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    Huml: „Mit geriatrischer Versorgung Herausforderungen des demografischen Wandels meistern“

    Staatssekretärin Melanie Huml betont auf Jahreskongress des Bundesverbands Geriatrie e.V. Bedeutung der geriatrischen Versorgung / Ausbau der Versorgungsstrukturen und finanzielle Situation der Einrichtungen Kernpunkte der Beratungen in Bayreuth

    Die Bayerische Gesundheitsstaatssekretärin Melanie Huml bekräftigte auf dem Jahreskongress des Bundesverbandes Geriatrie: "Eine wohnortnahe und qualitativ hochwertige geriatrische Versorgung ist unverzichtbar, um die Herausforderungen des demografischen Wandels zu meistern. Der Freistaat Bayern hat schon frühzeitig in seinem Geriatriekonzept die ersten Weichen für eine flächendeckende medizinische Versorgung älterer Menschen gestellt." Nach dem Grundsatz „Rehabilitation vor Pflege“ lag in Bayern der Schwerpunkt der geriatrischen Versorgung zu Anfang in der Rehabilitation. Inzwischen ist eine wohnortnahe stationäre geriatrische Versorgung im Bereich der Rehabilitation erreicht. Mit 67 Einrichtungen und mehr als 2.800 Betten verfügt Bayern über ein wohnortnahes Netz an stationären geriatrischen Rehabilitationseinrichtungen. Ergänzt werden diese durch acht ambulante Einrichtungen.

    "Seit 2009 baut Bayern zusätzlich ein akutgeriatrisches Angebot in Krankenhäusern auf. Bayern verfügt aktuell über 50 Akutgeriatrien mit mehr als 1.200 Betten sowie über vier akutgeriatrische Tageskliniken", so Huml. Aufgrund der demografischen Entwicklungen sei die geriatrische Versorgung eine bedeutende Zukunftsaufgabe. Dies gelte auch für die ambulante Versorgung von Geriatrie-Patienten. Außerdem fördert das Bayerische Gesundheitsministerium seit 2012 den Aufbau von Teams zur mobilen geriatrischen Rehabilitation in Höhe von bis zu 25.000 Euro pro Team.

    Auch der Vorstandsvorsitzende des Bundesverbands, Herr Dipl.-Kfm. Ansgar Veer, betonte das Ziel, eine flächendeckende Sicherung der fachgerechten geriatrischen Versorgung und die Abdeckung des wachsenden Bedarfs insbesondere im Bereich der (Früh-)Rehabilitation zu gewährleisten. Neben dem Ausbau der klinischen Strukturen und entsprechender fachspezifischer Versorgungsnetze in den ambulanten Bereich gehöre dazu auch die Förderung der vom Gesetzgeber neu eingeführten Konzepte, wie beispielsweise der geriatrischen Institutsambulanzen, die als Ergänzung zur wohnortnahen qualifizierten geriatrischen Versorgung tätig sein sollen.

    Auf breite Zustimmung stieß die Einschätzung des Vorstands, dass eine flächendeckende geriatrische Versorgung, die den hohen Qualitätsstandards des Verbandes entspricht, nur bei einer ausreichenden wirtschaftlichen Absicherung der Versorgungseinrichtungen dauerhaft gesichert ist. Auf dem Kongress wurden dazu konkrete Kalkulationen vorgelegt und erörtert. „Schon heute müssen wir uns mit einer teils dramatischen Unterfinanzierung insbesondere im Rehabereich auseinandersetzen“, so Ansgar Veer. Während beispielsweise die Betriebskosten beständig gestiegen seien, wurden die Vergütungssätze nicht oder nur äußerst gering erhöht. „Die Reserven der Einrichtungen sind bereits seit Langem ebenso aufgebraucht wie die Sparpotenziale.“ Politik und Kostenträger seien hier in enger Absprache mit den Leistungserbringern gefordert, schnell auch für die Zukunft tragfähige Lösungen zu finden und die Weichen in diese Richtung zu stellen. Der Vorstandsvorsitzende erneuerte dabei das Angebot des Verbandes, den bereits bestehenden konstruktiven Dialog mit dem Staatsministerium auch in diesem Bereich noch weiter auszubauen und erinnerte gleichzeitig an die Aufsichtsfunktion gegenüber den Krankenkassen.

    Im Bereich der Frührehabilitation thematisierten die Teilnehmer des Jahreskongresses insbesondere die fachlich nicht zur Geriatrie kompatible Ausgestaltung der Pflegekomplexmaßnahmenscore (PKMS) als ein elementares Problem, bei dem ebenfalls nur mit politischer Unterstützung eine Lösung erreicht werden kann.

    Bundesverband Geriatrie e.V.
    Vorstandsvorsitzender: Herr Dipl.-Kfm. Ansgar Veer
    Geschäftsführer: Dirk van den Heuvel

    Reinickendorfer Straße 61
    13347 Berlin
    Tel.: 030 / 339 88 76 – 10
    Fax: 030 / 339 88 76 – 20
    E-Mail: Geschaeftsstelle@bv-geriatrie.de
    http://www.bv-geriatrie.de

    Der Bundesverband Geriatrie Geriatrie ist ein Verband von Klinikträgern, die mehr als 260 geriatrische Kliniken bzw. Einrichtungen betreiben und über ca. 18.000 Betten/Rehaplätze verfügen. So sind unter anderem fast alle größeren Klinikverbünde und -konzerne mit ihren geriatrischen Einrichtungen Mitglieder des Bundesverbandes.

    Geriatrie, oder auch Altersmedizin, befasst sich mit den speziellen Erkrankungen oder Unfallfolgen älterer Menschen. Das Besondere an dieser Patientengruppe ist, dass ältere Menschen zumeist mehrfach krank (multimorbid) sind. Die geriatrischen Kliniken bieten, hierauf abgestimmt, multidimensionale geriatrische Therapien. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der sich auf psychische, funktionelle, soziale und ökonomische Belange erstreckt. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der älteren Menschen zu erhalten, bzw. soweit wie möglich wieder herzustellen.

    Neben der Interessenwahrnehmung als politischer Verband sieht der Bundesverband Geriatrie e.V. seine besondere Aufgabe in der Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Versorgung. Dazu wurde frühzeitig ein Daten- und Vergleichssystem mit Namen GEMIDAS aufgebaut und zu Gemidas Pro weiterentwickelt sowie die Erfahrungen für die Entwicklung eines eigenen Qualitätssiegels Geriatrie, welches von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle vergeben wird, genutzt.

    Finanziell trägt sich der Verband über die Beiträge seiner Mitglieder. Der Bundesverband ist daher auch aus finanzieller Sicht eine unabhängige Organisation.

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