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    Masern-Ausbrüche in Kitas vermeiden - Impflücken vor dem Kita-Besuch schließen

    Masern-Ausbrüche in Kitas vermeiden
    Impflücken vor dem Kita-Besuch schließen

    Köln, 29. Juli 2013. Die Betreuungsquote von Kindern steigt in Deutschland
    kontinuierlich an. Wenn ab dem 1. August der Anspruch auf einen
    Betreuungsplatz für Ein- bis Dreijährige greift, wird sich die Anzahl der
    Kinder in Kindertageseinrichtungen wohl weiter vergrößern. „Weil sich bei
    fehlendem Impfschutz Infektionskrankheiten wie die Masern gerade in
    solchen Gemeinschaftseinrichtungen schnell ausbreiten können, sollten
    mögliche Impflücken schnellstens geschlossen werden. Am besten noch vor
    Beginn des neuen Kitajahres“, sagt Prof. Dr. Elisabeth Pott, Direktorin
    der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA). „In Anbetracht
    der über 1.000 gemeldeten Masernerkrankungen in diesem Jahr, kommt der
    Schutzimpfung gegen Masern eine besonders hohe Bedeutung zu.“

    Durch rechtzeitiges Impfen können mögliche Ausbrüche verhindert und die
    Masern sogar ausgerottet werden. Um dies zu erreichen, müssen mindestens
    95 Prozent der Kinder zwei Impfungen erhalten - möglichst vor dem 2.
    Geburtstag. So empfiehlt die Ständige Impfkommission (STIKO) die erste
    Impfung zwischen dem vollendeten 11. und 14. Lebensmonat und die zweite
    zwischen dem 15. und 23. Monat. Wenn Kinder vor dem 11. Monat in die Kita
    gehen, rät die STIKO, bereits nach dem 9. Lebensmonat das erste Mal gegen
    Masern zu impfen.

    „Die Gefahr von Masern wird noch zu häufig unterschätzt. Einer Studie der
    BZgA zufolge halten 38 Prozen der Eltern Masern für harmlos, dabei können
    auch Jahre nach einer Infektion noch schwerwiegende Folgeerkrankungen wie
    ein schleichender Gehirnzerfall auftreten“, erläutert Prof. Dr. Pott. Zwar
    liegen die Impfquoten von Kindern bei der Einschulung im Jahr 2011
    bundesweit bei 96,6 Prozent für die erste und bei 92,1 Prozent für die
    zweite Masern-Impfung, jedoch zeigen aktuelle Daten des Zentralinstituts
    für die kassenärztliche Versorgung (versorgungsatlas.de) Impflücken bei
    den 2-Jährigen. Auf Grundlage der vertragsärztlichen Abrechnungsdaten von
    etwa 550.000 Kindern (Geburtsjahr 2008) erhielten nur 88,5 Prozent die 1.
    Impfung und etwa 60 Prozent der Kinder bis zum Alter von 2 Jahren beide
    Masern-Impfungen. Die Impfraten weisen dabei deutliche regionale
    Unterschiede auf – mit den niedrigsten Raten in Berlin, Baden-Württemberg
    und Bayern.

    Informiert entscheiden: Impfaufklärung der BZgA
    Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hält auf
    www.impfen-info.de umfassende Informationen zu Krankheitsbild und
    Schutzimpfung sowie die Bestellmöglichkeit hilfreicher Printmaterialien
    zum Thema Impfschutz allgemein und speziell zur Masernimpfung bereit.

    Masern-Impfcheck lohnt sich auch für Eltern
    Da heute etwa die Hälfte der gemeldeten Masern-Fälle Jugendliche und junge
    Erwachsene betreffen, sollten auch Eltern ihren Impfschutz gegen Masern
    überprüfen und mögliche Impflücken schließen. Die Ständige Impfkommission
    empfiehlt allen nach 1970 geborenen Erwachsenen ohne oder mit nur einer
    Impfung in der Kindheit bzw. bei unklarem Impfschutz eine Impfung gegen
    Masern. Ein einfacher Impfcheck steht auf
    http://www.impfen-info.de/impfpass/ bereit. Geimpfte schützen nicht nur
    sich selbst und ihre Kinder, sondern auch andere, die noch nicht geimpft
    sind oder nicht geimpft werden können.

    Weitere Informationen:
    Internetportal der BZgA zum Impfen: www.impfen-info.de
    BZgA-Portal zur Kindergesundheit: http://www.kindergesundheit-info.de
    Steckbrief Masern als Bürgerinformation:
    http://www.infektionsschutz.de/erregersteckbriefe/masern/

    Mit besten Grüßen
    Dr. Marita Völker-Albert
    Pressesprecherin der
    Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
    51101 Köln
    Tel. 0221-8992280
    Fax: 0221-8992201
    E-Mail: marita.voelker-albert@bzga.de
    http://www.bzga.de

    RSS-Feed: http://www.bzga.de/rss-presse.php
    Twitter: http://www.twitter.com/bzga_de

    Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im
    Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit

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