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    Maßgeschneiderter Knieersatz: Orthopäden des Klinikums Frankfurt Höchst erklären, wann eine Individualprothese Sinn macht

    Frankfurt a.M. Gelenke machen Menschen zu wahren Bewegungskünstlern. Wie wertvoll ein reibungsloses Zusammenspiel von Gelenken, Muskeln, Sehnen und Bändern ist, wissen viele jedoch erst zu schätzen, wenn die eigene Mobilität eingeschränkt ist. Teilweise werden die Schmerzen so stark, dass den Betroffenen nur noch durch Gelenkersatz (Endoprothetik) geholfen werden kann. Die Knie eines Menschen sind zudem sehr unterschiedlich, nicht jedem passen die Standardprothesen, manchmal wird eine individuell angefertigte Knieprothese notwendig. Der maßgeschneiderte Gelenkersatz wird nur Patienten angeboten, bei denen zum Beispiel lediglich ein Teil des Gelenks beschädigt ist oder eine sehr abweichende Anatomie vorliegt. Der Schwerpunkt Orthopädie der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie des Klinikums Frankfurt Höchst, unter Leitung von Chefarzt Prof. Dr. med. Wolfgang Daecke, setzt seit einiger Zeit diese Individualprothesen ein und lädt zum Patientenforum „Maßgeschneiderter Knieersatz: Wann macht eine Individualprothese Sinn?“, am Dienstag, 20. Januar 2015, 18 Uhr, in den Gemeinschaftsraum des Klinikums Frankfurt Höchst (Gebäude A, 2. OG) ein. Interessierte haben die Möglichkeit, sich über die neue Prothese aus den USA zu informieren. Als Experten stehen den Gästen der Chefarzt der Orthopädie, Prof. Dr. med. Wolfgang Daecke, sowie seine Oberärzte Dr. med. Patrick Mouret und Dr. med. Wolfgang Schaub Rede und Antwort. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

    Die verschleißbedingten Veränderungen an den großen Körpergelenken nehmen altersbedingt kontinuierlich zu. Zur Verbesserung der dadurch bedingten Beeinträchtigung der Lebensqualität werden allein in Deutschland jährlich ca. 200.000 künstliche Hüftgelenke und etwa 170.000 künstliche Kniegelenke operativ implantiert. „Die optimale Versorgung für jeden individuellen Patienten ist zweifelsfrei der Hauptschwerpunkt des Endoprothesenzentrums Höchst. Mit der geschaffenen schmerzfreien Beweglichkeit wird die Grundlage eines aktiven Lebens in Beruf und Freizeit dauerhaft ermöglicht“, so Prof. Daecke.

    Das Klinikum Frankfurt Höchst unterstützt die Qualitätsoffensive "Deutsches Endoprothesenregister", die 2011 von großen Krankenkassen gemeinsam mit den Herstellern von künstlichen Gelenken gestartet wurde. Zudem wurde das Endoprothesenzentrum Höchst als Endoprothesenzentrum der Maximalversorgung durch die Fachgesellschaft zertifiziert, welches dem höchsten Qualitäts- und Versorgungsstandard in der Endoprothetik entspricht.

    Über das Klinikum
    Die Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Klinikum Frankfurt Höchst ist spezialisiert auf die operative und konservative Behandlung von angeborenen und erworbenen Erkrankungen sowie Verletzungen und Verletzungsfolgen der Stütz- und Bewegungsorgane (ambulant und stationär). Zur Diagnostik und Befundsicherung stehen fachübergreifend modernste
    bildgebende Verfahren zur Verfügung. Pro Jahr werden 1.800 Patientinnen und Patienten orthopädisch versorgt, mehr als 700 Gelenkprothesen (über 400 Hüft- und 300 Kniegelenksprothesen) werden implantiert.

    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich ca. 34.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2018 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
    Petra Fleischer
    Leiterin Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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