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    Mind-Body Medizin für Patienten – Zwischen Tradition und Wissenschaft

    Kongress-Einladung (Fachmedien)
    4. Europäischer Kongress für Integrative Medizin (ECIM, 7.-8.10.2011). Berlin

    Mind-Body Medizin für Patienten – Zwischen Tradition und Wissenschaft

    Neben der integrativen Onkologie, modernen Konzepten komplementärmedizinischer Schmerzbe-handlung sowie integrativer Kinderheilkunde wird die Mind-Body Medizin (MBM) im Zentrum vieler Vorträge, Arbeitsgruppen und Diskussionen beim 4. Europäischen Kongress für Integrative Medizin stehen (ECIM, 7.-8.10.2011). Hierzu werden zahlreiche Ergebnisse klinischer Studien vorgestellt, zum Beispiel zur angstlösenden Wirkung von geführtem Bilderleben bei präoperativen Patienten oder zur wirksamen Sturzprophylaxe bei Senioren durch chinesisches Schattenboxen (Tai-Chi). Besondere Beachtung dürfte ein Workshop finden, in dem die reichhaltigen Erfahrungen der Klinik für Naturheilkunde und Integrative Medizin, Essen, zu mittlerweile rund 20.000 MBM-behandelten Patienten diskutiert werden. Weitere Workshops richten sich direkt an Studenten, niedergelassene Ärzte und Pflegekräfte.

    Was ist Mind-Body Medizin?
    Die Mind-Body Medizin (MBM) ist eine dynamische Synthese beispielhafter und evidenzbasierter Medizinschulen – sie integriert Konzepte großer Vorbilder wie Sebastian Kneipp (Ordnungstherapie), Johann Hinrich Wichern (Innere Mission), Rudolf von Laban (Tanztherapie), Hans Selye (Stresstheorie), Viktor Frankl (Logotherapie), Thure von Uexküll (Psychosomatik), Aaron Antonovsky (Salutogenese) sowie vieler traditioneller Medizinsysteme in die moderne Medizin. Besondere Berücksichtigung finden dabei das Zusammenspiel von Geist, Seele, Körper und Verhalten sowie emotionale, mentale, soziale, spirituelle und verhaltensmäßige Faktoren, die direkten Einfluss auf die Gesundheit nehmen. Persönliche Fähigkeiten wie Selbstbewusstsein und Selbstpflege werden in besonderem Maße respektiert und gefördert.

    Probleme und Perspektiven der Mind-Body Medizin
    Vom Fehlen einer einheitlichen Definition der Mind-Body Medizin, die Prof. Dr. Andreas Michalsen, Charité – Universitätsmedizin Berlin, in einem Grundsatzreferat thematisieren wird, fühlen sich viele engagierte Anwender der Mind-Body Medizin kaum direkt berührt. Indirekt führt die unklare Positionierung der MBM in das Gesundheitssystem allerdings zu fehlender Forschungsförderung, zu mangelnder Ressourcenallokation der Versicherungssysteme oder Folgen, die letztlich die ge-wünschte qualitativ hochwertige, menschengerechte Patientenversorgung beeinträchtigen. Weitere Probleme entstehen falls die Integration der MBM in die konventionelle Medizin einzelnen Konzepten ihr eigentlich ideelles Wesen beraubt. Die Berücksichtigung der Spiritualität in einem ganzheitlichen Konzept verliert durch Reduktion auf eine medizinische Methode zumindest teilweise ihre eigentliche Bedeutung. Eine Meditation oder ein Gebet sind eben nicht quantifizier- und dosierbar wie die Medikamentengabe mittels Infusionspumpe. Deshalb darf die Mind-Body Medizin ihre breiter angelegten, ganzheitlichen Perspektiven nicht aufgeben, so Michalsen.

    Neben diesen Schwerpunktthemen werden beim diesjährigen ECIM auch aktuelle Ereignisse the-matisiert. Beispielsweise ein Urteil des Bundessozialgerichtes (Mai 2011), das die Kostenüber-nahme der adjuvanten Misteltherapie bei Krebspatienten beendet bzw. stark einschränkt. Oder eine primär auf Nebenwirkungen von Phytotherapeutika gezielte Kampagne (August 2011, Pelargonium sidoides). Weitere Präsentationen betreffen Möglichkeiten der Primärprävention von M. Alzheimer, den hohen Anteil von Komplementärmedizin nutzenden Schweizern, Ergebnisse einer Pilotstudie zu antihypertensiven Wirkung von Eurythmie oder Untersuchungen zu den unterschiedlichen Placebo-Interventionen in Akupunkturstudien. Auch klassische naturheilkundliche Themen werden in wissenschaftlichen Präsentationen oder Workshops umfänglich behandelt – beispielsweise Sport- und Bewegungstherapie, naturheilkundliche Diätetik oder Schröpfen. Das Gesamtprogramm findet sich online (www.ecim-congress.org).

    Veranstaltungsort
    Charité - Universitätsmedizin Berlin, Campus Virchow-Klinikum
    Augustenburger Platz 1, 13353 Berlin
    Lehrgebäude Weststraße/ Forum 3

    Fragen und Anmeldung Sekretariat:
    Frau Margit Cree
    Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie
    Charité - Universitätsmedizin Berlin
    Tel. 030-450529-262
    margit.cree@charite.de

    Presse:
    multiMEDvision GbR
    Rainer Bubenzer & Marion Kaden
    Sigismundstraße 5
    10785 Berlin
    Tel: 030-80613679
    mail: mmv@berlin.de

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