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    Mitarbeiterbefragungen in der Gesundheitswirtschaft? Nein danke! Von Indifferenz, Eigennutz und Neophobie

    Quelle: http://ifabsthill.wordpress.com/2014/02/09/mitarbeiterbefragung-nein-dan...

    Die positiven Effekte von Mitarbeiterbefragungen sind unumstritten, zumindest in der Theorie. Praktische Umsetzungen finden sich in Unternehmen der Gesundheitswirtschaft jedoch nur selten. Fragen nach den Gründen werden von den Verantwortlichen meist diffus beantwortet, häufig ist zu hören, dass ein derartiges Projekt im Unternehmen nicht realisierbar sei.
    Die Motive der Blockierer
    Doch Mitarbeiterbefragungen werden nicht von Unternehmen verhindert, sondern von dort arbeitenden Entscheidern, die drei Motive zu ihrer Blockade-Haltung veranlassen:
    - Indifferenz: die Meinungen der Mitarbeiter interessiert sie im Grunde nicht und sie sind der festen Überzeugung, die möglichen Resultate der Befragung ohnehin zu kennen (“Da kommt doch immer die übliche Meckerei!”).
    - Eigennutz: vor dem Hintergrund eines mehr oder weniger ausgeprägten rücksichtslosen Bedachtseins auf den eigenen Positions- und Karriere-Nutzen stellen die Ergebnisse aus Mitarbeiterbefragungen eine potentielle Gefahr dar und werden deshalb unterbunden. Hinzu kommen Sub-Motive wie Besitzstandswahrung, Komfortdenken und Fehler-Vertuschung.
    - Neophobie: aus der generelle Angst vor Neuem und Unkalkulierbarem werden Vermeidungs-Strategien entwickelt, die darauf gerichtet sind, alle Aktionen mit Veränderungspotential – wie z. B. auch Befragungen – strikt zu vermeiden.
    Das Unternehmen als Verlierer
    Die genannten Motive führen dazu, dass die Unternehmenstätigkeit ohne weiterführende Einblicke und unter Inkaufnahme von Leistungsdefiziten fortgesetzt wird. Die Eigeninteressen von Entscheidern verhindern so Transparenz und Fortschritt für die betroffenen Betriebe.
    Negativ-Motive wirken auch ex-post
    Aus ihnen erwächst aber auch – war die Durchführung einer Befragung doch nicht zu verhindern – eine andere Fehlsteuerung: die verfälschende Rückkoppelung der Ergebnisse in den Betrieb, z. B. durch Filterung und Vorauswahl “genehmer” Aspekte und durch einen vage-verzögernden Umgang mit Kritik und Verbesserungsvorschlägen. Hierdurch wird akuter Unmut in der Belegschaft erzeugt, eine Reaktion, die die Eigennützigen, Neophoben und Indifferenten wenig interessiert. Ihnen kommt es vor allem darauf an, dass die generelle Bereitschaft und Offenheit für zukünftige Folge-Befragungen hierdurch nachhaltig gemindert wird.

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