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    Künstliche Gelenke: Klinikum Frankfurt Höchst unterstützt Qualitätsoffensive

    Frankfurt a.M. Die verschleißbedingten Veränderungen an den großen Körpergelenken nehmen – auch altersbedingt - kontinuierlich zu. Diese bedeuten für die Betroffenen nicht nur Schmerzen, sondern auch eine Beeinträchtigung der Lebensqualität. „Durch erhebliche Fortschritte ist mittlerweile ein Ersatz nahezu aller Gelenke möglich“, erläutert Dr. med. Patrick Mouret, komm. Leiter der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie, Schwerpunkt Orthopädie am Klinikum Frankfurt Höchst. Zunehmend werden Prothesen speziell für die jeweilige Anatomie entwickelt. Eine Endoprothese hat eine Standzeit von durchschnittlich 15 Jahren, dank verbesserter Materialien sogar länger.

    Das Klinikum Frankfurt Höchst bietet ein breites Spektrum zur Behandlung von Gelenkschäden durch Endoprothesen an. „Welche Prothese im individuellen Fall zum Einsatz kommt, wird nach umfassenden Untersuchungen und ausführlichen Gesprächen mit den Patienten entschieden“, unterstreicht Dr. Mouret. „In unserem Haus setzen wir nur Produkte ein, die auf langjährige, gute Erfahrungen zurückblicken. Ebenso propagieren wir nicht nur eine Richtung der Implantationsart wie zementiert oder zementfrei, sondern verwenden beide Möglichkeiten in unserem Haus. Selbst bei anatomischen Besonderheiten wie angeborenen Anomalien oder Knochenveränderungen infolge Voroperationen können durch CT-gestützte digitale Bildgebung in Zusammenarbeit mit den Herstellern sogenannte Indivudualprothesen mit optimaler Passform hergestellt werden.“ Seit dem Jahr 2004 wird im Klinikum Frankfurt Höchst eine spezielle minimal-invasive Operationstechnik für bestimmte Hüftgelenksprothesen angewandt, die hier aktiv weiterentwickelt wurde und eine gewebeschonende Art der Implantation darstellt.

    Rund um das künstliche Gelenk
    Das künstliche Hüftgelenk setzt sich aus den gleichen Teilen zusammen wie das menschliche Hüftgelenk. Bei der Totalendoprothese wird – im Gegensatz zur Teilprothese – das gesamte Gelenk ersetzt, d.h. Hüft-Pfanne, -Kopf und -Schaft. Bei der Implantation wird das künstliche Hüftgelenk mit den körpereigenen Knochen verbunden. Diese Verankerung kann auf verschiedene Weise erfolgen. Es gibt zementierte, zementfreie und Hybridprothesen, eine Kombination aus zementfreier Pfanne und zementiertem Schaft, bei denen verschiedene Verankerungen verwendet werden. Damit ein langes, problemloses Funktionieren des Hüftgelenkersatzes und somit andauernde Schmerzfreiheit und größtmögliche Beweglichkeit für die Patienten gewährleistet sind, müssen die Materialien der Prothese besonders hohen Qualitätsanforderungen standhalten. Sie sollen reizarm sein, damit sie möglichst keine Unverträglichkeitsreaktionen hervorrufen. Sie müssen widerstandsfähig sein, damit sie den großen Körperkräften standhalten und im künstlichen Gelenk kein Abrieb der Oberflächen entsteht. Die Hüftendoprothese besteht deshalb aus besonders hochwertigen Materialien wie Spezialkunststoffen, keramischen Bestandteilen und speziellen Metalllegierungen wie Titan, welches mit einer Hydroxylapatit-Beschichtung versehen ist.

    Ähnliches gilt für die Knieprothese. Sie muss korrosionsbeständig sein, den Belastungen im Körper widerstehen und beim Aneinanderreiben der Gelenkpartner keinen Abrieb entstehen lassen. Zum Einsatz kommen deshalb Metalllegierungen, wie Kobalt-Chrom-Verbindungen, Keramik und Spezialkunststoffe, wie Polyethylen. Bei Allergikern werden Titanlegierungen verwendet. Die einzelnen Bestandteile des künstlichen Kniegelenkes müssen jeweils mit dem körpereignen Knochen verbunden werden. Die Verweildauer nach Implantation eines künstlichen Gelenkes liegt je nach Schwere des Falles und Gesamtzustand des Patienten bei maximal acht bis zwölf Tagen. Eine volle Belastung des operierten Beines an zwei Gehstützen ist unmittelbar nach der Operation möglich. Spätestens nach vier bis sechs Wochen ist das Gelenk in der Regel ohne Gehhilfen voll belastbar, bestimmte Sportarten können später auch wieder betrieben werden.

    Qualitätsoffensive: Deutsches Endoprothesenregister

    Große Krankenkassen starten gemeinsam mit den Herstellern das Deutsche Endoprothesenregister. Das Klinikum Frankfurt Höchst ist dabei. „Wir begrüßen dieses Vorhaben außerordentlich, weil es offensive Qualitätssicherung im Sinne der Patienten zum Ziel hat. Ein Grund mehr für uns, den Aufbau eines solchen Registers durch aktive Teilnahme bereits in einer sehr frühen Phase zu unterstützen und damit langfristig zum Erfolg zu führen“, so Dr. Mouret. Pro Jahr werden hier über 400 Hüftgelenks- und 300 Kniegelenksprothesen operativ implantiert. Mehr Informationen im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst
    Petra Fleischer
    Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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