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    Kardiale Resynchronisations-Therapie (CRT) bei Herzinsuffizienz – Die moderne Welt der CRT hat vier Pole statt zwei Unify Quadr

    Eschborn, 8. Mai 2012. Das global tätige Medizintechnik-Unternehmen St. Jude Medical hat Ende des vergangenen Jahres die Markteinführung des Unify Quadra™ Defibrillators für die kardiale Resynchronisation (CRT-D) in Europa bekannt gegeben. Das System besteht aus dem Unify Quadra CRT-D und der Quartet™ Elektrode zur linksventrikulären Stimulation. Das System ermöglicht Ärzten durch eine quadripolare (vierpolige) Stimulation des linken Ventrikels eine effiziente und wirksame Kontrolle über die wechselnden Stimulationsbedürfnisse bei Patienten mit Herzinsuffizienz. In Europa leiden über 14 Millionen Menschen an Herzinsuffizienz und Hochrechnungen gehen von einer Steigerung auf rund 30 Millionen Patienten bis zum Jahr 2020 aus.

    St. Jude Medical hat die vierpolige Technologie 2010 mit dem Promote Quadra™ CRT-D in Europa eingeführt und ist das einzige Unternehmen, das die quadripolare Technologie anbietet. Das System bietet unterschiedliche linksventrikuläre Stimulationskonfigurationen und gibt Ärzten die Möglichkeit, eventuelle Komplikationen der Therapie während und nach der Implantation non-invasiv zu korrigieren. Dadurch kann die Anzahl von Revisionseingriffen verringert werden.

    Der Unify Quadra kombiniert die Vorteile der quadripolaren Stimulationstechnologie der neuesten Generation mit dem kompaktesten Gerät, das 7 cm3 kleiner ist als die bisher verfügbaren CRT-Ds. Durch das schlankere Design des Gerätes wird für die Implantation nur eine kleine Inzision benötigt. Das bedeutet für den Arzt einen Zeitgewinn beim Schließen der Tasche und für den Patienten eine kleinere Narbe.

    Der Unify Quadra besitzt die neuen Elektrodenanschlüsse DF4 und IS4 nach dem aktuellen internationalen Standard (ISO 27186). Mit dem neuen IS4-Konnektor wird die Implantation für den Arzt effizienter und sicherer. Durch die Integration von drei Anschlüssen in einem einzigen Kontaktstift vereinfacht der IS4-Konnektor das Anschließen der Elektrode und verkürzt Implantationszeiten. Über den IS4-Anschluss kann die Quartet Elektrode zur linksventrikulären Stimulation mit vier Polen genutzt werden.

    Die Quartet Elektrode zur linksventrikulären Stimulation ist, statt der üblichen zwei, mit vier Stimulationspolen ausgestattet. Unterschiedliche linksventrikuläre Stimulationskonfigurationen geben dem Arzt mehr Möglichkeiten bei der Wahl des optimalen Vektors, zum Beispiel für eine Stimulation näher an der Basis der linken Herzkammer. Neuesten Studien zufolge führt eine basisnahe linksventrikuläre Stimulation zu besseren Behandlungsergebnissen, ist aber mit konventionellen bipolaren Sonden kaum durchführbar.

    "Mehrere Studien belegen, dass der Erfolg der Therapie unter anderem von der Position der Elektrode und somit vom Stimulationsort beeinflusst wird. Es gibt jedoch anatomische und technische Limitationen, die die bestmögliche Platzierung der Elektroden nicht immer zulassen," erläuterte Dr. Johannes Sperzel von der Kerkhoff-Klinik in Bad Nauheim. Beim Einsatz der Quartet Elektrode, so Sperzel auf einer Pressekonferenz von St. Jude Medical beim diesjährigen Kardiologenkongress im April in Mannheim, erweitere sich die Anzahl der Stimulationsmöglichkeiten auf zehn unterschiedliche Vektoren. Diese Besonderheit der Elektrode sei zur Zeit ein Alleinstellungsmerkmal und stelle für ihn den Beginn einer neuen Ära in der CRT-Stimulationstherapie dar. "Damit können im Zeitraum nach der Implantation ohne erneuten Eingriff Probleme beseitigt werden und auch eine hämodynamische Optimierung zur Verbesserung der Pumpleistung des Herzens der Patienten erreicht werden. In der Vergangenheit war das häufig nur durch einen erneuten operativen Eingriff möglich."

    "Die gerade erst veröffentlichte erste europäische prospektive Multicenter-Studie mit der LV Quartet-Sonde (Sperzel et al., Europace (2012)14;365-372), in die 75 Patienten eingeschlossen waren, zeigte bei 95 Prozent der Implantationen eine optimale Positionierung der Sonde," fuhr Sperzel fort.

    Quadripolare Stimulationselektroden bieten Ärzten noch weitere Vorteile, wie zum Beispiel alternative Stimulationsoptionen bei Narbengewebe im Herzmuskel und die Vermeidung der am weitesten verbreiteten Komplikationen.

    Durch die Möglichkeit einer nicht-invasiven Anpassung von Stimulationspositionen und
    -konfigurationen wird bei dieser Technologie das Risiko einer erneuten Revision bei Komplikationen für den Patienten reduziert. Dies ist vor allem deshalb von Bedeutung, weil manche Komplikationen, wie zum Beispiel die Zwerchfellstimulation, abhängig von der Körperposition auftreten und dadurch nicht unbedingt erkennbar sind, wenn ein Patient während der Implantation auf dem Rücken liegt.

    "Die kardiale Resynchronisations-Therapie - CRT - ist eine sehr erfolgreiche Therapie bei Patienten mit systolischer Herzinsuffizienz mit Desynchronisation infolge eines Linksschenkelblockes. Trotzdem verbleiben Probleme, gerade auch mit der dazu notwendigen Stimulationselektrode für den linken Ventrikel (LV)," berichtete Dr. Wolfgang Kranig von den Schüchtermann-Schiller'schen Kliniken in Bad Rothenfelde

    Laut Kranig stelle die neue quadripolare LV Sonde Quartet der Firma St. Jude Medical mit der Programmiermöglichkeit von 10 verschiedenen biventrikulären Stimulationskonfigurationen darüber hinaus eine weitere Verbesserung der CRT dar: "Die häufig intraoperativ bestehende oder im 'Follow up' auftretende kaum zu beherrschende Nervus phrenicus Stimulation und damit einhergehende Folgeprobleme sind damit weitestgehend beseitigt. Auch das Ziel der individuell optimalen biventrikulären Stimulation kann mit dieser neuen Technologie erfolgreicher realisiert werden als mit traditionellen uni- bzw. bi-polaren Sonden, zumal die quadripolaren Sonden genauso erfolgreich implantierbar sind. Mit der Option über mehrere Pole der LV Sonde gleichzeitig den LV zu stimulieren, könnte die Effektivität der CRT zukünftig noch verbessert werden! Ich glaube, wir können mit der quadripolaren Technologie sogar noch einen Zugewinn in Hinblick auf die Herzleistung erzielen."

    Bis jetzt gibt es mehr als dreißig Publikationen, die den klinische Nutzen der quadripolaren Technologie zur Kontrolle verbreiteter Komplikationen belegen sowie eine erhöhte klinische Effizienz und einen größeren Behandlungserfolg nachweisen.

    Patienten mit Herzinsuffizienz haben häufig auch Herzrhythmusstörungen. Die kardiale Resynchronisations-Therapie synchronisiert den Herzschlag durch Stimulation der beiden unteren Herzkammern (Ventrikel), anstatt nur einer (der rechten Herzkammer). Studien haben gezeigt, dass CRT die Lebensqualität vieler Patienten mit Herzinsuffizienz verbessern kann.

    Herzinsuffizienz ist eine fortschreitende Erkrankung, bei der das Herz zunehmend schwächer wird und seine Fähigkeit verliert, eine ausreichende Blutversorgung der Organe zu gewährleisten. Derzeit führt Herzinsuffizienz in Europa zu mehr als 3,6 Millionen Krankenhauseinweisungen jährlich und die damit verbundenen Kosten machen etwa 2 Prozent der gesamten Gesundheitsausgaben aus.

    "Mit der quadripolaren CRT haben wir Ärzten und Patienten eine Technologie zur Verfügung stellen können, bei der unsere Unternehmensphilosophie deutlich zu erkennen ist: Risikominimierung bei gleichzeitiger Verbesserung der Therapieergebnisse," sagte Christoph Stöppler, Geschäftsführer des Unternehmens in Deutschland.

    Über St. Jude Medical
    St. Jude Medical entwickelt medizinische Technologien und Leistungen und konzentriert sich dabei hauptsächlich darauf, Ärzten auf der ganzen Welt mehr Kontrolle bei der Behandlung von Patienten der Kardiologie, der Neurologie und mit chronischen Schmerzen zu geben. Das Unternehmen engagiert sich für den medizinischen Fortschritt durch eine weitestmögliche Minimierung der Risiken und Beiträge zu den Behandlungserfolgen für
    jeden Patienten. St. Jude Medical hat seinen Hauptsitz in St. Paul, Minnesota und hat vier Geschäftsbereiche: Cardiac Rhythm Management, Atrial Fibrillation, Cardiovascular und Neuromodulation.

    Weitere Informationen erhalten Sie unter www.sjm.de und www.sjm.com.

    Zukunftsgerichtete Aussagen
    Diese Pressemitteilung enthält zukunftsgerichtete Aussagen im Sinne des Private Securities Litigation Reform Act von 1995, die Risiken und Ungewissheiten enthalten. Solche zukunftsgerichteten Aussagen umfassen die Erwartungen, Pläne und Aussichten für das Unternehmen, inklusive potenzielle klinische Erfolge, erwartete behördliche Genehmigungen und zukünftige Produkteinführungen sowie geplante Erträge, Margen, Gewinne und Marktanteile.
    Die Aussagen des Unternehmens basieren auf den aktuellen Erwartungen der Geschäftsführung und unterliegen bestimmten Risiken und Unsicherheiten, die dazu führen können, dass die tatsächlichen Ergebnisse von den in den zukunftsgerichteten Aussagen beschriebenen Ergebnissen abweichen.
    Zu diesen Risiken und Ungewissheiten zählen Marktbedingungen und weitere Faktoren außerhalb des Einflussbereichs des Unternehmens sowie die Risikofaktoren und andere Warnhinweise, die in den Einreichungen des Unternehmens bei der US-Börsenaufsichtsbehörde SEC beschrieben werden. Dazu gehören auch die Faktoren und Hinweise, die in den Abschnitten „Risk Factors“ und „Cautionary Statements“ im Jahresbericht des Unternehmens auf Formblatt 10-K für das Geschäftsjahr, welches am 31. Dezember 2011 endete. Das Unternehmen plant keine Aktualisierung dieser Aussagen und verpflichtet sich unter keinen Umständen dazu, jemandem eine solche Aktualisierung zukommen zu lassen.

    Hinweis
    Die Ausgangssprache, in der der Originaltext veröffentlicht wird, ist die offizielle und autorisierte Version. Übersetzungen werden zur besseren Verständigung mitgeliefert. Nur die Sprachversion, die im Original veröffentlicht wurde, ist rechtsgültig. Gleichen Sie deshalb Übersetzungen mit der originalen Sprachversion der Veröffentlichung ab.

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