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    Inklusion, ein großes Thema des jeden betrifft!

    Berlin 22. Juli 2013 - Soziale Inklusion ist dann verwirklicht, wenn jeder Mensch in seiner Individualität von der Gesellschaft akzeptiert wird und die Möglichkeit hat, in vollem Umfang an ihr teilzuhaben oder teilzunehmen. Die Umsetzung stellt für Bezirke und Kommunen eine große Herausforderung dar. Grundvoraussetzung ist ein guter Informationsaustausch mit allen beteiligten. Um dem einen Anstoß zu geben, hat die Bezirksverwaltung Spandau zu einer Informationsveranstaltung in die Pro Seniore Residenz Wasserstadt geladen.

    Der Bezirksbeauftragte für Senioren und Menschen mit Behinderung Klaus Laufmann konnte zu seinem Vortrag zahlreiche fachkundige Vertreterinnen und Vertreter verschiedener Institutionen des Bezirkes begrüßen. Neben einer Vielzahl von Interessierten Bewohner der Seniorenresidenz und des angrenzenden Kiezes waren der Vorsitzende der Spandauer Seniorenvertretung, Herr Klaus-Dieter Trautmann sowie Frau Bärbel Pasche vom Arbeitskreis Senioren und Pflege Spandau und Frau Regina Noack, Demenzlotsin im Bezirk vor Ort. Besonders interessant war der Austausch mit der Demografie-Expertin Frau Dr. Haas von der Universität Witten Herdecke.

    Der Bezirksbeauftragte betonte die elementare Bedeutung der Inklusion für die Gesellschaft. Dabei ginge es nicht nur um die Integration bestimmter Gruppen in die Gesellschaft und deren Teilhabe, sondern vielmehr um das Erreichen einer Normalität im Alltagsleben. So sei es mittlerweile selbstverständlich, dass sich Busse heutzutage beim Ein- und Aussteigen absenken und nicht erst ein spezieller Knopf von einer bestimmten Gruppe von Menschen gedrückt werden muss. Diese Normalität gelte aber noch nicht für alle Bereiche. Klaus Laufmann lenkte deshalb die Aufmerksamkeit auf das Zusammenleben mit Menschen mit Demenz. Hier sind in den letzten Jahren die Probleme der nicht direkt betroffenen Menschen gestiegen. Neben dem Unverständnis durch Unkenntnis über das Krankheitsbild kommen oft versteckte Ängste über die mögliche eigene Situation in der Zukunft hinzu. Viele Menschen möchten das Thema nicht gerne an sich herankommen lassen und grenzen daher Menschen und bestimmte Situationen weitgehend aus. Dabei ist die Grenze des Erträglichen vielmals niederschwellig. Es ist vor dem Hintergrund der demographischen Entwicklung geradezu eine Herausforderung, hier mehr Akzeptanz und Verständnis zu entwickeln und zu befördern. Das Wir-Gefühl muss wieder gestärkt werden.

    Der Bezirk begrüßt die vielfältigen Initiativen hierzu ausdrücklich. So auch das Angebot der „Schutzräume für Menschen mit Demenz“ an dem die Pro Seniore Residenz Wasserstadt und weitere drei Senioreneinrichtungen im Bezirk beteiligt sind. Hier werden Menschen, die in einer verzweifelten Lage von der Polizei mit einem Verwirrtheitszustand angetroffen werden, in die Schutzunterkünfte gebracht und professionell betreut, bis sich die Identität oder der gewöhnliche Aufenthaltsort klären lassen und das unabhängig von einer Kostenübernahme.

    Sehr anschaulich schildert die Demenzlotsin Regina Noack das Schicksal ihrer eigenen Mutter. Sie stellte auch klar, dass es sich bei einem Umzug in eine Pflegeeinrichtung nicht wie weit verbreitet angenommen um eine Strafe handelt. Vielmehr ist es in bestimmten Fällen notwendig und vernünftig, professionelle Hilfe in Anspruch zu nehmen und diese durch Zuwendung zu ergänzen. Damit kann oftmals eine Überforderung der Betroffenen und der Angehörigen gemildert oder vermieden werden.

    Abschließend hält Herr Laufmann als Bezirksvertreter fest, dass er sich Wünscht die Bürger gehen auch in Zukunft weiter aufeinander zu und wenden sich im Beschwerdefall direkt an die betroffenen Einrichtungen um durch Wissen das gegenseitige Verständnis zu stärken.

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