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    Hohe Anerkennung für Studie im Bereich der geriatrischen Versorgung

    Förderpreis der Wilhelm Woort-Stiftung für Alternsforschung im Rahmen der Jahreshauptversammlung des Bundesverbands Geriatrie e.V. an Dr. Manfred Gogol überreicht

    Der Förderpreis der Wilhelm-Woort-Stiftung für Alternsforschung ging in diesem Jahr an eine von Dr. Manfred Gogol, Chefarzt der Klinik für Geriatrie im Krankenhaus Lindenbrunn (Coppenbrügge), betreute Studie, die sich mit Fragen der Auswirkungen der chronisch-obstruktiven Lungenerkrankung (COPD) bei älteren Patienten befasst. Die hohe Anerkennung für das Forschungsvorhaben im Bereich der geriatrischen Versorgung wurde während einer Veranstaltung im Rahmen der diesjährigen Jahreshauptversammlung des Bundesverbands Geriatrie e.V. Ende November verliehen.

    Die chronisch-obstruktive Lungenerkrankung stellt in vielen Bereichen der Diagnostik und The­rapie eine Herausforderung in der ärztlichen Praxis dar. Die Häufigkeit und der Schweregrad nehmen mit dem Alter zu; sie gehört zu den führenden Todesursachen weltweit. Es bestehen häufig klinisch relevante Komorbiditäten und die neueren Forschungsergebnisse weisen auf eine relevante Interaktion zwischen pulmonaler Veränderung (Erkrankung) und systemischer Entzündungsreaktion des Organismus sowie Komorbiditäten hin. Vor diesem Hintergrund wurde das Netzwerk COSYCONET (German COPD and Systemic Consequences – Comorbidities Network) gegründet und beim Bundesministerium für Bildung und Forschung erfolgreich ein Förderantrag für eine multizentrische prospektive Kohortenstudie im Sinne einer „nationalen COPD-Kohorte“ gebildet.

    Die COSYCONET-Studie wird durchgeführt von den pneumologischen Kliniken der medizinischen Universitäten. Um die Ausprägung und den Verlauf beim älteren Menschen zu untersuchen, wurde die Klinik für Geriatrie im Krankenhaus Lindenbrunn ausgewählt, um eine Vergleichsgruppe von älteren COPD-Patienten zu bilden (COSYCONET-GER) und mit dem identischen Studienprofil zu analysieren sowie zusätzliche geriatrische Fragestellungen, z.B. hinsichtlich der Funktionen im Alltag, aufzunehmen. Diese Studie bietet erstmals die Möglichkeit, gezielt eine Vergleichsgruppe zu bilden und die Frage zu beantworten, ob der Verlauf und die Prognose sowie die sie beeinflussenden Faktoren different sind von jüngeren Erwachsenen.

    Der mit 30.000 Euro dotierte Förderpreis der Wilhelm Woort-Stiftung wird für eine anwendungsnahe wissenschaftliche Begleitstudie zu einer modellhaften Initiative im Bereich der Alternversorgung vergeben. Bevorzugt berücksichtigt werden Begleitforschungen zu Projekten einer integrierten geriatrischen Versorgung. Das Preisgeld ist für die Durchführung des für preiswürdig befundenen wissenschaftlichen Vorhabens bestimmt. Eingerichtet wurde die Stiftung, die durch den Stifterverband für die Deutsche Wissenschaft betreut wird, im Jahr 1971 durch den Bankier und Makler Wilhelm Woort aus Wiesbaden.

    Pressekontakt: Uwe H. Sattler
    Bundesverband Geriatrie e.V.
    Tel.: 030/339 88 76-14, Fax: 030/339 88 76-20
    uweh.sattler@bv-geriatrie.de

    Bundesverband Geriatrie e.V.
    Vorstandsvorsitzender: Herr Ansgar Veer
    Geschäftsführer: Dirk van den Heuvel
    Reinickendorfer Straße 61
    13347 Berlin
    Tel.: 030 / 339 88 76 – 10
    Fax: 030 / 339 88 76 – 20
    E-Mail: Geschaeftsstelle@bv-geriatrie.de
    http://www.bv-geriatrie.de

    Der Bundesverband Geriatrie ist ein Verband von Klinikträgern, die mehr als 260 geriatrische Kliniken bzw. Einrichtungen betreiben und über ca.18.000 Betten/Rehaplätze verfügen. So sind unter anderem fast alle größeren Klinikverbünde und -konzerne mit ihren geriatrischen Einrichtungen Mitglieder des Bundesverbandes.
    Geriatrie, oder auch Altersmedizin, befasst sich mit den speziellen Erkrankungen oder Unfallfolgen älterer Menschen. Das Besondere an dieser Patientengruppe ist, dass ältere Menschen zumeist mehrfach krank (multimorbid) sind. Die geriatrischen Kliniken bieten, hierauf abgestimmt, multidimensionale geriatrische Therapien. Dabei wird ein ganzheitlicher Ansatz verfolgt, der sich auf psychische, funktionelle, soziale und ökonomische Belange erstreckt. Ziel ist es, die Selbstständigkeit der älteren Menschen zu erhalten, bzw. soweit wie möglich wieder herzustellen.
    Neben der Interessenwahrnehmung als politischer Verband sieht der Bundesverband Geriatrie e.V. seine besondere Aufgabe in der Sicherung und Weiterentwicklung der Qualität der Versorgung. Dazu wurde frühzeitig ein Daten- und Vergleichssystem mit Namen GEMIDAS aufgebaut und zu Gemidas Pro weiterentwickelt sowie die Erfahrungen für die Entwicklung eines eigenen Qualitätssiegels Geriatrie, welches von einer unabhängigen Zertifizierungsstelle vergeben wird, genutzt.
    Finanziell trägt sich der Verband über die Beiträge seiner Mitglieder. Der Bundesverband ist daher auch aus finanzieller Sicht eine unabhängige Organisation.

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