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    Info-Abend im Marienkrankenhaus Hamburg: Was leistet die moderne Steintherapie?

    Hamburg, 16.06.2011
    Harnsteine werden vielfach erst dann bemerkt, wenn Bauchschmerzen, Blut im Urin, Harnwegsinfektionen und schmerzhaftes Wasserlassen auftreten. Wandern die Steine in den Harnleiter, können sie an den Engstellen festklemmen. Die krampfartige Muskelkontraktion führt zu starken Schmerzen der Flanke – einer Nierenkolik.

    „Am häufigsten tritt die Erkrankung zwischen dem 30. und dem 50. Lebensjahr auf“, erklärt Dr. Stefan Inndorf, Oberarzt der Klinik für Urologie am Marienkrankenhaus Hamburg. Der Experte referiert am Mittwoch, den 22.06.2011, ab 18.00 Uhr auf dem Info-Abend „Harnsteine – Was leistet die moderne Steintherapie?“ über Diagnose und Therapiemöglichkeiten einer Erkrankung, unter der rund vier Prozent der deutschen Bevölkerung leiden. Männer sind häufiger betroffen als Frauen.

    „Dank minimal-invasiver Verfahren kann heutzutage die Nierenfunktion erhalten und der Patient schonend steinfrei gemacht werden“, so Dr. Inndorf. Neben moderner Lasertechnik oder dem Zertrümmern der Harnsteine durch Stoßwellen (Extrakorporale Stoßwellenlithotripsie, ESWL) wird etwa bei einer Harnleiterspiegelung der Stein endoskopisch mit einer kleinen Zange durch den Harnleiter entfernt. Bei Steinen, die sich bereits in der Niere befinden, kommt oft die endoskopische Entfernung durch eine direkte Punktion der betroffenen Niere zur Anwendung (Perkutane Nephrolitholapaxie, PCNL). Auch größere Steine können so zerkleinert und vollständig entfernt werden.

    Der Info-Abend „Harnsteine – Was leistet die moderne Steintherapie?“ findet statt am 22.06.2011 um 18.00 Uhr in den Konferenzräumen des Marienkrankenhauses, Haus 1, Eingang Angerstraße.

    Eine Anmeldung unter der Telefonnummer 040 / 25 46 - 12 62 ist erforderlich. Die Teilnahme ist kostenlos.

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