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    Mit Kunst einander begegnen und verstehen: Inklusionsprojekt mit hörgeschädigten und gut hörenden Schülern in Hannover

    Das Kunst-Projekt, das hörgeschädigte und gut hörende Schüler aus Hannover Anfang Februar gemeinsam begonnen haben, schreitet kontinuierlich voran. 16 Kinder treffen sich derzeit Woche für Woche, um zusammen Kunstwerke zu schaffen, die sichtbar und auch hörbar sind. Die Projektteilnehmer stammen alle aus der Haupt- und Realschule „Ludwig Windthorst“ sowie der benachbarten „Hartwig-Claußen-Schule“, dem regional einzigen Förderzentrum mit dem Schwerpunkt Hören der Region Hannover. Die Organisatoren bewerten das Projekt, das auch ein Beitrag zum aktuellen Thema Inklusion ist, schon jetzt als vollen Erfolg. Die entstandenen Kunstwerke werden im Rahmen zweier abschließender Projekttage am 22. und 23. März erstmals öffentlich präsentiert. Initiator des Projektes ist die Cochlear Deutschland GmbH & Co. KG, ein führender Hersteller für implantierbare Hörlösungen mit Sitz in Hannover.

    Beim Kunstprojekt mit dem Titel „Kunst sichtbar und hörbar machen“ entstehen insbesondere zwei große Schnecken-Bilder. Die teilnehmenden Kinder der beiden Schulen gestalten diese Bilder nicht nur farblich. Sie integrieren in ihre Arbeiten auch eine Vielzahl unterschiedlicher Objekte, die Klänge erzeugen. Die klingenden Schnecken versinnbildlichen die menschliche Hörschnecke, die so genannte Cochlea, über die akustische Reize an das Gehirn weitergeleitet werden.

    Unterstützt werden die Schüler bei ihrer Arbeit von den Kunstlehrern beider Schulen sowie von Mitarbeitern der Firma Cochlear. – „Die Schnecken-Kunstwerke nehmen bereits Gestalt an, und die Kinder haben sehr viel Freude an ihrem Projekt“, berichtet Joachim Budke, Schulleiter der Hartwig-Claußen-Schule. „Vor allem aber bringt die Zusammenarbeit eine Vielzahl neuer sozialer Erfahrungen mit sich. Früher hatten hörgeschädigte und gut hörende Schüler nichts mit einander zu tun – trotz der unmittelbaren Nachbarschaft unser beider Schulen. Dank der Initiative von Cochlear sind wir nun auf einem guten Weg, um dies grundsätzlich zu ändern. Im Projekt gehen die Kinder erstmals aufeinander zu, lernen sich kennen und finden eine gemeinsame Sprache, die auch Barrieren in der mündlichen Kommunikation überwindet. Das ist schon ein Stück gelebte Inklusion.“

    Fertiggestellt und erstmals einer breiten Öffentlichkeit präsentiert werden die Arbeiten des Kunstprojektes im Rahmen zweier Projekttage am 22. und am 23. März. – „Bis dahin ist noch einiges zu tun. Aber die Kinder sind mit Freude bei der Sache, so dass das Ergebnis ganz bestimmt großartig wird“, so Thomas Topp, Leiter der Cochlear Deutschland GmbH & Co. KG mit Sitz in Hannover. „Auch für unsere Mitarbeiter, die vor Ort dabei sind, ist das Projekt ein tolles Erlebnis. Unsere modernen Hörimplantate eröffnen vielen hochgradig hörgeschädigten sowie an Taubheit grenzenden Kindern einen Zugang zur Welt des Hörens. Der unmittelbare Kontakt zu diesen Kindern sowie das Thema Inklusion sind für uns sehr wichtig. Das ist eine wirkliche Herzenssache.“

    Redaktioneller Hinweis:

    Die Firma Cochlear ist weltweiter Marktführer für die Entwicklung und Herstellung von Cochlea-Implantaten (CI). Die bahnbrechende Technologie dieser CI-Systeme ermöglicht es Kindern und Erwachsenen mit hochgradigem und an Taubheit grenzendem Hörverlust wieder zu hören. Darüber hinaus entwickelt und vermarktet das Unternehmen weitere implantierbare Hörlösungen für verschiedene Arten des Hörverlustes.

    Seit über 30 Jahren führt Cochlear die Forschungsarbeit des australischen Medizin-Professors Graeme Clark, dem Erfinder des mehrkanaligen Cochlea-Implantats, fort und vermarktet CI-Systeme in mehr als 100 Ländern. Die Hörlösungen von Cochlear haben bis heute über 250.000 Menschen wieder näher an ihre Familien und Freunde herangeführt. Dabei garantiert Cochlear allen Nutzern seiner Produkte eine lebenslange Partnerschaft mit Aktualisierungen und Weiterentwicklungen der Technologien.

    Die branchenweit größten Investitionen in Forschung und Entwicklung sowie kontinuierliche Zusammenarbeit mit international führenden Forschern und Experten sichert Cochlear seine Spitzenposition in der Wissenschaft des Hörens. Das Unternehmen beschäftigt derzeit weltweit über 2.500 Mitarbeiter. Sitz der deutschen Niederlassung von Cochlear ist Hannover. Weitere Informationen unter www.cochlear.de.

    Das Cochlea-Implantat wird unter die Kopfhaut des Patienten eingesetzt und reicht bis in dessen Innenohr. Es wandelt gesprochene Worte und andere akustische Signale in elektrische Impulse um. Durch diese Impulse wird der Hörnerv stimuliert, der sich in der Hörschnecke, der so genannten Cochlea, befindet. Zu jedem CI gehört außerdem ein Soundprozessor mit Sendespule, der wie ein Hörgerät hinterm Ohr getragen wird. Gehörlos geborenen Kindern sowie hochgradig hörgeschädigten Kindern und Erwachsenen eröffnet das CI den Zugang zur Welt des Hörens und der gesprochenen Worte.

    Der Begriff der sozialen Inklusion (lateinisch inclusio: Einschluss) steht für das Idealbild einer Gesellschaft, in der jeder Mensch akzeptiert wird, in der sich jeder frei und selbstbestimmt entfalten kann und niemand ausgegrenzt wird. Dem entsprechend steht der Ansatz der inklusiven Pädagogik für eine Bildung und Erziehung, in der jedes Kind – unabhängig von seinen körperlichen und geistigen Voraussetzungen – in einer vielfältigen Gemeinschaft Wertschätzung und Förderung erfährt. In der 2006 beschlossenen UN-Konvention über die Rechte von Menschen mit Behinderungen verpflichten sich die Unterzeichnerstaaten zur Errichtung eines inklusiven Bildungssystems, in dem der gemeinsame Unterricht von Schülern mit und ohne Behinderung der Regelfall ist. Wie die praktische Umsetzung eines solchen Bildungssystems in Deutschland erfolgen wird, ist derzeit Gegenstand einer gesamtgesellschaftlichen Verständigung.

    Pressekontakt:

    Cochlear Deutschland GmbH & Co. KG, Durdane Erseker, Tel.: +49 (0)511 542 77 225, E-Mail: derseker@cochlear.com

    PR-Büro Martin Schaarschmidt, Tel.: +49 (0)30 65 01 77 60, E-Mail: martin.schaarschmidt@berlin.de

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