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    Im Interview

    Die gesetzlichen Krankenkassen zahlen ab dem 1. November 2013 mehr für die Versorgung mit Hörgeräten.

    Dazu wird Thomas Senft, Hörgeräte-akustikermeister und Geschäfts-führer von Audium HörSysteme, der als Hör-Experte auch international tätig ist, befragt.

    Herr Senft, bekommt man, wenn man ein Hörgerät braucht, ab jetzt tatsächlich mehr Geld von der Krankenkasse?
    Ja, die gesetzlichen Krankenkassen haben die sogenannten Festbeträge deutlich erhöht. Es gab Klagen von Betroffenen, und ein Gericht hat zugunsten der Patienten entschieden.

    Was bedeutet das genau?
    Der Höchstbetrag, den eine Kasse für ein Hörgerät finanzieren darf, liegt bei 785 EUR inkl. Mehrwertsteuer – beim zweiten Hörgerät gibt es einen Abschlag von 20 Prozent. Dazu kommen eine Reparaturpauschale und ein Zuschuss für die Ohrpassstücke. Aber nicht jede Krankenkasse wird diesen Höchstbetrag auch zahlen. Es gibt viele unterschiedliche Verträge mit den Kassen, die den jeweiligen genauen Festbetrag regeln. Wir können unseren Kunden dazu Auskunft geben.

    Gibt es für die neuen Festbeträge denn auch gute Hörgeräte?
    Ja, das gibt es tatsächlich! Denn anders als bei den bisherigen „Kassengeräten“ sind die Anforderungen deutlich gestiegen. So verfügen beispielsweise alle Hörgeräte, die man für den Festbetrag bekommt, über drei unterschiedliche Hörprogramme sowie eine Rückkoppelungs- und Störschallunter-drückung.

    Aber es gibt auch noch bessere Hörgeräte?
    Es war bisher so, dass die Hörgeräte-Hersteller eine große Bandbreite an Hörgeräten mit unterschiedlichster Ausstattung angeboten haben – das wird auch so bleiben und das ist auch gut so. Eine Hörminderung ist so individuell wie der Mensch, der sie hat. Und deshalb muss das Hörgerät zu ihm passen. Es wird auch künftig die Aufgabe des Akustikers sein, seine Kunden optimal und bestmöglich zu versorgen – was nicht bedeutet, dass dies nur mit teuren Hörgeräten gelingt.

    Was ist Ihr persönliches Fazit?
    Ich bin sehr froh über die aktuelle Entwicklung. Viele Menschen fürchten Hörgeräte – sie wissen aber nicht, dass ihnen durch die Hörschwäche, die nicht versorgt ist, ein großes Stück Lebensqualität verloren geht. Weil sie nicht mehr richtig kommunizieren können, vermeiden sie den Umgang mit anderen. Das führt in eine Isolation. Ich hoffe, dass die Erhöhung der Festbeträge der Krankenkassen ihnen Anreiz schafft, sich jetzt doch für ein Hörgerät und damit ein aktives Leben zu entscheiden!

    Vielen Dank, Herr Senft!

    Das Interview führte Dörte Götz.

    Audium
    45657 Recklinghausen
    Kampstraße 68

    Telefon 02361-90 40-426
    Fax 02361-90 40-318

    kontakt@audium-hoersysteme.de
    www.audium-hoersysteme.de

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