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    Komplexe Halswirbelsäulen-Operation an der MEDIAN Orthopädischen Klinik Braunfels bewahrt Patient vor Lähmung

    Für den 60-jährigen Schlosser Manfred Hein aus dem Westerwald geht dieser Tage eine lange Leidensgeschichte zu Ende: Vier Bandscheiben in seiner Halswirbelsäule drückten auf den Spinalkanal, durch den im menschlichen Körper das Rückenmark verläuft. Ohne eine gezielte Behandlung drohte bei Hein das Auftreten großflächiger Lähmungserscheinungen. Im Rahmen einer komplexen Operation durch den neuen Chefarzt der Abteilung Wirbelsäulenchirurgie, Dr. med. Luis Ferraris, wurden Hein die vier Bandscheiben entnommen und durch eine spezielle Titanplatte ersetzt.

    „Die Operation ist gut verlaufen, war aber in der Tat sehr anspruchsvoll“, bestätigt Chefarzt Dr. Ferraris. „Die Entfernung gleich mehrerer Wirbelkörper ist ein drastisches Mittel, muss aber in manchen Fällen angewendet werden, um Lähmungen zu vermeiden.“ Eine Titanplatte und zwei Titankörbchen ersetzen nun die Bandscheiben und verhindern die weitere Einengung des Spinalkanals. Manfred Hein und seine Frau sind froh, dass die Operation gut verlaufen ist. Der Weg dahin war steinig: „Ich war zuvor in mehreren anderen Kliniken, die aber die Operation immer abgelehnt haben, weil sie zu komplex sei.“

    Erweiterte Intensivstation Voraussetzung für OP

    In Braunfels war die Behandlung möglich, weil neben der medizinischen Expertise und der langjährigen Erfahrung von Dr. Ferraris auch die technischen Rahmenbedingungen stimmen, wie Dr. med. Bernd Jung, Ärztlicher Direktor der Klinik und Chefarzt der Abteilung Orthopädie, erklärt: „Wir haben Anfang des Jahres damit begonnen, unsere Intensivstation zu erweitern, um auch komplexere Operationen zu ermöglichen.“ Ein wichtiger Teil dabei: Die Nachbeatmung von Patienten, die in Folge mehrstündiger Operationen eine besondere Überwachung benötigen. Die Erweiterungen kommen nicht nur der Wirbelsäulenchirurgie zu Gute, sondern auch der in Braunfels stark vertretenen Endoprothetik. „In diesem Bereich gibt es ebenfalls komplexe Operationen, die eine intensive Überwachung der Patienten erfordern“, so Dr. Jung. Damit reagiere die Klinik auch auf den demographischen Wandel: „Unsere Patienten werden immer älter. Dadurch steigt die Wahrscheinlichkeit von Begleiterkankungen, beispielsweise des Herz-Kreislauf-Systems. Diese machen Operationen generell riskanter, die Körperfunktionen müssen in diesen Fällen besonders gut überwacht werden.“

    Enge Verbindung zwischen Wirbelsäulenchirurgie und Endoprothetik

    Dr. Ferraris und Dr. Jung kommen gut miteinander aus. „Wir ergänzen uns durch unsere verschiedenen Qualifikationen perfekt, und menschlich klappt auch alles sehr gut“, so Dr. Ferraris, der seit Februar 2015 in Braunfels tätig ist. Von der guten Chemie zwischen den beiden Chefärzten profitieren auch die Patienten: „Wir haben oftmals Menschen bei uns, die sowohl an der Wirbelsäule als auch an den Gelenken behandelt werden müssen“, erklärt Dr. Jung. Belastungen durch versteifte Gelenke wirkten sich ebenfalls auf die Wirbelsäule aus, und umgekehrt. „Da ist es sehr gut, wenn die Abteilungen eng verzahnt sind, das erhöht die Behandlungsqualität.“

    Dem neuen Chefarzt Dr. Ferraris steht in der Klinik ein ganzes Team zur Seite, das auf die Wirbelsäulenchirurgie spezialisiert ist. „Ich hatte einiges erwartet, aber meine Vorstellungen wurden noch übertroffen“, sagt der Argentinier, der von der renommierten Wicker-Klinik in Bad Wildungen nach Braunfels gekommen ist. Mit den beiden Oberärztinnen Susanne Markgraf und Dr. Heike Schuster-Hulley hat er zwei erfahrene Kolleginnen zur Seite, die ihn bei der Behandlung unterstützen. „Ich freue mich auf die Arbeit hier in Braunfels, und den Kontakt mit den Patienten und Mitarbeitern. Das macht den Spaß am Beruf aus,“ so Dr. Ferraris.

    Über die MEDIAN Orthopädische Klinik Braunfels, Endoprothesen- und Wirbelsäulenzentrum Mittelhessen:
    Die MEDIAN Orthopädische Klinik Braunfels ist eine Fachklinik für Orthopädie und Orthopädische Chirurgie mit 160 Betten. Als anerkanntes Kompetenzzentrum für Endoprothetik- und Wirbelsäulenchirurgie versorgt sie in ihrem überregionalen Einzugsgebiet über 8.000 Patienten pro Jahr – sowohl ambulant als auch stationär.

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