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    Mit heißem Wachs gegen Rheumahände

    Gelenkrheuma bedeutet für Betroffene ein Leben mit Schmerzen und Einschränkungen, insbesondere wenn sich durch die chronische Gelenkentzündung die Finger verformt haben. Hier ist oft eine spezielle Überwärmungstherapie mit heißem Wachs sehr hilfreich. Sie fördert die Durchblutung, regt den Stoffwechsel an, lindert die Schmerzen und macht die Finger wieder beweglicher.

    Das so genannte Paraffinbad wird in der Rehabilitation von Rheumapatienten erfolgreich eingesetzt. Ulrike Hübenthal, Ergotherapeutin in den Balzerborn Kliniken, erklärt: “Das Paraffin wird erhitzt. Der Patient taucht die Hände bis über das Handgelenk kurz ein, zieht sie wieder heraus und wartet bis das Wachs angetrocknet ist. Dieser Vorgang wird mehrere Male wiederholt bis nach etwa fünf Minuten das Wachs die Hand komplett überzogen hat. Ist der so entstandene Wachshandschuh fest, werden die Hände mit Folie eingeschlagen und mit Handtüchern umwickelt. Nach circa 15 Minuten wird der Handschuh abgerollt und die Hände mit einem trockenen Tuch gesäubert. Die Hände sollten zwei Stunden nicht mit Wasser in Berührung kommen und der Patient sollte mindestens einen halben Liter Wasser trinken, um die Stoffwechselvorgänge zu unterstützen.“

    Nach 10 Paraffinbädern können die Schmerzen deutlich gelindert werden. Ein positiver Kreislauf entsteht: Wenn Rheuma-Patienten weniger Schmerzen haben, bewegen sie ihre Finger wieder besser. Durch diese Bewegung nehmen die Schmerzen weiter ab, so dass eine langfristige Wirkung erzielt wird. Die Effizienz des Paraffinbads kann noch gesteigert werden, wenn es vorher oder nachher mit Fingergymnastik kombiniert wird.

    „Diese Überwärmungstherapie rheumatisch verformter Hände wirkt nicht nur lokal, indem sie zur besseren Durchblutung führt, Querverklebungen von Muskelfasern und Spannungen in den Gefäßen sowie vorhandene Ödeme löst. Der Einsatz des Paraffinbads hat überdies eine systemische Wirkung, indem es den gesamten Stoffwechsel, das vegetative Nervensystem und die Leberfunktion anregt und die Schmerzentstehung abmildert. Das Paraffinbad hat denselben Effekt beim rheumatisch deformierten Fuß mit typischen Zehenfehlstellungen wie Hammer- oder Krallenzehe und bei Arthrose in Händen und Füßen“, so Prof. Dr. Gerhard A. Müller, Nephrologe, Rheumatologe und Ärztlicher Direktor der Balzerborn Kliniken, Rehaklinik für Orthopädie, Rheumatologie, Nephrologie und Dermatologie in Bad Sooden-Allendorf.

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