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    Missachtung psychischer Erkrankungen - DGPT schlägt zusätzlichen Bereich vor

    Keines der sechs neuen „Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung“ beschäftigt sich mit seelischen Krankheiten

    Die Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychosomatik, Psychotherapie und Tiefenpsychologie (DGPT) begrüßt die Initiative von Bildungsministerin Annette Schavan, die Erforschung häufig vorkommender Erkrankungen durch die Einrichtung von sechs „Deutsche Zentren der Gesundheitsforschung“ voranzutreiben. „Gleichzeitig müssen wir zur Kenntnis nehmen, dass kein Zentrum zur Erforschung seelischer Erkrankungen benannt wurde und gefördert wird“, sagt der stellvertretende Vorsitzende der DGPT, Dr. med. Bernhard Janta. Dies sei umso bedenklicher, da die Weltgesundheitsorganisation (WHO) schon 2003 festgestellt habe, dass psychische Leiden 30 bis 50 Prozent der Gesundheitskosten eines durchschnittlichen europäischen Landes ausmachen.

    „Auch in Deutschland belegen die Statistiken des Bundesgesundheitsministeriums wie auch der Krankenkassen seit Jahren, dass seelische Erkrankungen von allen Krankheitsgruppen die höchsten Steigerungsratenaufweisen. Dies bedeutet nicht nur eine Zunahme an Behandlungskosten, sondern vor allem eine Zunahme von individuellem Leid“, sagt der erfahrene Psychoanalytiker und Ärztliche Direktor einer Klinik für seelische Erkrankungen. Die gezielte Förderung der wissenschaftlichen Forschung auch gerade im Hinblick auf seelische Erkrankungen sei daher unbedingt notwendig, und die Bundesregierung wäre gut beraten gewesen, diesen wichtigen Bereich von vornherein in die Förderung einzubeziehen. So die Forderung der DGPT an die Politik.

    Die DGPT schlägt deshalb vor, den ernannten sechs Deutschen Zentren der Gesundheitsforschung ein weiteres für den Bereich der psychischen Erkrankungen hinzuzufügen. „Wir sehen ansonsten die Gefahr, dass der Behandlung seelischer Erkrankungen und deren Erforschung weniger Gewicht als der Behandlung somatischer Erkrankungen beigemessen wird. Dies wäre fatal für die Betroffenen und deren Angehörige“, sagt Dr. med. Bernhard Janta.

    Ansprechpartner:
    Dr. Felix Hoffmann - Geschäftsführer DGPT
    Tel.: 040/75664990
    e-mail: Felix.Hoffmann@dgpt.de

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