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    KGSH: "Politik läßt Krankenhäuser im Stich!" - Heftige Kritik am Krankenhaus-Strukturgesetz

    Kiel, 10. Juni 2015 - Die jüngsten Entscheidungen des Bundeskabinetts zum Krankenhaus-Strukturgesetz (KHSG) haben in den Krankenhäusern in Schleswig-Holstein eine Welle der Empörung und der Kritik ausgelöst.

    "Es ist schon ungeheuerlich, wie die Politik die unerträgliche Arbeitsverdichtung in unseren Kliniken und den von ihr verschuldeten Investitionsstau einfach ignoriert und mit Reglementierungen, Budgetkürzungen und Sanktionen die Not in den Häusern nun sogar noch verschärfen will", stellt Petra Thobaben, Vorsitzende der Krankenhausgesellschaft Schleswig-Holstein e.V. (KGSH) erbost fest und sagt: "Die verantwortlichen Politiker sind zu feige, einzugestehen, daß sie keine Lösungsansätze finden, um die unbestrittene Unterfinanzierung von Personal- und Sachkostensteigerungen und den immensen Investitionsstau in den Griff zu bekommen."

    "Unter dem Deckmantel einer "Qualitätsoffensive" in den Krankenhäusern soll dieses Unvermögen auch noch vertuscht werden", ergänzt Bernd Krämer, Geschäftsführer der KGSH. Dabei werde vollkommen mißachtet, daß die Schleswig-holsteinischen Krankenhäuser schon heute sehr viel in Qualität und Patientensicherheit investieren. Noch schlimmer: Das hervorragende Engagement der Menschen, die Tag für Tag, Nacht für Nacht, rund um die Uhr an ihr Limit gehen und für Patientinnen und Patienten da sind, werde mit diesem Ablenkungsmanöver total verunglimpft.

    Die Krankenhäuser in Schleswig-Holstein können sich diese Form der Geringschätzung nicht protestlos gefallen lassen. Demonstrationen oder sogar Streiks, wie in anderen Bereichen üblich, sollen dabei zunächst vermieden werden. Stattdessen setzen die Krankenhäuser auf die Unterstützung der Bevölkerung und rufen nochmals alle Menschen in Schleswig-Holstein auf, jetzt erst recht ihre persönliche Frage zur Zukunft der stationären Versorgung im Land an Bundesgesundheitsminister Hermann Gröhe zu richten.

    Informationsmaterial gibt es in den Krankenhäusern, jeder kann sich unter http://www.fragdochmaldengroehe.com auch online an dieser Aktion der Allianz für die Schleswig-Holsteinischen Krankenhäuser beteiligen.

    "Wenn Informationen und Fachwissen bei den Entscheidungsträgern im Bundesgesundheitsministerium nichts bewirken, können das vielleicht Wählerstimmen", unterstreichen Thobaben und Krämer ihren Appell. Anderenfalls sind am Ende auch die Patienten betroffen, denn: "Sind wir zu wenig, kommen Sie zu kurz!"

    Bei Interesse stellen wir Ihnen gerne Bildmaterial zur Aktion "Frag doch mal den Gröhe" zur Verfügung. Senden Sie einfach eine entsprechende Mail an presse@kgsh.de.

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    KGSH Pressekontakt
    Ulrike Petersen

    Telefon: 0 431 / 88 105 - 11
    Telefax: 0 431 / 88 105 - 15
    E-Mail: mailto:presse@kgsh.de

    KGSH Feldstraße 75 - 24105 Kiel

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