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    Krebsdiagnosen Sarkom und GIST: Patiententage am 12./13. November im Klinikum Frankfurt Höchst

    Frankfurt am Main. Jedes Jahr erkranken etwa 100.000 Deutsche neu an seltenen Krebsarten. Zusätzlich dazu, dass die Betroffenen einer lebensbedrohenden Erkrankung gegenüber stehen, haben diese Patienten eine Vielzahl Hürden aufgrund der Seltenheit ihrer Erkrankung zu überwinden. Auch in Deutschland ist der Zugang zu verständlichen Informationen und zu entsprechender Behandlungsqualität für Patienten mit seltenen Krebsdiagnosen noch immer völlig unzureichend.
    Sarkome sind mit jährlich rund 4.000 Neuerkrankungen eine vergleichsweise seltene – aber sehr problematische Tumorgruppe. Es handelt sich um bösartige Weichgewebe- und Knochentumoren, die in allen Körperregionen auftreten können und in den meisten Fällen Metastasen in anderen Organen wie z.B. der Lunge, der Leber oder den Knochen bilden. Die Tumoren werden oft erst spät richtig erkannt, da an die Möglichkeit eines Knochen- oder Weichgewebesarkoms lange Zeit nicht gedacht wird. Hinzu kommt, dass es sich bei den Sarkomen nicht um ein einheitliches Krankheitsbild handelt. Es lassen sich inzwischen über 100 Subtypen unterscheiden, von denen viele als lebensbedrohend einzuordnen sind. GIST (Gastrointestinale Stromatumoren) sind die häufigste Form von Sarkomen im Magen-Darm-Trakt. Mit jährlich etwa 1.200 Fällen handelt es sich ebenfalls um eine seltene Erkrankung, bei der es für die Patienten im metastasierten Stadium noch vor wenigen Jahren keine Therapieoptionen gab. Erst die Zulassung innovativer, zielgerichteter Therapien hat für Betroffene mit bereits metastasierter Erkrankung zu einem Durchbruch geführt.

    Bei der Diagnostik und Therapie von Sarkomen und GIST liegt noch Vieles im Argen. Oft haben Patienten mit einem Sarkom oder einem GIST eine wahre Odyssee durch das Gesundheitssystem hinter sich, ehe sie erfahrene Sarkom-Experten erreichen. Hierzu Prof. Dr. Matthias Schwarzbach, Chefarzt der Chirurgie und Leiter des Sarkom-Zentrums am Klinikum Frankfurt-Höchst: „Die frühzeitige Diagnose und Zusammenarbeit erfahrener Sarkom-Mediziner sind entscheidend für den Verlauf und die Überlebensprognose vieler Patienten. Oft diagnostizieren und behandeln Ärzte, die kaum Erfahrung mit dieser komplexen Tumorgruppe haben. Dies begründet die Forderung internationaler Behandlungsrichtlinien, Experten-Gremien und Patientengruppen, Betroffene mit einer solchen Verdachtsdiagnose unbedingt in spezialisierte Sarkom-Zentren zu überweisen.“

    Der gemeinnützige Verein Das Lebenshaus e.V. ist seit 2003 die bundesweite „Selbsthilfe-Organisation“, die GIST- und Sarkom-Betroffenen zur Seite steht. Individuelle Informationsgespräche, verständliche Aufklärungs-materialien, regelmäßige Patiententage sowie eine enge Kooperation mit den besten Sarkom-Experten - verbessern die Informations- und Behandlungs-situation vieler Betroffener. Im Rahmen dieser Maßnahmen veranstaltet das Sarkom-Zentrum Frankfurt-Höchst in Kooperation mit Das Lebenshaus e.V. zwei Patienten-Informationstage. Die Veranstaltungen finden jeweils ab 10:00 Uhr statt im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums Frankfurt Höchst:
    ? GIST-Patientenseminar am Dienstag, dem 12. November 2013
    ? SARKOM-Forum am Mittwoch, dem 13. November 2013
    Interessierte Patienten und Angehörige erhalten weitere Informationen direkt beim Verein unter: www.daslebenshaus.org oder info@lebenshauspost.org oder Tel. 0700-4884-0700

    Über das Sarkom-Zentrum am Klinikum Frankfurt Höchst
    Als einer der acht Sarkom-Schwerpunkte in Deutschland betreut das Sarkom-Zentrum am Klinikum Frankfurt Höchst inzwischen viele neue Patienten auch mit Sarkom-Diagnosen. Im Jahr 2010 gegründet, sind dort inzwischen 200 große Sarkom-Operationen durchgeführt worden, zum Teil unter Einsatz innovativster Verfahren und komplexer plastischer Rekonstruktionen. Moderne Behandlungskonzepte – bestehend aus Chirurgie, Strahlentherapie und Chemotherapie werden – entsprechend des genauen Sarkom-Subtypes und der individuellen Patientensituation erarbeitet. Auch kommen teilweise sehr spezielle Verfahren, wie die Isolierte Hypertherme Extremitätenperfusion (ILP), Laserresektionen oder Mikrowellenablation mit Ultraschall zum Einsatz.
    • Im Rahmen des Universitären Verbundes mit dem UCT Frankfurt wurde eine umfangreiche
    Tumorbank für wissenschaftliches Arbeiten aufgebaut.
    • Durch Kooperation mit der Deutschen Sarkom-Studien-Gruppe (GISG) haben Patienten
    Zugang zu Klinischen Studien mit modernen – noch nicht zugelassen – Medikamenten in
    evtl. schwierigen Therapiesituationen.
    • Das interdisziplinäre Team des Sarkom-Zentrums Frankfurt besteht aus Vertretern aller
    Fachrichtungen unter Einbeziehung der Psychoonkologie, des psychosozialen Dienstes und der Physiotherapie. Der positive Entwicklung des Zentrums beruht auch auf der engen Zusammenarbeit mit allen zuweisenden Mediziners, führenden Sarkom-Pathologen, internationalen Forschungseinrichtungen, führenden Sarkom-Pathologen, internationalen Forschungseinrichtungen, anderen deutschen Sarkom-Zentren wie z.B. in Mannheim, Essen oder Berlin-Buch sowie der engen Kooperation mit Patientenorganisationen wie dem Lebenshaus e.V.

    Über das Klinikum
    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich ca. 34.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2016 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartner für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

    Das Wissenshaus GmbH
    Institut Onkologie
    Geschäftsführer
    Markus Wartenberg
    Schilfweg 2B
    61200 Wölfersheim
    Tel.: 06036 9836 141
    E-Mail: info@daswissenshaus.de

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