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    Kliniken benötigen Hilfe! - Allianz für Krankenhäuser

    Kiel, 21. Februar 2013 - Die finanzielle Lage der Krankenhäuser wird immer dramatischer. Insbesondere in Schleswig-Holstein wird es immer schwieriger, mit den unzureichenden Vergütungen eine flächendeckende Versorgung sicherzustellen. Eine größer werdende Anzahl von Krankenhäusern schreibt bereits rote Zahlen.

    Aufgrund dieser prekären Situation hat sich eine breite Allianz aus 18 Verbänden gebildet, die von der Politik aktiv den Einsatz für eine Verbesserung der Krankenhausfinanzierung fordert.

    "Es ist schon eine Besonderheit, daß sich in der "Schleswig-Holsteinischen Allianz für Krankenhäuser" alle maßgeblichen Akteure im Krankenhauswesen zusammengeschlossen haben", betont die Vorsitzende der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH), Landespastorin Petra Thobaben. "Der Ernst der Lage wird von allen erkannt." Neben den kommunalen, privaten und kirchlichen Krankenhausträgern beteiligen sich weitere wichtige Organisationen an der Allianz. Die Bandbreite reicht dabei von kommunalen Organisationen über Arbeitnehmervertretungen, Arbeitgeberverbände, Pflege- und Ärztevertretungen, Sozialverbände bis hin zu den Gewerkschaften.

    Dieser umfassende Schulterschluß der Verbände ist für die KGSH-Vorsitzende ein deutliches Signal: "Trotz Meinungsunterschieden in mancher Einzelfrage eint uns die Sorge um die negativen Auswirkungen der aktuellen Krankenhausfinanzierung auf die Patienten und Mitarbeiter in den Kliniken."

    "Die Allianz fordert die Politiker in Bund und Ländern auf, die enorme Leistungsfähigkeit der Krankenhäuser und insbesondere der hoch qualifizierten Beschäftigten anzuerkennen und angemessen zu würdigen", betont Thobaben. "Dazu gehört natürlich eine angemessene Vergütung."

    Die Kernforderungen der "Schleswig-Holsteinischen Allianz für die Krankenhäuser" sind in einer Gemeinsamen Erklärung (Anlage) zusammengefaßt.

    Notwendig ist eine echte Reform der Krankenhausfinanzierung, so wie sie im Jahr 2009 mit dem Krankenhausfinanzierungsreformgesetz (KHRG) versprochen, aber nicht umgesetzt wurde. Zwei wesentliche Ziele einer Neuregelung müssen erreicht werden. Zum einen müssen Ungerechtigkeiten und Fehlanreize im Vergütungssystem beseitigt und zum anderen eine (endlich) angemessene Finanzierung der Personal- und Sachkosten im Krankenhaus erreicht werden.

    Die "Schleswig-Holsteinische Allianz für die Krankenhäuser" fordert daher alle Politiker auf kommunaler, Landes- und Bundesebene auf, sich dafür einzusetzen, daß die Bundesregierung umgehend tätig wird.

    "Die Krankenhäuser und ihre Mitarbeiter werden im bevorstehenden Wahljahr kein Verständnis dafür zeigen, wenn sie erneut vertröstet werden und sich die Situation in den Kliniken weiter zuspitzt", betont Thobaben.

    Federführend für die Gemeinsame Erklärung ist die Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH).

    Wer die Initiative für eine faire Krankenhausfinanzierung unterstützen möchte, kann dies im Internet unter: http://www.kgsh.de/top6130.htm .

    Die Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH) ist der Verband der Krankenhausträger in Schleswig-Holstein. Sie besteht seit 1947 in der Rechtsform des eingetragenen Vereins mit Sitz in Kiel. Sie repräsentiert 82 Krankenhäuser und Rehabilitationskliniken in Schleswig-Holstein mit rund 19.500 Betten. Etwa 35.000 Mitarbeiter der verschiedensten Berufe beziehen ihr Einkommen von den in der KGSH zusammengeschlossenen Krankenhäusern. Mehr als 600.000 Patienten jährlich werden hier umfassend stationär behandelt.

    Aufgabe der KGSH ist es, die Krankenhäuser und Rehabilitationskliniken in allen Fragen, die das Gesundheitswesen betreffen, zu beraten, sie in den Verhandlungen mit den Kostenträgern zu unterstützen, ihre Interessen wahrzunehmen, sie zu informieren und die Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen in den Kliniken zu schulen.

    Über diese Leistungen hinaus nimmt die KGSH zahlreiche Aufgaben wahr, die ihr gesetzlich übertragen wurden.

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    KGSH Pressekontakt
    Ulrike Petersen

    Telefon: 0 431 / 88 105 - 11
    Telefax: 0 431 / 88 105 - 15
    E-Mail: presse@kgsh.de

    KGSH Feldstraße 75 - 24105 Kiel


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