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    Kompetente Hilfe für Menschen, denen Hörgeräte nicht helfen: Hör-Implant-Centrum in Münster-Hiltrup begeht 2-jähriges Bestehen

    Wenn hörgeschädigte Menschen selbst mit Hörgeräten nicht verstehen können, sind kompetente Beratung und Betreuung gefragt. Die gibt es seit genau zwei Jahren im Hör-Implant-Centrum in der Westfalenstraße 156a in Münster-Hiltrup. Das moderne und in dieser Form einzigartige Zentrum hat sich längst über die Region hinaus etabliert. Es ist heute Anlaufstelle für viele hochgradig hörgeschädigte bis taube Menschen, die mit implantierbaren Hörlösungen leben oder leben möchten. Und es ist ein bewährter Kooperationspartner der weltweit führenden HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), mit der es auf Basis eines neuartigen telemedizinischen Verfahrens zusammenarbeitet.

    Cochlea-Implantate (CI) ermöglichen gehörlos geborenen Kindern sowie hochgradig hörgeschädigten Kindern und Erwachsenen ein Leben in der Welt des Hörens. Wo Hörgeräte nicht mehr helfen können, kann diese Lösung ein großes Plus an Kommunikationsfähigkeit und Lebensqualität eröffnen. Für zahlreiche Menschen der Region, die mit einem solchen CI oder auch mit anderen implantierbaren Hörlösungen leben, ist das vor zwei Jahren eröffnete Hör-Implant-Centrum mittlerweile eine wichtige Anlaufstelle. Ihnen allen steht das Zentrum als kompetenter und absolut service-orientierter Begleiter zur Seite.

    Zu den Angeboten des Hör-Implant-Centrums gehört insbesondere die wohnortnahe Anpassung der CI-Sprachprozessoren. Diese erfolgt auf Basis des Remote-Fitting-Verfahrens – also via Fernanpassung – in enger Kooperation mit der international renommierten HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH); ein Pilotprojekt, das nach zwei Jahren Laufzeit vielfältige und überaus positive Resonanz erfährt.

    Professor Andreas Büchner: Hör-Implant-Centrum ist Meilenstein bei dezentraler CI-Nachsorge

    Neben zahlreichen hörgeschädigten Menschen, die die Angebote des Zentrums regelmäßig nutzen, zeigen sich auch die Kooperationspartner in Hannover überaus zufrieden:

    „Die Zusammenarbeit zwischen dem Deutschen Hörzentrum der Medizinischen Hochschule Hannover und dem Hör-Implant-Centrum lief schon nach wenigen Wochen extrem rund“, so Professor Andreas Büchner, Wissenschaftlicher Leiter des Deutschen Hörzentrums Hannover an der HNO-Klinik der Medizinischen Hochschule Hannover (MHH), anlässlich des zweijährigen Bestehens der Einrichtung. „Technisch ist die Ausstattung in Münster auf höchstem Niveau und das Personal ist sehr kompetent. Diese Kompetenz zeigt sich insbesondere im Überschneidungsbereich zwischen den Indikationsgrenzen Hörgerät und CI. So führt oftmals die Kombinationslösung Cochlea-Implantat auf der einen und Hörgerät auf der Gegenseite zu hervorragenden Ergebnissen, vorausgesetzt, die Systeme werden optimal aufeinander abgestimmt. Dies ist im Hör-Implant-Centrum sicher gewährleistet.“

    Weiterhin erklärt Professor Büchner: „Durch die guten Resultate mit dem CI werden auch mehr potentielle Kandidaten animiert, eine entsprechende Implantation zumindest auf der schlechter hörenden Seite vornehmen zu lassen, insbesondere wenn die Nachsorge des Systems weiterhin, wie schon von den Hörgeräten gewohnt, im Hör-Implant-Centrum Münster weiterlaufen kann. Viele dieser Kandidaten quälten sich früher jahrelang mit Hörgeräten, ohne dass ihnen der Rat zu einer Cochlea-Implantation gegeben wurde. Durch die enge Kooperation mit dezentralen Nachsorgestellen wie dem Hör-Implant-Centrum in Münster können wir das hoffentlich ändern. Hier ist das Zentrum von Frau Vercelli sicher als Meilenstein zu sehen.“

    Vor wenigen Tagen beging das Hör-Implant-Centrum sein zweijähriges Bestehen mit einem hochkarätig besetzten Vortragsnachmittag zum Thema „Wenn Hörgeräte nicht mehr helfen…“ Gastreferentin der restlos ausgebuchten Veranstaltung war Frau Professor Dr. Anke Lesinski-Schiedat, Ärztliche Leiterin des Deutschen HörZentrums Hannover an der HNO-Klinik der MHH, die über aktuelle Entwicklungen und Trends bei den Cochlea-Implantaten informierte.

    „Wir freuen uns natürlich über die viele positive Resonanz, die unser bis dato einzigartiges Zentrum in den zurückliegenden beiden Jahren erfahren hat und auch aktuell erfährt“, so Doris Vercelli, die Leiterin des Hör-Implant-Centrums. „Dieser Erfolg ist zugleich Verpflichtung. Wir wollen ein kompetenter und vertrauenswürdiger Partner für alle hochgradig hörgeschädigten Menschen aus Münster und der Region sein, ihnen durch unseren Service ein deutliches Plus an Kommunikationsfähigkeit und Lebensqualität sichern helfen.“

    Das Hör-Implant-Centrum Münster finden Sie in der Westfalenstraße 156a, 48165 Münster, Telefon: (02501) 922 99 30, Fax: (02501) 594 20 33.

    Redaktioneller Hinweis:

    Die Hör-Implant-Centrum Münster GmbH hat seinen Sitz in 48165 Münster-Hiltrup, Westfalenstraße 156a. Das moderne Zentrum bietet kompetenten Service für zahlreiche, hochgradig hörgeschädigte bis taube Menschen aus der Region Münster und aus ganz Westfalen. In Kooperation mit der HNO-Klinik Hannover und auf Basis des Remote-Fitting-Verfahrens werden hier Anpassungen für Cochlea-Implantate (CI) vorgenommen. Professionelle Betreuung erhalten darüber hinaus auch Patienten mit einer so genannten Hybrid-Versorgung, die akustische und elektrische Simulationen mit einander verbindet, sowie Träger knochenverankerter Hörsysteme (BAHA), teilimplantierbarer Hörsysteme (RetroX) und aktiver Mittelohrimplantate. Weitere Informationen unter www.hoercentrum.eu

    Pressekontakt: Martin Schaarschmidt, Tel: 030 65 01 77 60, eMail: martin.schaarschmidt@berlin.de, www.martin-schaarschmidt.de

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