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    Medizin trifft Selbsthilfe: Forum Manisch depressive Erkrankungen am 7. Mai im Klinikum Frankfurt Höchst

    Frankfurt a.M. Bipolare Störungen sind ernsthafte psychische Erkrankungen, die bei den Betroffenen ein erhöhtes Suizidrisiko auslösen können und häufig deren Sozialverhalten verändern. So wechseln Phasen der Manie mit Antriebssteigerung und erhöhter Aktivität mit depressiven Phasen, die sich durch verminderte Aktivität und Herabgestimmtsein auszeichnen. Patienten, Betroffene, deren Angehörige und Interessierte können sich beim nächsten Selbsthilfe-Forum des Klinikums Frankfurt Höchst aus der Reihe „Höchst informativ: Medizin trifft Selbsthilfe“ rund um das Thema manisch-depressive Erkrankungen informieren. Vertreter der Selbsthilfegruppe Bipolare Störungen „Die Polarsterne“ werden das Selbsthilfe-Forum gemeinsam mit PD Dr. med. Michael Grube, Chefarzt der Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie-Psychosomatik des Klinikums Frankfurt Höchst, leiten. Los geht’s um 16 Uhr im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

    Bipolare Störungen sind durch den Wechsel von depressiver Verstimmung und manischer gehobener Stimmung gekennzeichnet. Bei der Frage nach der Ursache werden mehrere Faktoren diskutiert. Man geht von veränderten noradrenergen Funktionsweisen aus, aber auch psychosoziale Faktoren spielen eine Rolle. Weiterhin wird eine genetische Veranlagung diskutiert. „Es ist bekannt, dass Verwandte ersten Grades ein erhöhtes Risiko für die Erkrankung aufweisen. Häufig sind psychosoziale Belastungssituationen Auslöser der Erkrankung“, so PD Dr. med. Michael Grube. Das Ersterkrankungsalter liegt meistens zwischen dem 25. und 35. Lebensjahr. Oft treten mehrere depressive Episoden vor der ersten manischen Manifestation auf. Die Diagnose erfolgt durch Einschätzung der aktuellen psychopathologischen Veränderungen im Sinne der maniformen oder depressiven Symptomatik, unterstützt durch familienanamnestische Angaben. „Bipolare Störungen lassen sich gut behandeln; sowohl im vollstationären, teilstationären und ambulanten Setting. Für depressive und manische Phasen gibt es wirksame medikamentöse und andere biologische Behandlungsverfahren“, betont PD Dr. Grube. Darüber hinaus existiert eine breite Palette von Moodstabilizern. Wichtig sind zudem: Psychotherapie einzeln und in der Gruppe sowie Angehörigenberatung und manchmal auch rechtliche Unterstützung, z. B. bei unsinnigen Einkäufen in der Manie.

    Wie Selbsthilfegruppen Betroffene unterstützen
    Die Selbsthilfegruppe Bipolare Störungen „Die Polarsterne“ ist eine unabhängige Gemeinschaft von Betroffenen und möchte bipolar Erkrankten – gleich welchen Alters – einen geschützten Raum für Erfahrungsaustausch und Selbst-Initiative bieten. Im Mittelpunkt stehen dabei das gemeinsame Gespräch, der Austausch von Erlebnissen und von Erfahrungen. Wichtige Voraussetzung ist die unbedingte Verschwiegenheit gegenüber Außenstehenden über Teilnehmer und das in der Gruppe Gesprochene. Denn nur so entsteht eine vertrauensvolle, anteilnehmende und mitfühlende Atmosphäre, in der sich die Gruppenmitglieder mit der Zeit immer besser kennen lernen können und sich gegenseitig unterstützen und helfen.

    Im Anschluss an die Vorträge bleibt den Besuchern des Forums dann noch genügend Zeit, um sich bei der Leiterin der Selbsthilfe-Kontaktstelle Frankfurt, Margit Schmalhofer, hilfreiche Tipps und Ansprechpartner zu Selbsthilfegruppen in der Region zu holen.
    Die Selbsthilfeforen „Höchst informativ: Medizin trifft Selbsthilfe“ des Klinikums Frankfurt Höchst finden in Kooperation mit der Selbsthilfe-Kontaktstelle Frankfurt statt und werden durch die Selbsthilfe-Fördergemeinschaft der Ersatzkassen in Hessen gefördert. Patienten, Betroffene, deren Angehörige sowie Interessierte können sich über Diagnose-, Behandlungs-, Therapie- und Unterstützungsmöglichkeiten in Medizin und Selbsthilfe informieren.

    Über das Klinikum
    Die Klinik für Psychiatrie und Psychotherapie-Psychosomatik am Klinikum Frankfurt Höchst befasst sich mit der Diagnostik und Therapie psychischer und psychosomatischer Erkrankungen und ermöglicht durch die Zugehörigkeit zu einem Klinikum der höchsten Versorgungsstufe die Einbeziehung nahezu aller medizinischen Fachdisziplinen. Die gemeindenahe Konzeption sichert eine größtmögliche Kontinuität der Therapie. In der Klinik gibt es fünf vollstationäre Behandlungseinheiten mit zusammen 106 Betten sowie eine Tagesklinik mit 20 Plätzen und eine Institutsambulanz. So kann die stationäre, tagesklinische und ambulante fachpsychiatrische und -psychotherapeutische Akut- und Vollversorgung Erwachsener lückenlos garantiert werden. Die Behandlungsteams bestehen aus Ärztinnen und Ärzten, Psychologinnen und Psychologen, Pflegekräften, Ergo- und Kunsttherapeutinnen und -therapeuten, Sozialarbeiterinnen sowie Sozialarbeitern und Bewegungstherapeutinnen, die neben der klinisch-psychiatrischen Grundorientierung unterschiedliche psychotherapeutische Ausrichtungen in die gemeinsame Arbeit einbringen: tiefenpsychologisch, analytisch, verhaltenstherapeutisch und familiendynamisch.

    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein Klinikum der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit 19 Kliniken (rund 1.000 Betten inkl. tagesklinische Plätze), drei Zentralinstituten, dem SPZ und einem MVZ. Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe sind ein Teil unserer Ausbildungskapazität. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich über 33.000 stationäre und 70.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Das Klinikum wird bis 2015 einen Ersatzneubau erhalten. Mehr Infos unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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