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    Medizin-Management-Preis 2015 für Teletherapie Stottern

    Kassel (KST) Die weltweit erste Teletherapie für stotternde Menschen wurde im Rahmen des Innovations-Konvents in Berlin am 15. April 2015 mit dem diesjährigen Medizin-Management-Preis ausgezeichnet. Entwickelt wurde die onlinebasierte Intensiv-Stottertherapie vom Institut der Kasseler Stottertherapie gemeinsam mit dem PARLO-Institut für Forschung und Lehre in der Sprachtherapie und der Techniker Krankenkasse. Die Preisträger setzten sich gegen 27 Mitbewerber aus der Gesundheitsbranche durch.

    Der Medizin-Management-Verband – ein Netzwerk von Entscheidungsträgern und Managern aus Medizin und Gesundheitswesen – lobt jährlich den Medizin-Management-Preis aus, um exzellente innovative Vorhaben zu fördern. „Eine stetige Brise frischer Wind tut gut – gerade dem Gesundheitswesen, das aktuell zwischen den großen Herausforderungen des demographischen Wandels und der Digitalisierung und den neuen Mediennutzungsgewohnheiten der Patienten steht“, so Prof. Dr. Heinz Riesenhuber, Mitglied des Bundestages, Bundesforschungsminister a.D. und seit 2012 Schirmherr des Medizin-Management-Preises.

    Die Teletherapie Stottern macht es Betroffenen möglich, sich im häuslichen Umfeld therapieren zu lassen und somit Intensivtherapie und Alltag zu verbinden. Das seit vielen Jahren erfolgreiche Therapiekonzept der Kasseler Stottertherapie wurde dafür an die Anforderungen der Teletherapie angepasst und in den virtuellen Raum übertragen. Die Teletherapie spart den Patienten Kosten etwa für Anfahrten und verschafft ihnen mehr zeitliche und räumliche Flexibilität. Dies gilt insbesondere in ländlichen und strukturschwachen Regionen mit wenig spezialisierten Therapeuten.

    „Über ein Jahr lang treffen sich die Betroffenen mit ihrem Therapeuten in einem virtuellen Therapieraum – anfangs allein und später auch gemeinsam mit drei anderen Patienten. Zu Beginn trainieren sie täglich drei bis sechs Stunden in Einzelsitzungen. Nach und nach reduziert sich der Zeitaufwand auf ein bis drei Stunden pro Woche. Eine eigens entwickelte Therapiesoftware unterstützt die Patienten zudem beim täglichen Üben außerhalb der Therapiestunden. Die Therapieinhalte decken sich mit denen der Präsenztherapie, doch werden durch die Teletherapie auch Stotternde erreicht, die sonst keine Therapie machen könnten“, erklärt Dr. Alexander Wolff von Gudenberg, Leiter der Kasseler Stottertherapie und des PARLO-Instituts.

    Die Teletherapie Stottern startete im Sommer 2014 und wird wissenschaftlich begleitet. Sie wendet sich an stotternde Jugendliche und Erwachsene ab dem 13. Lebensjahr. Schätzungsweise 800.000 Menschen in Deutschland sind vom Stottern betroffen.

    Die Kasseler Stottertherapie wurde 1996 von Dr. Alexander Wolff von Gudenberg, Facharzt für Allgemeinmedizin, Stimm- und Sprachstörungen und selbst vom Stottern betroffen, gegründet. Seit 2003 hat das Institut seinen Hauptsitz in Bad Emstal bei Kassel. Weitere Therapiemöglichkeiten bestehen in Lüneburg, Elstal (Berlin), Eriskirch (Bodensee) und Hattingen (NRW).

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