch erhofft man sich eine Regeneration der Gehirnzellen, die durch die Parkinsonkrankheit absterben. Bei Stammzellen handelt es sich um Zellen, die in der Lage sind, sich in verschiedene andere Zellen zu verwandeln und auch andere Zellen zu erzeugen. Auch wenn die Anwendbarkeit der Stammzellen derzeit noch fraglich ist, machte Prof. Storch auch den derzeit wichtigsten Aspekt der Stammzellenforschung aufmerksam. An den entnommenen Zellen von Patienten können schon heute die Medikamente von morgen entwickelt und getestet werden.

    Dr. Horst Weier, Oberarzt der Neurologischen Klinik am Krankenhaus Rummelsberg, erläuterte die neuesten Erkenntnisse der medikamentösen Therapie. Dr. Weier legte dabei seinen Schwerpunkt auf die Ergebnisse der neuesten Behandlungsstudien sowie mögliche Nebenwirkungen und Risiken.

    Therapie braucht Zeit
    Abschließend berichtete Herr Christoph Schleifer, Psychologe am Krankenhaus Rummelsberg, über den Einfluss der psychischen Verfassung auf die körperlichen Symptome der Krankheit. Die Angst vor der drohenden Unselbstständigkeit, der Abhängigkeit von Angehörigen und von Medikamenten führt zu Wut und Verbitterung über das eigene Schicksal. Grundvoraussetzung für den Erfolg der Behandlung ist, auch wenn es Überwindung kostet, sich anderen mitzuteilen und sich auch über die kleinen Dinge des Lebens zu erfreuen. „Therapie braucht Zeit“, so Schleifer, „es gibt kein Stadium im Leben, das einen daran hindert, sich dem Leben in seiner Gänze anzunehmen“.

    Kontakt Krankenhaus Rummelsberg:
    Krankenhaus Rummelsberg
    Julia Kennemore
    Unternehmenskommunikation/Marketing
    Rummelsberg 71
    90592 Schwarzenbruck
    Telefon: (0 91 28) 504 33 31
    Telefax: (0 91 28) 504 31 50
    kennemore.julia@rummelsberger.net
    www.krankenhaus-rummelsberg.de

    Pressekontakt Krankenhaus Rummelsberg:
    Concilius AG
    Daniel Schreyer
    Leiter Redaktionen
    Telefon: (0 89) 944-18-0
    Telefax: (0 89) 944-18-10
    Mobil: (01 72) 863 75 47
    schreyer@concilius.com
    www.concilius.com

    Über Rummelsberg:
    Das Krankenhaus Rummelsberg ist seit dem 01. September 2010 in der Trägerschaft der Sana Kliniken AG. Das Krankenhaus Rummelsberg verfügt über 365 Betten und ist in den Fachbereichen Orthopädie/Unfallchirurgie, Neurologie, Innere Medizin und Rehabilitation weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Medizinische Fachkompetenz und christliches Engagement prägen die Arbeit im Krankenhaus Rummelsberg, das seit jeher ein sozial-diakonisches Profil innehat. Dabei behandelt das hochspezialisierte Team aus Ärzten und Ärztinnen sowie Pflegenden die Patienten ganz im Sinne des Leitmotivs: „In guten Händen gesund werden“.

    Über Sana:
    43 Krankenhäuser, 1.334.000 Patienten, knapp 22.500 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter sowie ein breites medizinisches Spektrum - das ist die Sana Kliniken AG. Die Sana Kliniken AG ist einer der führenden Anbieter von Gesundheitsdienstleistungen in Deutschland. Die Krankenhäuser sind Teil der öffentlichen Daseinsvorsorge. Neben dem Kerngeschäft der Akutmedizin setzt die Gruppe Leistungsschwerpunkte mit Fachkliniken in den zukunftsträchtigen Indikationen Herz/Kreislauf, Orthopädie und Neurologie. Rehabilitationskliniken und Seniorenheime runden das Versorgungsangebot ab.
    Als Tochterunternehmen der privaten Krankenversicherer ist die Sana Kliniken AG ein stabiler Eckpfeiler in der Gesundheitswirtschaft und ein vertrauenswürdiger Partner für Patienten, Ärzte, Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, Krankenkassen und Politik.

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