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    Kinderhilfestiftung sorgt für mehr PS für das Nachsorgeteam „Rückenwind“ am Klinikum Frankfurt Höchst

    Frankfurt am Main. Vor gut einem Jahr hat das Nachsorgeteam „Rückenwind“ der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin, bestehend aus Kinderkrankenschwestern, Sozialpädagoginnen und einer Kinderärztin, im Rahmen eines Pilotprojektes seine Arbeit aufgenommen und unterstützt Familien mit Früh- und Neugeborenen sowie chronisch kranken Kindern in der ersten Zeit des Übergangs vom Krankenhaus nach Hause. Als erfahrene Fachkräfte organisieren, beraten und begleiten sie die Eltern bei den neuen Herausforderungen zu Hause. Die für die Eltern kostenfreie Arbeit versteht sich als Hilfe zur Selbsthilfe und ist nur durch die großzügige Unterstützung der Kinderhilfestiftung möglich geworden. Für die Fahrten zu den Familien hat die Kinderhilfestiftung e.V. dem Nachsorgeteam „Rückenwind“ jetzt ein Auto - einen flotten Mercedes A-160 - gestiftet. Seit Start des Projektes, das in Hessen einmalig ist, hat das Team bereits über 50 Kinder begleitet, durchschnittlich fallen zwei bis drei Hausbesuche pro Woche an. Bis zu 70 km Entfernung werden im Einzelfall dafür zurück gelegt.

    Am Mittwoch wurde das Auto in der Mercedes-Benz-Niederlassung Frankfurt/Offenbach durch Niederlassungsleiter Burkhard Wagner und Bruno Seibert, 1. Vorsitzender Kinderhilfestiftung dem Nachsorgeteam "Rückenwind" übergeben. „Ich kann es nicht oft genug betonen: Eltern Frühgeborener oder Neugeborener mit schweren oder chronischen Erkrankungen oder mit bestehenden oder drohenden Behinderungen brauchen in der Zeit nach dem Krankenhausaufenthalt von Mutter und Kind seelische, medizinische und organisatorische Hilfe. Geleistet wird diese Hilfe durch ein mobiles Einsatzteam. Mobil heißt aber nicht, dass die Betreuerinnen mit ihren privaten Autos unterwegs sind. Deshalb haben wir uns von der Kinderhilfestiftung entschieden, ein eigenes Fahrzeug für "Rückenwind" zu finanzieren“, so Bruno Seibert, 1. Vorsitzender der Kinderhilfestiftung.

    Über das Nachsorgeteam „Rückenwind“ der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin
    Auch wenn die Behandlung komplikationslos und erfolgreich war, können nicht alle Kinder gesund das Krankenhaus verlassen. So kann die weitere Betreuung beispielsweise von sehr kleinen Frühgeborenen, von Neugeborenen mit angeborenen Fehlbildungen oder von zuckerkranken Kindern in der ersten Zeit nach der Entlassung zu Hause eine Überforderung der Familien darstellen, die die Bindung der Eltern und Kinder nachhaltig stört. Trotz zahlreicher ambulanter Angebote durch den niedergelassenen Kinderarzt, Frühfördereinrichtungen oder Sozialpädiatrischer Zentren fällt es insbesondere den Familien mit niedrigem sozialen Status oft schwer, eine optimale Betreuung und Förderung des Kindes im häuslichen Umfeld zu organisieren.

    Ziel des Projektes „Rückenwind“ ist die Begleitung des Kindes und seiner Familie innerhalb der ersten sechs Monate nach der Entlassung aus dem Krankenhaus durch ein multidisziplinäres Team analog des Modells „Bunter Kreis“. Zu dem Team gehören Kinderkrankenschwestern, Sozialpädagogen, Kinder- und Jugendärzte sowie Psychologen, welche unter Leitung einer Case Managerin bedarfsorientiert die Familien zu Hause beraten und die eventuell notwendigen Hilfen organisieren. Ihre Arbeit konzentriert sich darauf, die vorhandenen mikrosozialen Strukturen (Familie, Verwandtschaft, Nachbarschaft) mit den makrosozialen Netzen (externe Leistungsanbieter) zu verknüpfen und gegebenenfalls (Nach-) Schulungen durchzuführen. „Ein Kind längere Zeit im Krankenhaus zu haben, bedeutet bereits einen erheblichen Einschnitt in das bisherige vertraute Leben“, weiß Prof. Dr. med. Lothar Schrod, Chefarzt der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin am Klinikum Frankfurt Höchst, „wenn es nach Entlassung auch weiterhin zu Problemen zu Hause kommt, kann dies in einer Katastrophe enden. Hier unterstützt unser Team mit seinem umgangreichen pflegerischem und medizinischem Fachwissen.“

    Mit der Nachsorge soll nicht nur die Förderung der Kinder optimiert, sondern auch die Eltern-Kind-Beziehung gestärkt werden. „Wir sind als Team mit unserer Fachkompetenz nicht nur für das Kind da. Wir wollen dafür sorgen, dass die Lebensqualität aller Familienmitglieder erhalten bleibt. Unsere Erfahrungen aus unseren bisherigen Hausbesuchen zeigen uns, wie wichtig eine solche Hilfe ist, die immer dankbar angenommen wird“, unterstreicht Susanne Ressel, Stationsleitung der Kinder-/Neointensivstation am Klinikum Frankfurt Höchst, und Mitglied im Nachsorgeteam. Während es in einigen Bundesländern bereits seit einigen Jahren ähnliche Einrichtungen gibt, war das in Hessen bislang nicht der Fall. Die Realisierung des ersten Nachsorgeteams in Hessen wurde erst durch eine großzügige Spende der Kinderhilfestiftung e.V. in Höhe von 100.000 Euro möglich.

    Mittelfristig soll eine Finanzierung durch andere Kostenträger wie die Krankenkassen erreicht werden, wie dies außerhalb Hessens bereits der Fall ist. Während der Aufbauphase wird sich das Nachsorgeteam zunächst auf die Patienten des Klinikums Frankfurt Höchst konzentrieren müssen. Bei Erfolg soll das Projekt später auf andere Kinderkrankenhäuser im Raum Frankfurt und Offenbach ausgedehnt werden.

    Das Nachsorgeteam trifft sich regelmäßig zu Fallkonferenzen und entscheidet jeweils individuell den Bedarf an Hilfen für das Kind und seine Familie. Sie sind telefonisch unter 069 3106-3532 zu erreichen oder per E-Mail an nachsorge.kinderklinik@KlinikumFrankfurt.de.

    Über das Klinikum
    In der Klinik für Kinder- und Jugendmedizin werden akut und chronisch kranke Patienten vom Augenblick der Geburt bis zum 18. Lebensjahr betreut. Die Klinik hat 95 Betten und fünf tagesklinische Plätze sowie eine große neonatologische und interdisziplinär-pädiatrische Intensivstation. Im Rahmen des interdisziplinären pädiatrischen Zentrums erfolgt eine enge Zusammenarbeit mit der Kinderchirurgie, Kinderurologie, Kinderorthopädie, Geburtshilfe, Kinder- und Jugendgynäkologie sowie den Kliniken für HNO-Krankheiten, Augenheilkunde und Neurochirurgie.

    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 17 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), drei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem MVZ sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. 2.200 Beschäftigte versorgen jährlich 33.500 stationäre und 70.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2015 errichtet. Mehr Infos unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Zur Kinderhilfestiftung e. V.
    Die Kinderhilfestiftung, ein gemeinnütziger Verein, ist eine Initiative engagierter Bürger und Unternehmen des Rhein-Main-Gebiets. Als Anwalt der Kinder ist es ihr Ziel, schnell, unbürokratisch und wirkungsvoll chronisch kranken, behinderten und misshandelten Kindern zu helfen. Mehr als 400 Projekte hat die Kinderhilfestiftung seit ihrer Gründung im Jahr 1982 gefördert oder initiiert. Ein besonderes Anliegen ist ihr die Integration von behinderten und nicht behinderten Kindern. www.kinderhilfestiftung.org

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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