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    Klinikum Frankfurt Höchst: Gynäkologisches Krebszentrum als erstes Zentrum in Frankfurt zertifiziert

    Frankfurt a.M. In Deutschland erkranken jährlich 27.000 Frauen an einem bösartigen Tumor der Gebärmutter (Gebärmutterhals-, Gebärmutterschleim-hautkrebs), der Eierstöcke oder der äußeren Genitale (Vulvakarzinom), Tendenz steigend. Diese Tumoren zählen neben Brust-, Darm- und Lungenkrebs zu den häufigsten Krebserkrankungen der Frau. Die Deutsche Krebsgesellschaft hat kürzlich der Frauenklinik des Klinikums Frankfurt Höchst als erster Klinik in Frankfurt eine exzellente Versorgung gynäkologischer Tumorpatientinnen bescheinigt. Wichtiges Kriterium bei der Verleihung des Gütesiegels sind die enge Vernetzung und interdisziplinäre Zusammenarbeit der verschiedenen Fachdisziplinen. Nur so kann den Frauen garantiert werden, dass sie tatsächlich die beste Versorgung mit den maximalen Heilungschancen erhalten. Ziel des Gynäkologischen Krebszentrums ist eine ausgezeichnete Behandlungsqualität, die den an Krebs erkrankten Frauen sowohl eine längere Lebensdauer als auch eine höhere Lebensqualität ermöglicht. Erst Anfang des Jahres war das Klinikum Frankfurt Höchst als Tumorzentrum von der zuständigen Fachgesellschaft zertifiziert worden.

    „Die Diagnose Unterleibskrebs löst bei den betroffenen Frauen und ihren Familien oft große Sorgen und Ängste aus, wirft zahlreiche Fragen und manchmal auch soziale Belastungen auf. Unser Gynäkologisches Krebszentrum sieht seine Aufgabe daher in der ganzheitlichen Behandlung der Patientinnen, die neben der qualitätsgesicherten, evidenz- und leitlinienbasierten onkologischen Diagnostik und Therapie auch die psycho-onkologische, soziale und seelsorgerische Betreuung umfasst“, unterstreicht Prof. Dr. med. Volker Möbus, Leiter des Gynäkologischen Krebszentrums am Klinikum Frankfurt Höchst und Chefarzt der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe. „Das Gütesiegel der Deutschen Krebsgesellschaft bestätigt nun von objektiver Seite, dass sich unsere Diagnostik und Therapie tumorerkrankter Patientinnen auf höchstem Niveau befindet“, freut sich Prof. Möbus.

    Das Gynäkologische Krebszentrum erfüllt alle von der Deutschen Krebsgesellschaft geforderten Qualitätskriterien. Tumorpatientinnen, die am Klinikum Frankfurt Höchst behandelt werden, erhalten eine moderne Tumortherapie, deren Modalitäten innerhalb interdisziplinärer Tumorkonferenzen regelmäßig auf der Basis der gültigen Leitlinien aufeinander abgestimmt werden. Ein umfassend ausgebildetes, erfahrenes und fachübergreifendes Team ist so für die Diagnostik, die komplexen gynäkologischen Tumoroperationen, die anschließenden Chemo-, Hormon- und Immuntherapien und Bestrahlungen sowie die Nachsorge verantwortlich. Das Team setzt sich zusammen aus Gynäkologen, Onkologen, Strahlentherapeuten, Radiologen, Chirurgen, Urologen, Pathologen, Psychoonkologen, Seelsorgern, Kunsttherapeuten, Physiotherapeuten, dem Sozialdienst und nicht zuletzt natürlich auch dem Pflegepersonal sowie weiteren spezialisierten Berufsgruppen, die die Patientinnen in der gesamten Behandlungszeit kontinuierlich betreuen. Neben der fachübergreifenden Betreuung fordert das Gütesiegel unter anderem regelmäßige Qualitätskontrollen, eine sorgfältige Tumordokumentation und die kontinuierliche Fort- und Weiterbildung des Behandlungsteams. Großer Wert wird auch auf die Einbindung der Selbsthilfegruppen sowie die Möglichkeit der palliativmedizinischen Versorgung und Betreuung gelegt.

    FamilienInformationsZentrum gibt weitere Hilfestellungen für Betroffene und Angehörigen
    Über die psychoonkologische Betreuung hinaus bietet das Klinikum mit dem FamilienInformations-Zentrum (FIZ) ein besonderes Beratungsangebot für ambulante und stationäre Patienten, die an Krebs erkrankt sind. Auch für Angehörige, deren Unterstützung einen wesentlichen Beitrag zur Bewältigung der Krankheit leisten, wird eine bedürfnisorientierte Hilfestellung geleistet. Im Mittelpunkt stehen z.B. Fragen zum Umgang mit den Nebenwirkungen der Chemotherapie/Bestrahlung, Gesprächsangebote zu individuellen Problemen des Alltags, die sich aus der Erkrankung und Therapie ergeben, die Begleitung zu klinikinternen Arztgesprächen oder die Unterstützung im Umgang mit Anträgen. Zum Team des FamilienInformations-Zentrums gehören u.a. Fachkrankenschwestern für Onkologie.

    Über das Tumorzentrum Frankfurt Höchst (TFH)
    Die Etablierung des Tumorzentrum Frankfurt Höchst dient der Erweiterung der guten medizinischen und pflegerischen Versorgung durch die einzelnen Fachkliniken am Klinikum Frankfurt Höchst zu einer interaktiven, fachabteilungsübergreifenden optimierten Versorgung der Patienten. Hierbei bilden die nachfolgenden Zentren weitere Spezialisierungen, die entweder direkt zum Tumorzentrum gehören wie das Brustzentrum (zertifiziert durch die EUSOMA) und das Gynäkologische Krebszentrum (zertifiziert durch die DKG) oder als Kompetenzzentrum am Klinikum Frankfurt Höchst mit ihrem Versorgungsangebot die Behandlung onkologischer Erkrankungen unterstützen. Hierzu gehören das Kompetenzzentrum für chirurgische Erkrankungen des Pankreas (zertifiziert durch die DGAV) und das Kompetenzzentrum für chirurgische Koloproktologie (zertifiziert durch die DGAV).

    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten voll-stationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2000 Beschäftigte versorgen jährlich 33.500 stationäre und 70.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2015 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de

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