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    Kinderorthopäden informieren über alles Wissenswerte rund um den Kinderfuß/Forum am 24. April Klinikum Frankfurt Höchst

    Frankfurt a.M. "Kinder sind keine kleinen Erwachsene", dieser bekannte Satz gilt einmal mehr für die Entwicklung der Füße. „Bis aus einem süßen, knuddeligen Babyfuß ein leistungsfähiges Trägersystem wird, vergehen Jahre. In dieser Zeit verändern sich sowohl die Form als auch die Stellung der Füße erheblich“, so Dr. med. Manfred A. Weisz, leitender Arzt der Abteilung für Kinder- und Neuroorthopädie am Klinikum Frankfurt Höchst.

    Bis auf ein bis zwei Prozent aller Neugeborenen kommen nahezu alle Kinder mit weitgehend normalen Füßen auf die Welt. Aber nur weniger als die Hälfte der Erwachsenen hat noch Füße, die man als gesund bezeichnen kann. Mangelnde Bewegung, eingeschränkte motorische Fähigkeiten, Übergewicht, unzureichendes Schuhwerk, fehlende Fußpflege und eine gewisse familiäre Belastung können ursächlich wirken.

    Mit Ablauf des ersten Lebensjahres etwa endet die Schonfrist für unsere Füße und der Ernst des Lebens beginnt. Als Zweibeiner sind wir dazu bestimmt, unser ganzes Körpergewicht auf zwei Beinen/Füßen durchs Leben zu tragen. Die Aufrechterhaltung des Gleichgewichtes z.B. beim Rennen, Klettern, Balancieren, aber auch dauerhaftes Stehen und Gehen bedürfen eines Organs, das mit seiner recht kleinen Grundfläche, gemessen an der Gesamtkörperoberfläche des Menschen, eine Kombination von Eigenschaften wie Elastizität, Beweglichkeit, Kraft und Empfindungsvermögen, aber auch eine gehörige Portion an Widerstandsfähigkeit aufweisen muss.

    Mit einer Laufleistung von etwa fünf bis zehn Kilometern täglich, sportliche Aktivitäten nicht mitgerechnet, werden im Jahr schnell mehrere 1.000 Kilometer Wegstrecke absolviert. Bei einer Lebenserwartung von mittlerweile durchaus 80 Jahren bedeutet dies eine mehrfache Umrundung des Erdballs. Schnell wird klar, dass diese Leistung nicht nur den Füßen isoliert angerechnet werden darf, sondern der ganze Körper mit seinem Haltungs- und Bewegungsorgan beteiligt ist. Das lässt auch vermuten, dass umgekehrt kleinste formale oder funktionelle Veränderungen an den Füßen, nachhaltige Störungen am Gesamtorganismus bewirken können.

    Patienten-Forum „Medizin höchst aktuell“ am 24. April 2012 zum Thema „Von klein auf an mit gesunden Füßen durchs Leben“
    Alles Wissenswerte rund um den Kinderfuß beantwortet das Patienten-Forum aus der Reihe „Medizin höchst aktuell: Patienten fragen-Ärzte antworten“ am Dienstag, 24. April 2012, ab 19 Uhr, im Gemeinschaftsraum (Gebäude A, 2. OG) des Klinikums. Eltern und Interessierten wird ein bunter Strauß an kinderfußrelevanten Themen geboten. Als Experten stehen der leitende Arzt der Abteilung für Kinder- und Neuroorthopädie, Dr. med. Manfred A. Weisz, sowie Dr. med. Martina Götz, niedergelassene Orthopädin in Frankfurt, Dr. med. Christian Schamberg-Bahadori, niedergelassener Orthopäde in Mainz, und Thorsten Haase, Orthopädietechnikermeister und Leiter der Filiale OT-Rhein-Main am Klinikum Frankfurt Höchst, den Gästen Rede und Antwort. Der Eintritt ist frei, eine Anmeldung nicht erforderlich.

    Dr. med. Christian Schamberg-Bahadori wird zunächst am gesunden kindlichen Fuß die normale Anatomie und Funktion erläutern und diesem dann in einem Überblick Diagnostik und Behandlung den angeborenen und frühkindlich erworbenen Fußdeformitäten gegenüberstellen.

    Nach Dr. med. Martina Götz ist für die aufrechte Körperhaltung die normale Entwicklung des Kinderfußes sehr wichtig. Da wir wenig Laufen und i.d.R. Schuhe tragen, entstehen häufig Fußmuskelschwächen, aus denen im Alter Fußdeformitäten und Haltungsschäden entstehen können. Daher sollte frühzeitig die Entwicklung gefördert werden. Sind dabei aktivierende oder stützende Einlagen sinnvoll? Was kann Fußgymnastik bewirken? Was muss beim Schuhkauf beachtet werden? Als ausgesprochene Fußexpertin wird sie ausführlich auf diese Fragestellungen eingehen.

    Der Klumpfuß gilt historisch als eine der sozial auffälligsten Fußdeformitäten. Seine Behandlung beruht auf Erkenntnissen, die weit bis in die Antike zurück reichen. Die anfänglich mechanisch ausgerichteten Behandlungsverfahren haben aber in den letzten Jahrzehnten immer mehr funktionellen Überlegungen Platz gemacht. Dr. med. Manfred A. Weisz wird in seinem Beitrag einen allgemeinen Überblick zum Thema Diagnostik und Therapie des Klumpfußes geben und für betroffene Eltern der Frage nachgehen, wie es in diesem Fall um die Alltags- und Sporttauglichkeit bestellt ist.

    Thorsten Haase stellt Versorgungsmöglichkeiten des kindlichen Fußes vor. Unter der Betrachtung des Wandels der Orthopädietechnik werden Fertigungsverfahren und Materialien aus der Vergangenheit denen der Gegenwart gegenüber gestellt. Er zeigt, wie moderne Kunststoffe aus der Raumfahrt das alltägliche Leben beeinflussen. Auch der Wandel von einer statischen zu einer dynamischen Versorgung wird dargestellt. Die Klumpfußorthese nach Weisz/Ribbe findet besondere Beachtung.

    Über das Klinikum
    Die Abteilung für Kinder- und Neuroorthopädie der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie beschäftigt sich mit den angeborenen und erworbenen Erkrankungen und Veränderungen des heranwachsenden Haltungs- und Bewegungsorgans. Behandlungen in der Abteilung für Kinder- und Neuroorthopädie sind nur per Überweisung vom Kinderarzt bis zum vollendeten sechsten Lebensjahr oder ab dann vom Orthopäden möglich.

    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist ein Klinikum der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe-Universität mit 19 Kliniken (rund 1.000 Betten inkl. tagesklinische Plätze), drei Zentralinstituten, dem SPZ und einem MVZ. Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe sind ein Teil unserer Ausbildungskapazität. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich über 33.000 stationäre und 70.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Das Klinikum wird bis 2015 einen Ersatzneubau erhalten. Mehr Infos unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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