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    Holmium-Laser: Seit zehn Jahren deutlich blutungsärmere Behandlung der Prostata am Klinikum Frankfurt Höchst

    Frankfurt a.M. Seit zehn Jahren setzt die Klinik für Urologie, urologische Onkologie und Kinderurologie am Klinikum Frankfurt Höchst unter Leitung von Dr. med. Walter Ohlig – damals als eine der ersten Kliniken in Deutschland – ein Lasergerät ein, das neben der Behandlung der gutartigen Prostatavergrößerung (benigne Prostatahyperplasie, kurz: BPH) auch für die Steinzertrümmerung verwendet wird: den Holmium-Laser. Die operative Behandlung der Prostata mit dem Holmium-Laser stellt inzwischen eine eingeführte schonende Alternative zu bisherigen Standardtherapieverfahren dar. Die entscheidenden Vorteile sind vor allem ein deutlich geringeres Blutungsrisiko und kürzere Krankenhausaufenthalte.
    „Weltweit erkranken sehr viele Männer mit zunehmendem Alter an einer gutartigen Vergrößerung der Prostata (Vorsteherdrüse). Diese Erkrankung führt zu einer Abschwächung des Harnstrahls, oft verbunden mit häufigerem und plötzlich einsetzendem Harndrang. Schreitet die Erkrankung unbehandelt fort, kann eine totale Harnsperre die Folge sein und die Einlage eines Dauerkatheters erforderlich machen“, erklärt Dr. med. Walter Ohlig, Chefarzt der Klinik für Urologie am Klinikum Frankfurt Höchst. Vor Einsatz des Holmium-Lasers galten in diesen Fällen die operative Ausschälung der Prostata (Transurethrale Prostataresektion, TUR-P) oder die Entfernung der Prostata durch eine Bauchschnittoperation als Standardverfahren, wenn Medikamente zur Linderung der Erkrankung nicht mehr hilfreich waren. Mit dem Holmium-Laser wird das Prostatagewebe stattdessen durch den hochenergetischen Lichtstrahl herausgeschält, gleichzeitig werden die Blutgefäße verödet.

    Das Fazit aus zehn Jahren Erfahrungen mit dem Holmium-Laser: „Das Verfahren ist etabliert und ermöglicht kürzere Liegezeiten, die insbesondere bei Patienten mit großer Prostata um die Hälfte reduziert werden konnte. Der entscheidende Vorteil im Vergleich zu den bisherigen Standardverfahren ist die schonendere Behandlung mit deutlich geringerem Blutungsrisiko. . Auch die Rate an Blutübertragungen konnte so deutlich gesenkt werden. Durch das blutungsarme Operieren kann der nach dem Eingriff eingelegte Dauerkatheter in der Regel bereits zwei Tage nach der OP entfernt werden. Dadurch wird die Dauer des stationären Aufenthaltes deutlich verkürzt“, erläutert Dr. Ohlig. Der Holmium-Laser wird aber nicht nur bei der Behandlung gutartiger Prostatavergrößerungen eingesetzt, sondern auch bei der Steintherapie. Die Behandlungsdauer richtet sich nach der Größe des Steins. Sie kann zwischen wenigen Minuten und einer Stunde variieren. In der Regel wird der Eingriff in Vollnarkose oder Spinalanästhesie durchgeführt. Seit 2005 kam der Holmium-Laser am Klinikum Frankfurt Höchst über 1600 Mal zur Behandlung der Prostatavergrößerung und mehr als 500 Mal zur Behandlung von Steinen zum Einsatz. Damit zählt das Klinikum Frankfurt Höchst zu einer der erfahrensten Kliniken im Umgang mit dem Holmium-Laser.

    Fortbildung für medizinisches Fachpersonal am 25. April
    Aufgrund des hohen Erfahrungsschatzes der Klinik für Urologie im Bereich des Holmium-Lasers findet am Samstag, 25. April, ab 8.30 Uhr eine spezielle Fortbildung mit Live-Operationen für medizinisches Fachpersonal statt. „Unser Workshop soll den Teilnehmern lebendig die OP-Technik näher bringen. Darüber hinaus möchten wir von unseren Erfahrungen berichten und dem Fachpublikum Tipps mit auf den Weg geben, wie sie die Technik erlernen und Fehler vermeiden können.“ Anmeldungen sind möglich bei Siegrun Quanz, Tel. 069 3106 2834 oder per Mail an siegrun.quanz@klinikumfrankfurt.de.

    Über die Klinik für Urologie
    Die Klinik für Urologie bietet eine patientenorientierte Medizin mit den besonderen Schwerpunkten organerhaltende und gewebe- und nervschonende Tumorchirurgie, plastische Genitalchirurgie, Kinderurologie sowie moderne endoskopische Verfahren wie die Holmiumlaserenukleation (HoLEP) der Prostata und die Nieren- und Harnleitersteintherapie. Die Klinik für Urologie ist Teil des Tumorzentrums sowie des Zentrums für Kindermedizin. Sie verfügt über eine urologische Ambulanz und insgesamt 24 Betten. Sollte sich aufgrund des Gesundheitszustandes der Patienten die Notwendigkeit zur intensivmedizinischen Überwachung ergeben, stehen uns Betten auf der Intensivstation bzw. der Überwachungsstation (Intermediate Care Unit) zur Verfügung. Jährlich werden 2.000 Patienten behandelt.

    Das Klinikum Frankfurt Höchst ist eine Einrichtung der höchsten Versorgungsstufe und Akademisches Lehrkrankenhaus der Johann Wolfgang Goethe Universität mit 18 Kliniken (986 Betten vollstationär, 44 tagesklinische Plätze), zwei Zentralinstituten, dem Sozialpädiatrischen Zentrum (SPZ), dem Medizinischen Versorgungszentrum (MVZ) sowie Krankenpflegeschulen und Schulen für nichtärztliche medizinische Fachberufe. Über 2.000 Beschäftigte versorgen jährlich ca. 34.000 stationäre und 80.000 ambulante Patienten aus einem weiten Einzugsgebiet. Als gemeinnützige Gesellschaft des privaten Rechts (GmbH) befindet sich das Klinikum in vollständiger kommunaler Trägerschaft. Ein Ersatzneubau wird bis 2018 errichtet. Mehr Informationen zu den medizinischen Zentren des Klinikums Frankfurt Höchst im Internet unter www.KlinikumFrankfurt.de.

    Ansprechpartnerin für die Presse:
    Klinikum Frankfurt Höchst GmbH
    Petra Fleischer
    Leiterin Unternehmenskommunikation/Sprecherin
    Tel. 069 3106 3818
    E-Mail: petra.fleischer@KlinikumFrankfurt.de
    www.KlinikumFrankfurt.de

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