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    Medizinische Fortbildung: Den Alltag als Einsatzkraft bewältigen

    11. Christoph 54-Tag in Freiburg
    Die Freiburger Station der DRF Luftrettung hatte anlässlich ihres 20-jährigen Jubiläums ein besonderes Programm für ihren diesjährigen „Christoph 54-Tag“ am 14. September 2013 vorbereitet: Im Blickwinkel der Fortbildung standen die Herausforderungen des Einsatzalltags im Rettungsdienst. Wie sieht es hinter den Kulissen aus? Was kann jeder Einzelne tun, um seine Arbeitszufriedenheit zu stärken? Zu der Veranstaltung kamen rund 200 Mitarbeiter von Rettungsorganisationen und Kliniken sowie Vertreter von Polizei, Feuerwehr und Bergwacht.

    Bestsellerautor Jörg Nießen, selbst Feuerwehrmann und Rettungsassistent, las aus seinem Buch „Die Sauerei geht weiter“. Er schilderte mit einer guten Portion Sarkasmus skurrile und authentische Erlebnisse im Rettungsdienst: Ein falscher Alarm zu einem Verkehrsunfall, der im Rahmen einer Fahrzeugsensoren-Simulation ausgelöst wurde, überzogene Erwartungshaltungen von Patienten und schöne Momente, beispielsweise die Unterstützung bei einer Geburt – Nießen zeigte, dass der Alltag für die Einsatzkräfte oft Überraschungen und Herausforderungen bereit hält. Im Anschluss schlug Michael Steil, Bundeskoordinator für Psychosoziale Notfallversorgung, den Bogen zur persönlichen Vorsorge, um Stress wie auch Frustration im schwierigen Arbeitsalltag vorzubeugen. Der bekannte Experte für Einsatzkräftebetreuung gab konkrete Tipps, die die Motivation steigern können.

    Gute Ernährung ist ein weiterer wichtiger Baustein für die Gesundheit und das Wohlbefinden der Rettungskräfte. Die Realität sieht jedoch oft anders aus: Fast Food und unregelmäßige Mahlzeiten aufgrund des Schichtdienstes und der Einsatzlage sind an der Tagesordnung. Dass das Kochen von gesunden Gerichten im Bereitschaftsdienst dennoch möglich ist, zeigte der mehrfach ausgezeichnete Sterne-Koch Julian Diegel in einer anschließenden Koch-Show im Hubschrauberhangar. Er bereitet vor den Augen der Teilnehmer schnelle und leichte Gerichte zu, die einfach zwischen den Einsätzen nachgekocht werden können. Von Lamm-Carée mit Gemüse, über Rumpsteak, bis hin zur Pasta mit frischer Tomatensauce: Jeder Teilnehmer konnte hautnah miterleben, wie die Gerichte in jeweils nur 15 Minuten auf der Bühne entstanden.

    Unterstützt wurde die Veranstaltung durch das Netzwerk Psychosoziale Notfallversorgung und eine Reihe von Sponsoren, die nicht nur das Catering rund um die Fortbildung möglich gemacht hatten, sondern auch einige Sachgutscheine zur Verlosung bereit stellten. Diese hatten einen direkten Bezug zum Thema: Zu gewinnen waren unter anderem ein individuelles Coaching oder eine teambildende Maßnahme im Kletterpark.

    „Wir bringen allen, mit denen wir täglich im Einsatz erfolgreich zusammen arbeiten, eine große Wertschätzung entgegen. Daher haben wir in diesem Jahr die Einsatzkraft selbst, also nicht die Patienten oder notfallmedizinische Themen, in den Mittelpunkt gerückt. Damit haben wir einen Nerv ge-troffen – die Resonanz unserer Kollegen war sehr gut“, erläutert Dr. Frank Lerch, Leitender Arzt der Station Freiburg.

    Hintergründe zur Fortbildung
    An den Stationen der DRF Luftrettung finden regelmäßig medizinische Fortbildungsveranstaltungen - wie der „Christoph 54-Tag“ statt - um die Rettungskräfte optimal auf ihren Einsatz in der Notfallrettung vorzubereiten. Ziel ist es, Fachwissen zu vermitteln, aber auch den Teilnehmern Möglichkeiten zum Austausch zu geben. Die Fortbildung richtet sich an das medizinische Personal der DRF Luftrettung, in der Notfallmedizin tätige Mitarbeiter von Kliniken und des bodengebundenen Rettungsdienstes sowie Polizei und Feuerwehr.

    Hintergrundinformationen
    Der Freiburger Hubschrauber der DRF Luftrettung mit dem Funkrufnamen „Christoph 54“ ist täglich von 8.00 Uhr morgens bis Sonnenuntergang ein-satzbereit, um Patiententransporte zwischen Kliniken durchzuführen. Außerdem wird er zu Notfalleinsätzen in den Leitstellengebieten Freiburg, Waldshut, Lörrach, Emmendingen, Ortenau, Mittelbaden und Villingen alarmiert.
    Die DRF Luftrettung blickt in diesem Jahr auf ihr 40-jähriges Einsatzjubiläum zurück: Im März 1973 startete der erste Hubschrauber der DRF Luftret-tung von Stuttgart aus, um bei einem Verkehrsunfall schnelle medizinische Hilfe zu bringen. Heute setzt die DRF Luftrettung an 31 Stationen in Deutschland, Österreich und Dänemark Hubschrauber für die Notfallrettung und für dringende Transporte von Intensivpatienten zwischen Kliniken ein, an acht Stationen sogar rund um die Uhr. Darüber hinaus setzt die DRF Luftrettung Ambulanzflugzeuge für die weltweite Rückholung von Patienten ein. Insgesamt hat sie in den vergangenen 40 Jahren bereits über 700.000 Rettungseinsätze geleistet. Zur Finanzierung ihrer Arbeit ist sie dabei auf die Unterstützung von Förderern angewiesen. Mehr Informationen im Internet unter www.drf-luftrettung.de

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