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    Kardiologen am Klinikum Frankfurt Höchst in spezieller Rhythmologie von der Deutschen Gesellschaft für Kardiologie zertifiziert

    Frankfurt a.M. Die Deutsche Gesellschaft für Kardiologie (DGK) hat im September dieses Jahres begonnen, den auf dem Gebiet besonders hervorgehobenen Kardiologen die Zusatzqualifikation "Spezielle Rhythmologie" zu verleihen, so auch an Prof. Dr. med. Semi Sen, Chefarzt der Klinik für Innere Medizin 1 (Kardiologie, konservative Intensivmedizin, Angiologie), und Dr. med. Thomas Massa, Leiter des Elektrophysiologielabors, die bundesweit als eine der ersten und wenigen Experten auf dem Gebiet der Rhythmologie und Elektrophysiologie tätig sind. Mit der Zertifizierung bestätigt die Gesellschaft die hohe Qualität bei der Behandlung von Herzrhythmusstörungen am Klinikum Frankfurt Höchst. Die Klinik ist zudem eine der ersten zertifizierten Qualifikationsstätten für "Spezielle Rhythmologie Teil A Invasive Elektrophysiologie und Teil B Aktive Herzrhythmusimplantate". Die Zusatz-qualifikation wurde Prof. Sen kürzlich anerkannt und zertifiziert. „Die Kardiologie des Klinikums Frankfurt Höchst ist damit führend auf dem Gebiet der speziellen Rhythmologie und gibt Patienten die Sicherheit, dass sie von nachgewiesen erfahrenen Experten behandelt werden“, unterstreicht Prof. Sen.

    Invasive Elektrophysiologie bedeutet die elektrische Analyse des Herzens, ähnlich einem
    Echokardiogramm (EKG) von der Innenseite des Herzens. Dabei werden steuerbare Elektroden über den venösen Blutstrom von der Leiste im Herz platziert, wobei die elektrischen Signale des Herzens wie bei einem EKG abgeleitet werden. Diese Signale werden dann über komplexe Computerprogramme in Echtzeit verarbeitet und, falls nötig, dreidimensional räumlich und farbkodiert, zur besseren Analyse in Form eines virtuellen, auf einem Monitor gezeigten Herz, dargestellt. Nach sorgfältiger Analyse eines erfahrenen Arztes können aufgrund der Befunde dann unmittelbar Behandlungsmaßnahmen wie eine Ablation, d.h. eine Verödung einer Herzrhythmusstörung, eingeleitet werden. Mit dieser Verödung durch Wärme oder Kälte werden die elektrisch kranken Herzzellen entfernt. „Wir verstehen uns als Elektriker des Herzens, im Unterschied zum klassischen Herzkatheter, bei dem die außen auf dem Herz aufliegenden Kranzgefäße mittels Kontrastmittel dargestellt werden“, so Elektrophysiologe Dr. Massa und betont: „Durch unsere moderne, innovative und technisch hervorragende Ausstattung ist jede Form von Herzrhythmusstörungen vom Vorhofflimmern bis zum Kammerflimmern behandelbar. Insbesondere bei der häufig falsch als harmlos eingeschätzten unklaren Bewusstlosigkeit durch kardiogenen, d.h. herzbedingter Synkopen, liefert der Elektrophysiologe zur Klärung einen wertvollen Beitrag.“ In einer Vielzahl von Fällen kann so eine Heilung oder ein Absetzen von belastenden Medikamenten erreicht werden, die sonst unter Inkaufnahme von Nebenwirkungen eventuell ein Leben lang eingenommen werden müssten. Kann mit der invasiven Elektrophysiologie keine Besserung der Beschwerden erreicht werden, kommen im Klinikum Frankfurt Höchst aktive Herzrhythmusimplantate zum Einsatz.

    Unter aktiven Herzrhythmusimplantaten versteht man dauerhaft unter die Haut eingesetzte Herzschrittmacher und Defibrillatoren. Im Falle von Herzschrittmachern soll ein krankhaft zu langsames Herz stimuliert werden, um eine normale Herzfrequenz zur Erhaltung der Leistungsfähigkeit und Vermeidung von Bewusstlosigkeit zu erreichen. Bei Defibrillatoren, die nicht nur Herzschrittmacherfunktion haben, überprüft ein hoch leistungsfähiger Computer im Gerät in Echtzeit jeden Herzschlag auf Korrektheit und greift, falls notwendig, bei gefährlichen Rhythmusstörungen wie Kammertachykardien oder Kammerflimmern selbständig ein und beendet diese durch Stimulation oder Aufbau eines elektrischen Feldes. „Da wir die selten vorhandene Kombination der Fachkompetenz und Zertifizierung „invasive Elektrophysiologie“ und „aktive Herzrhythmusimplantate“ besitzen, vermeiden wir unnötige Implantationen von Schrittmachern und Defibrillatoren, wenn die zugrundeliegende Erkrankung durch eine elektrophysiologische Untersuchung zweifelsfrei geklärt und durch eine anschließende Ablation bzw. Verödung (invasive Elektrophysiologie) geheilt werden kann“, so Prof. Sen.

    Über die Möglichkeiten der Elektrophysiologie
    Ein besonderer Schwerpunkt in der Kardiologie des Klinikums Frankfurt Höchst stellt die Diagnostik bei allen Formen von Herzrhythmusstörungen (elektrophysiologische Untersuchung) und die interventionelle Therapie (Ablation) dar. Dabei handelt es sich in der Regel um Verödung krankhafter, zu Herzrhythmusstörungen führenden Strukturen und/oder deren Ausbreitungswege durch Hochfrequenzstrom (Wärmebehandlung) oder Vereisung (Kältebehandlung). Hierzu steht das so genannte Elektrophysiologie-Labor zur Verfügung, das mit modernen dreidimensionalen Bildverfahren zur virtuellen Orientierung und Bewegung im räumlich dargestellten Herzen bestückt ist. Heute kann praktisch jede therapiebedürftige Herzrhythmusstörung mit einem solchen Verfahren behandelt und in vielen Fällen sogar geheilt werden. Durch den Einsatz der Ablationsverfahren beim Vorhofflimmern erlebt – in großen Zentren wie im Klinikum Frankfurt Höchst – die Elektrophysiologie eine bis dahin nicht dagewesene Nachfrage. Pro Jahr werden ca. 1.000 elektrophysiologische Eingriffe hier vorgenommen.

    Über das Klinikum
    Die Klinik für Innere Medizin 1 (Kardiologie, konservative Intensivmedizin, Angiologie) bietet das gesamte Spektrum moderner Untersuchungsverfahren und Behandlungsmethoden für Herz- und Gefäßerkrankungen an. Einen Schwerpunkt bildet dabei die Abklärung und Behandlung von Herzrhythmusstörungen aller Art unter Verwendung spezieller Kathetertechniken (elektrophysiologische Untersuchung, Ablationsbehandlung). Ein weiterer Schwerpunkt ist die Behandlung von Patienten mit akuten Herzschmerzen. Hierfür ist rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr ein Team erfahrener Spezialisten in Bereitschaft, welches diese Patienten sofort in der zertifizierten Brustschmerz-Einheit und bei Bedarf im Herzkatheterlabor versorgt.

    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich ca. 34.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2016 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Gotenstraße 6-8
    65929 Frankfurt am Main
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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