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    Ministerpräsidentin Hannelore Kraft zeichnet drei Krankenhäuser für besonderes Engagement für die Organspende aus

    Zeichen der Hoffnung setzen

    Essen, 4. September 2014. Das Evangelische Krankenhaus Bielefeld Gilead, das HELIOS Klinikum Wuppertal und das Universitätsklinikum Bonn (UKB) wurden heute geehrt, weil sich Ärzte und Pflegende in den drei Kliniken in vorbildlicher Weise für die Organspende eingesetzt haben.

    Hannelore Kraft, Ministerpräsidentin des Landes Nordrhein-Westfalen, überreichte die Auszeichnungen gemeinsam mit Dr. med. Ulrike Wirges, Geschäftsführende Ärztin der Deutschen Stiftung Organtransplantation (DSO).

    „Rund dreimal so viele Menschen warten auf eine Transplantation wie Organe vermittelt werden können. Es muss uns wie in anderen europäischen Ländern gelingen, die Zahl von Organspenderinnen und Organspendern zu erhöhen. Deshalb gilt es, bei diesem Thema Vertrauen zurückzugewinnen. Dafür braucht es Transparenz über Verfahren und Abläufe und die Unterstützung engagierter Partnerinnen und Partner vor Ort. Ich habe auch einen Organspendeausweis und würde mir wünschen, dass mehr Menschen auch JA sagen zur Organspende“, erklärte Ministerpräsidentin Hannelore Kraft. „Organspende ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Den vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern in den geehrten Krankenhäusern kann nicht genug gedankt werden für ihr Engagement. Ihnen allen gilt meine höchste Anerkennung.“

    „Zum neunten Mal zeichnen wir heute Krankenhäuser aus, die sich gemeinsam mit uns stetig für die Organspende einsetzen. Sie erkennen somit die Not der Patientinnen und Patienten, die auf eine Transplantation angewiesen sind“, betonte Dr. med. Ulrike Wirges. „Wir danken allen Kolleginnen und Kollegen in den Krankenhäusern, deren Einsatz Mut und Hoffnung schenkt.“

    „Unser Dank gilt auch allen Organspendern und deren Familien“, sagte Dr. med. Axel Rahmel, Medizinischer Vorstand der DSO. „Unsere Aufgabe und Verantwortung als Koordinierungsstelle für die Organspende liegt darin, dem Willen des Verstorbenen, anderen über seinen Tod hinaus zu helfen, zu folgen. Dazu gehört, dass wir die Voraussetzungen schaffen, um eine hohe Sicherheit und Erfolgsaussicht bei der nachfolgenden Transplantation zu gewährleisten. Daher sorgen wir für eine detaillierte
    Spendercharakterisierung und eine hohe Qualität der Spenderbetreuung, der Organentnahme und des Transports.“

    Die DSO zeichnet seit 2002 Krankenhäuser aus, die sich mit besonderem Engagement für die Organspende eingesetzt haben. Ziel ist es, die Anstrengungen der Krankenhäuser zu würdigen und sie damit zu weiterem Einsatz für die Organspende zu motivieren. Außerdem soll die Auszeichnung auch ein Ansporn für andere Krankenhäuser sein, sich für die Organspende zu engagieren.

    Die zu ehrenden Krankenhäuser werden in Abstimmung mit dem Fachbeirat der jeweiligen DSO-Region gewählt. Die wichtigsten Kriterien für eine Auszeichnung sind die Benennung und Unterstützung eines Transplantationsbeauftragten durch die Klinikleitung, die kontinuierliche Fortbildung des Klinikpersonals sowie die Erarbeitung von Leitlinien und Verfahrensschritten für den Akutfall Organspende.

    Die DSO ist seit Juli 2000 die bundesweite Koordinierungsstelle für Organspende. Sie hat bundesweit sieben Regionen gebildet, die jeweils ein Bundesland oder mehrere Bundesländer umfassen. In der Akutsituation Organspende begleitet sie alle Abläufe: Von der organisatorischen Unterstützung bei der qualifizierten Feststellung des Hirntods über das Gespräch mit den Angehörigen, medizinische Maßnahmen zur Erhaltung von Organen und zum Schutz der Organempfänger bis hin zum Organtransport. Daneben unterstützt sie die Krankenhäuser durch Fortbildungen und Prozessoptimierung zum Thema Organspende. Die Mitarbeiter der DSO-Region Nordrhein-Westfalen betreuen insgesamt 335 Krankenhäuser.

    Ansprechpartnerinnen:
    Birgit Blome, Bereichsleiterin Kommunikation
    Dr. Susanne Venhaus, Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
    Deutsche Stiftung Organtransplantation
    Deutschherrnufer 52, 60594 Frankfurt am Main
    Tel.: +49 69 677 328 9400 oder -9413, Fax: +49 69 677 328 9409,
    E-Mail: presse@dso.de, Internet: www.dso.de, www.fuers-leben.de

    Dr. med. Ulrike Wirges, Geschäftsführende Ärztin der Region Nordrhein-Westfalen
    Lindenallee 29-41, 45127 Essen
    Tel.:+49 69 677328-7001, Fax: +49 69 677328-7099
    E-Mail: nrw@dso.de

    Ansprechpartnerin Staatskanzlei des Landes Nordrhein-Westfalen
    Jasmin Khatami, Pressestelle
    Stadttor 1, 40219 Düsseldorf
    Tel.: +49 211/837-1207, Fax: +49 211/837 187 1207
    E-Mail: jasmin.khatami@stk.nrw.de
    Homepage: www.nrw.de

    Ansprechpartnerin Evangelisches Krankenhaus Bielefeld Gilead
    Sandra Gruß, Gesundheitsmarketing
    Evangelisches Johanneswerk Kantensiek 11, 33617 Bielefeld
    Tel.: +49 521/772-77066, Fax: +49 521/772-77065
    E-Mail: sandra.gruss@evkb.de
    Homepage: www.evkb.de

    Ansprechpartner HELIOS Klinikum Wuppertal
    Jörn Grabert, Pressesprecher
    Heusnerstraße 40, 42283 Wuppertal
    Tel.: +49 202/896-2075, Fax: +49 202/896-1813
    E-Mail: joern.grabert@helios-kliniken.de
    Homepage: www.helios-kliniken.de/klinik/wuppertal.de

    Ansprechpartnerin Universitätsklinikum Bonn (UKB)
    Privatdozent Dr. Ulf Günther
    Geschäftsführender Oberarzt an der Klinik für Anästhesiologie
    und Operative Intensivmedizin
    Universitätsklinikum Bonn
    Telefon: + 49 228/287-14114
    E-Mail: ulf.guenther@ukb.uni-bonn.de
    Homepage: www.ukb.uni-bonn.de

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