medcom24 - Das Presseportal für Medizin & Gesundheit im Internet.

Deutschlands Datenbank für Presseinformationen aus dem Gesundheitswesen.

Benutzeranmeldung

Bleiben Sie mit - medcom24 - immer auf dem Laufenden!

Kooperationen / Partner

RSS - Newsfeed

Inhalt abgleichen

Feed anzeigen und abonnieren• Sitemap anzeigen

    Presseportal Kostenlos Online PR RSS News Public Relations Veröffentlichen Web 2.0 Gesundheit Journalisten Presse Redaktionen Healthcare Medizin Pressemeldungen PKs Kommunikation Pressekonferenzen Termine Kostenfrei PI Presseinformationen Werbung Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilungen VAs Marketing PR-Agenturen Veranstaltungen


      Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband


      Geprüft auf Sicherheit durch:
      Web-Browser optimiert.

    Komplementäre Krebstherapie: Vom Sein und Schein pflanzlicher Wirkstoffe

    Neues Fachkompendium „Bewertung komplementärer und nutritiver Krebstherapien“ erhältlich

    Aachen (fet) – Auf der Suche nach wirkungsvollen Krebshemmern untersuchten Wissenschaftler in den letzten Jahrzehnten zahlreiche Substanzen, Lebensmittel und Heilpflanzen. Dabei stießen sie auf zahlreiche vielversprechende aber auch zweifelhafte Stoffe, deren Bewertung in einem neuen Fachkompendium zusammengefasst ist.

    Kaum eine Diagnose fürchten die Menschen mehr als die einer Krebserkrankung. Obwohl die Überlebens- und Heilungschancen heute besser sind denn je, ist die Therapie mühselig und kräftezehrend. Patienten greifen oft nach jedem Strohhalm, in der Hoffnung, den Krebs schneller zu besiegen oder zumindest die Nebenwirkungen der Behandlung zu mildern. Werbeaussagen, Medienberichte und Internetartikel offenbaren ein unüberschaubares Meer an Substanzen, Lebensmitteln und Heilpflanzen, die im Kampf gegen die Erkrankung wirksam sein sollen. Dabei reicht die Palette von vielversprechenden Wirkstoffen wie Tocotrienolen und Selen bis hin zu zweifelhaften Therapieprinzipien wie Vitamin B17.

    Trotz zahlreicher Untersuchungen und entgegen vieler Versprechungen gibt es aus wissenschaftlicher Sicht bislang keine Wunderwaffe gegen Krebserkrankungen. Dennoch zeigen viele Vitamine, sekundäre Pflanzenstoffe sowie einige Mineralstoffe und Fettsäuren das Potenzial, im Rahmen einer bunt gemischten Kost mit verschiedenen Gemüse- und Obstsorten, Pilzen, Kräutern und Gewürzen der Zellentartung entgegenzuwirken. Vor allem sekundäre Pflanzenstoffe wie Sulforaphan und Quercetin sind heiße Kandidaten, die sich für die Therapie nützlich erweisen können. Für Empfehlungen als therapeutisches Präparat ist die Wirksamkeit am Menschen aber noch zu wenig untersucht.

    Trotz fehlender wissenschaftlicher Beweise nehmen zahllose Menschen Einzelsubstanzen oder Kombinationen pauschal ein, sei es zur Vorbeugung oder zur Selbsttherapie. Dabei lässt sich die Wirksamkeit isoliert zugeführter Substanzen in Studien selten bestätigen. Meist zeigen bestimmte Lebensmittel krebshemmende Eigenschaften. Die Gabe von einzelnen, hieraus gewonnenen Stoffen überzeugt hingegen nicht. Insbesondere antioxidativ wirkende Vitamine enttäuschten als Krebshemmer in vielen Studien. Dennoch ist die Nachfrage nach Antioxidantien in Pillenform groß.

    Besonders zweifelhaft ist die Einnahme von Antioxidantien während einer Chemo- oder Strahlentherapie. Zahlreiche Krebspatienten nehmen Multivitaminpräparate oder bestimmte sekundäre Pflanzenstoffe ein, in der Hoffnung, ihre Therapiechancen zu verbessern. Dabei unterdrücken diese oft den Wirkmechanismus, der die Krebszellen bekämpfen soll. Eine Strahlentherapie und einige Krebsmedikamente fördern die Bildung von Radikalen, die die Krebszellen von innen heraus zerstören sollen. Fangen Antioxidantien diese ab, überleben die aggressiven Zellen und die Krebstherapie ist weniger wirksam.

    Welche „Heilmittel“ sich zukünftig in der Krebstherapie als nützlich erweisen könnten und welche mit Vorsicht zu genießen sind, verrät das Fachkompendium „Bewertung komplementärer und nutritiver Krebstherapien“, das ab sofort im Medienshop unter www.fet-ev.eu erhältlich ist.

    Redaktion: Dipl.troph. Christine Langer

    ------------
    Kontakt:
    Fachgesellschaft für Ernährungstherapie und Prävention (FET) e.V.
    Kapuzinergraben 18-22, 52062 Aachen
    Tel.: 0241 - 160 35 683
    Fax: 0241 - 160 35 684
    presse@fet-ev.eu
    http://www.fet-ev.eu
    http://www.facebook.com/bewusste.ernaehrung
    http://www.twitter.com/FETInfo

    Presseportal - medcom24 e.K. | Copyright 2008 - 2018 | All rights reserved | SERVICE-HOTLINE: 01801 / 730 730 | Powered by Drupal Design by Artinet