medcom24 - Das Presseportal für Medizin & Gesundheit im Internet.

Deutschlands Datenbank für Presseinformationen aus dem Gesundheitswesen.

Benutzeranmeldung

Bleiben Sie mit - medcom24 - immer auf dem Laufenden!

Kooperationen / Partner

RSS - Newsfeed

Inhalt abgleichen

Feed anzeigen und abonnieren• Sitemap anzeigen

    Presseportal Kostenlos Online PR RSS News Public Relations Veröffentlichen Web 2.0 Gesundheit Journalisten Presse Redaktionen Healthcare Medizin Pressemeldungen PKs Kommunikation Pressekonferenzen Termine Kostenfrei PI Presseinformationen Werbung Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilungen VAs Marketing PR-Agenturen Veranstaltungen


      Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband


      Geprüft auf Sicherheit durch:
      Web-Browser optimiert.

    Klinikverbund Hessen: Das Wohl der Patienten steht im Mittelpunkt – Vorwurf der Falschabrechnung zurückgewiesen

    Gesetzgeber soll dem Treiben der Krankenkassen Einhalt gebieten

    Der Klinikverbund Hessen weist die neuerlichen Vorwürfe des Medizinischen Dienstes des GKV-Spitzenverbandes und der Krankenkassen zurück, wonach in Krankenhäusern häufig falsch abgerechnet werde.

    „In den 29 Krankenhäusern des Klinikverbundes Hessen wird korrekt abgerechnet. Bei uns steht das Wohl der Patienten im Mittelpunkt und nicht Einsparungen zu Lasten der Patienten“, wies der Geschäftsführer des Klinikverbundes Hessen, Arist Hartjes, Anschuldigungen zurück, die sich in den vergangenen Tagen an alle Krankenhäuser in Deutschland gerichtet hatten. „Der Klinikverbund wird sich mit allen zur Verfügung stehenden Mitteln gegen solche Vorwürfe zur Wehr setzen“, so Hartjes. Nach Auffassung des Geschäftsführers ist jetzt der Gesetzgeber gefragt, dem „haltlosen Treiben der Krankenkassen“ Einhalt zu gebieten.

    Ein Gutachten im Auftrag der Deutschen Krankenhausgesellschaft hatte nachgewiesen, dass die Anschuldigungen der Krankenkassen, die Krankenhäuser würden im großen Stil falsch abrechnen, durch keinerlei Fakten belegt werden können. Daraufhin hatten zunächst die Krankenkassen, danach auch der Medizinische Dienst des GKV-Spitzenverbandes (MDS) massive Anschuldigungen gegen die Krankenhäuser erhoben.

    Der Klinikverbund sieht darin eine Kampagne gegen die Krankenhäuser. Schon vor Monaten hat der GKV-Spitzenverband diese Kampagne gestartet und den Kliniken unter Berufung auf Prüfungen des Medizinischen Dienstes der Krankenversicherung falsche Abrechnungen vorgeworfen. Der Begriff Falschabrechnung suggeriere der Öffentlichkeit das Bild von durchgängigen Betrugsversuchen seitens der Krankenhäuser. „Wie haltlos diese Vorwürfe sind, beweist das Gutachten“, so Hartjes. Es handele sich dabei um eine mediale Kampagne, die dazu dienen solle, die Krankenhäuser in ihrer Gesamtheit zu diskreditieren.

    Das Gutachten habe gezeigt, dass die Prüfungen des MDK sich oft überhaupt nicht auf die sachlich-fachliche Abrechnungsprüfung beziehen, sondern auf die Infragestellung tatsächlich erbrachter medizinischer Leistungen durch die Kliniken in der akuten Phase der Patientenbetreuung. 96 Prozent aller Krankenhausabrechnungen blieben unbeanstandet – nachträglich werde nicht die Rechnung insgesamt kritisiert, sondern um die Interpretation von Behandlungsdetails gerungen. „Ein MDK-Prüfer entscheidet dann also meist viele Wochen nach der Behandlung am Schreibtisch, ob ein diabetischer Fuß hätte gleich amputiert werden sollen, statt zunächst zu versuchen, ihn zu retten. Oder mit anderen Worten: ob bei der Behandlung Geld hätte eingespart werden können. Wer, wie die Häuser des Klinikverbundes Hessen, die Gesundheit der Patienten bei einer stationären Behandlung im Auge hat, kann so etwas nur ablehnen, denn nicht fragwürdige Einsparungen, sondern das Wohl des Patienten muss im Vordergrund stehen“, so Arist Hartjes.

    Die Studie habe außerdem bewiesen, dass den Krankenhäusern in Deutschland durch die ungerechtfertigten Eingriffe des MDK Prüfungskosten von rund 700 Millionen Euro entstehen, weil die überzogene Prüfungsbürokratie auch Personal binde, das zur Patientenversorgung besser eingesetzt sei. Auch auf Seiten der Krankenkassen und des MDK werde erheblicher Aufwand betrieben, der in keinem Verhältnis zum Nutzen stehe. „Hierbei handelt es sich um Gelder der Versicherten, die somit nicht mehr der medizinischen Versorgung der Patienten zur Verfügung stehen“, kritisierte Hartjes.

    Der Klinikverbund Hessen ist ein Zusammenschluss von 29 leistungsfähigen Akut-Krankenhäusern in öffentlich-rechtlicher Trägerschaft an 32 Standorten, in denen jährlich mehr als 400.000 stationäre und 750.000 ambulante Patientinnen und Patienten behandelt werden. Mit einem hochwertigen Behandlungsangebot von der stationären Grundversorgung über Pflege, der Notfallversorgung und Reha bis zur Spitzenmedizin bildet der Verbund das Rückgrat der Krankenhausversorgung in Hessen.
    www.klinikverbund-hessen.de

    Klinikverbund Hessen GmbH, Geschäftsführer Arist Hartjes, Lindenstraße 10, D-65719 Hofheim am Taunus
    Telefon: 06192 / 2006467 - Telefax: 06192 / 2006468, Email: gf@klinikverbund-hessen.de - www.klinikverbund-hessen.de

    Pressekontakt: Detlef Hans Franke, Tel.: 069 / 95 43 16 0, Mobil: 0171 / 41 42 811, Fax: 069 / 95 43 16 25, Email: detlef.franke@fup-kommunikation.de

    Presseportal - medcom24 e.K. | Copyright 2008 - 2018 | All rights reserved | SERVICE-HOTLINE: 01801 / 730 730 | Powered by Drupal Design by Artinet