medcom24 - Das Presseportal für Medizin & Gesundheit im Internet.

Deutschlands Datenbank für Presseinformationen aus dem Gesundheitswesen.

Benutzeranmeldung

Bleiben Sie mit - medcom24 - immer auf dem Laufenden!

Kooperationen / Partner

RSS - Newsfeed

Inhalt abgleichen

Feed anzeigen und abonnieren• Sitemap anzeigen

    Presseportal Kostenlos Online PR RSS News Public Relations Veröffentlichen Web 2.0 Gesundheit Journalisten Presse Redaktionen Healthcare Medizin Pressemeldungen PKs Kommunikation Pressekonferenzen Termine Kostenfrei PI Presseinformationen Werbung Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilungen VAs Marketing PR-Agenturen Veranstaltungen


      Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband


      Geprüft auf Sicherheit durch:
      Web-Browser optimiert.

    KGSH unterstützt ver.di-Protestaktion - Kampagne gegen Personalnot im Krankenhaus

    Kiel, 24.06.2015 - Zur bundesweiten Kampagne der Gewerkschaft ver.di gegen Personalnot in Krankenhäusern am heutigen Tag sagt der Geschäftsführer der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH), Bernd Krämer: "Diese Aktion hat unsere volle Unterstützung, denn sie unterstreicht, was wir schon seit Jahren kritisieren: Die Arbeitsverdichtung in unseren Kliniken hat für die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ein unerträgliches Ausmaß erreicht."

    Schuld an dieser Misere ist für Krämer ganz klar die Politik, die es nicht schafft, die Unterfinanzierung von Personal- und Sachkostensteigerungen und den immensen Investitionsstau in den Griff zu bekommen. "Mit der angekündigten Krankenhausreform ab 2016 wird sich diese Situation sogar noch verschlimmern, denn sie greift diese beiden vordringlichen Probleme in keiner Weise auf", zeigt sich Krämer erbost und enttäuscht. Auch das Pflegestellenförderprogramm, das mit der Gesetzesnovelle kommen soll, ist für Krämer nur "politische Kosmetik", denn es bringt den Kliniken in den kommenden drei Jahren maximal 2 - 3 zusätzliche Pflegekräfte.

    "Ich frage mich wirklich, wie viele Zeichen die politisch Verantwortlichen noch erhalten müssen, um zu begreifen, daß es für die bisher noch ausgezeichnete Krankenhausversorgung in Schleswig-Holstein langsam "5 nach Zwölf" schlägt", warnt Krämer. Ausschließlich dem hervorragenden Engagement der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die Tag für Tag, Nacht für Nacht, rund um die Uhr an ihr Limit gehen und für Patientinnen und Patienten da sind, sei es zu verdanken, daß es noch nicht soweit sei. Für diese Menschen und natürlich auch für die Patienten wünsche er der heutigen Protestaktion von ver.di viel Aufmerksamkeit in der Bevölkerung.

    Auch die Schleswig-Holsteinische Allianz für die Krankenhäuser werde in ihren Bemühungen nicht nachlassen, Verbesserungen für die Personalsituation in den Kliniken zu erreichen. Alle Menschen in Schleswig-Holstein seien daher nochmals aufgerufen, jetzt erst recht ihre persönliche Frage zur Zukunft der stationären Versorgung im Land an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zu richten.

    Informationsmaterial gibt es in den Krankenhäusern, jeder kann sich unter www.fragdochmaldengroehe.com auch online an dieser Aktion der Allianz für die Schleswig-Holsteinischen Krankenhäuser beteiligen.

    "Wenn Informationen und Fachwissen bei den Entscheidungsträgern im Bundesgesundheitsministerium nichts bewirken, sind am Ende auch die Patienten betroffen", stellt Krämer abschließend fest. - Denn: "Sind wir zu wenig, kommen Sie zu kurz!"

    ----------------------------------------------------------------------------

    KGSH Pressekontakt
    Ulrike Petersen

    Telefon: 0 431 / 88 105 - 11
    Telefax: 0 431 / 88 105 - 15
    E-Mail: mailto:presse@kgsh.de

    KGSH Feldstraße 75 - 24105 Kiel

    Presseportal - medcom24 e.K. | Copyright 2008 - 2018 | All rights reserved | SERVICE-HOTLINE: 01801 / 730 730 | Powered by Drupal Design by Artinet