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    Kliniken bilden fast 3 000 junge Menschen aus - Ausbildungsfonds für 2013 vereinbart

    Kiel, 20. Dezember 2012 - Mit der Vereinbarung über den Ausbildungsfonds 2013 wird auch im kommenden Jahr die Ausbildung an den schleswig-holsteinischen Krankenhäusern gesichert. Durch einen Zuschlag, der 86,38 Euro je behandeltem Fall beträgt, werden die Kosten für die Ausbildung in den Pflegeberufen, sowie für Physiotherapeuten, Hebammen, Logopäden und MTA aufgebracht.

    Von den insgesamt fast 3 000 Ausbildungsplätzen entfallen mehr als 2 300 auf die Krankenpflegeberufe. Größter Ausbildungsträger ist das Universitätsklinikum Schleswig-Holstein mit mehr als 600 Plätzen in Kiel und Lübeck.

    Insgesamt finanzieren gesetzliche und private Krankenversicherungen im kommenden Jahr knapp 51 Millionen Euro über diesen Fonds, dessen Verwaltung die Krankenhausgesellschaft übernommen hat. Darüber hinaus haben die ausbildenden Kliniken Anspruch auf Förderung von Investitionen für ihre Schulen. Das Land stellt hierfür jährlich insgesamt gut 220 000 Euro zur Verfügung.

    Aufmerksam verfolgen die Kliniken Bestrebungen, die Ausbildungsgänge für die Altenpflege und die Krankenpflege zu harmonisieren. "Hier muß darauf geachtet werden, daß nicht ungewollt die nachhaltige Finanzierung der Krankenpflegeausbildung gefährdet wird", mahnt KGSH-Geschäftsführer Bernd Krämer.

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    Ulrike Petersen

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