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    Hochqualifizierte immer wichtiger für den Unternehmenserfolg

    Bei der Gewinnung und Bindung hoch qualifizierter Fachkräfte Generationsunterschiede beachten: Studie von zeb/ und Dualer Hochschule Baden-Württemberg zeigt Defizite und Erfolgsfaktoren

    Münster/Berlin, 11. Dezember 2013 – Studien schätzen den jährlichen Schaden durch Fachkräftemangel für die deutsche Wirtschaft auf ca. 30 Mrd. Euro und das Forschungsinstitut der Bundesagentur für Arbeit geht von einem Mangel an sechs Millionen Erwerbstätigen bis 2020 schon bei moderatem Wirtschaftswachstum aus. Im beschäftigungsintensivsten Sektor, dem Gesundheitswesen, sieht es noch dramatischer aus: Durch Alterung der Arbeitnehmer und veränderte Arbeitsanforderungen werden bis 2030 rund 30.000 Ärzte und 420.000 Pflegekräfte fehlen. Unternehmen kämpfen um die besten Talente, um ihre Überlebens- und Leistungsfähigkeit zu sichern. Doch dabei vergessen sie allzu oft, dass verschiedene Mitarbeitergenerationen unterschiedliche Ansprüche an Arbeit und Karriere haben. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die das zeb/ gemeinsam mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg mit Unterstützung von Arbeitgeber- und Fachverbänden durchgeführt hat.

    Im Fokus der branchenübergreifenden Studie „Best Practices zur Gewinnung und Bindung hoch qualifizierter Mitarbeiter“ stand die Frage, wie gut das Personalmanagement der Unternehmen auf die kommenden Herausforderungen in der Fachkräftesicherung vorbereitet ist. Die Studie wurde im Frühjahr 2013 unter Leitung von Prof. Dr. Benedikt Hackl (Duale Hochschule Baden-Württemberg) und Prof. Dr. Joachim Hasebrook (Senior Manager zeb/ und Leitung zeb/business.school) in enger Kooperation mit dem Beratungsunternehmen zeb/ durchgeführt. An der länderübergreifenden Studie beteiligten sich insgesamt 387 Unternehmen. Finanziert wurde die Studie vom Ministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst in Baden-Württemberg.

    Die Ergebnisse der Studie zeigen die herausragende Bedeutung der Fachkräftesicherung im Bereich hoch qualifizierter Mitarbeiter für den Unternehmenserfolg. Schon heute benötigt knapp die Hälfte der befragten Unternehmen bis zu sechs Monate, um Stellen in diesem Bereich zu besetzen, 10 % benötigen sogar bis zu einem Jahr. Im Gesundheitsbereich geben noch rund die Hälfte der Befragten Zeiträume zur Stellenbesetzung von bis zu drei Monaten an und sind damit schneller als der Durchschnitt aller befragten Branchen. Dafür sind bis zu 80 % der Stellen mit hoch qualifizierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern besetzt, viel mehr als der Durchschnitt – und damit sind zukünftige Engpässe vorprogrammiert. Prof. Hackl sieht eine zunehmende Fokussierung der Unternehmen auf den Fachkräftemangel: „Wir waren überrascht, welche Bedeutung die Unternehmen der Fachkräftegewinnung und -bindung beimessen: Für die Hälfte der Unternehmen ist dies ein Kernaspekt in den kommenden fünf Jahren, für ein Drittel sogar der wichtigste Aspekt für den Unternehmenserfolg.“

    Wer künftig im Kampf um die besten Köpfe erfolgreich sein will, muss deutlich stärker als bisher auf die unterschiedlichen Ansprüche der verschiedenen Generationen von Arbeitnehmern eingehen: Die „Generation Y“ bis Anfang 30 stellt ganz andere Ansprüche an Arbeitsplatz, Arbeitszeit und Aufstiegsmöglichkeiten als die sogenannten „Baby Boomer“, die heute 50 Jahre oder älter sind. Die Belegschaften in Krankenhäusern sind im Schnitt deutlich über 40 Jahre alt, die aktiven Krankenhausärzte haben einen Altersdurchschnitt von über 50 Jahren. Ausgerechnet dieser Personengruppe haben Unternehmen fast nichts zu bieten, wie Prof. Hasebrook feststellt: „Obwohl die Generation 50+ noch bis zu 17 Jahren im Beruf steht, zeigen die Ergebnisse, dass von den Unternehmen ausschließlich ‚Arbeitsplatzsicherheit und Vergütung‘ als wichtige Maßnahmen gesehen werden. Damit allein sind Leistungsfähigkeit und -bereitschaft immer älter werdender Mitarbeiterschaften nicht zu sichern.“

    Neben Arbeitsplatzsicherung und attraktiver Vergütung wurden 20 weitere Maßnahmen in fünf Handlungsfeldern in der Studie abgefragt. Die Analyse des Nutzen-Kosten-Verhältnisses zeigt: Wirkungsvolle Maßnahmen müssen nicht unbedingt teuer sein. Der wichtigste Faktor für Arbeitgeberattraktivität, Umsetzung und Wirkung von Maßnahmen ist dabei eine an der Gewinnung und Bindung von Fachkräften ausgerichtete Strategie, um gezielt Maßnahmen kritisch auswählen, umsetzen und bewerten zu können. Neue Instrumente, wie z. B. die Gewinnung von Fachkräften im europäischen Ausland, spielen dagegen noch keine große Rolle. Das Gesundheits-wesen überflügelt mit der Qualität seiner Personalstrategie und -planung andere Branchen, fällt aber in der Qualität der Personalentwicklung deutlich ab und zeigt Probleme in der Qualität der Personalführung.

    Nicht nur das Thema der Studie ist innovativ, sondern auch das Vorgehen, wie Dr. Christian Heitmann, Partner bei zeb/, betont: „Wir haben Unternehmen und Unternehmensverbände von Anfang an, etwa bei der Erstellung des Fragebogens, eingebunden, um die Bedeutung für die Praxis sicherzustellen. Die Studienergebnisse haben wir in zahlreichen regionalen Konferenzen mit Unternehmensvertretern diskutiert und Beispiele für ‚Best Practice‘ ausgetauscht.“

    Auf dieser Basis hat zeb/ gemeinsam mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg einen „Quick Check“ entwickelt, der es interessierten Krankenhäusern erlaubt, mit geringem Aufwand das eigene Personalmanagement gegen die Studienergebnisse zu messen und daraus konkrete und wissenschaftlich fundierte Handlungsempfehlungen für die Gewinnung und Bindung hoch qualifizierter Fachkräfte zu erhalten.

    zeb/
    zeb/ ist eine der größten deutschen Managementberatungen mit Hauptsitz in Münster. Mit über 900 Mitarbeitern sind wir der Partner in Fragen der Finanz- und Risikosteuerung. Unsere Health-Care-Experten beraten Krankenhäuser und Krankenhausträger zu betriebswirtschaftlichen Themenkomplexen, entwickeln zukunftsweisende Lösungen und setzen diese nachhaltig um.

    Ansprechpartner:
    Dr. Christian Heitmann
    Partner Bereich Health Care
    Tel: +49.251.97128.369
    Fax: +49.251.97128.102
    E-Mail: cheitmann@zeb.de

    Dr. Anne Täubert
    Leiterin Unternehmenskommunikation
    Tel: +49.251.97128.220
    Fax: +49.251.97128.110
    E-Mail: ataeubert@zeb.de

    www.zeb-healthcare.de

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