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    Hochmodernes Labor zur Erforschung von Krebstherapie eröffnet

    Neue Angiografieanlage macht Eingriffe noch sicherer – Gezielte Tumorbekämpfung durch Nanopartikel – Verfahren soll schon in fünf Jahren in der Klinik angewendet werden – Das Projekt ist Teil der Spitzenclusterförderung im Medical Valley EMN

    ERLANGEN – „Das neue Forschungslabor mit seiner hochmodernen Ausstattung ist ein weiterer Meilenstein auf dem Weg zu einer zielgerichteten und personalisierten Krebstherapie“, erläutert Prof. Christoph Alexiou, Oberarzt an der HNO-Klinik Erlangen und Leiter der Sektion für Experimentelle Onkologie und Nanomedizin (SEON). Das Labor wurde am 16. September offiziell eröffnet und bietet dem sechsköpfigen Team künftig noch bessere Möglichkeiten, an der Behandlung von Krebs mit Nanopartikeln zu forschen. Ein Teil der Ausstattung wurde durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Spitzenclusterförderung des Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg (EMN) in Kooperation mit Siemens Healthcare finanziert.

    Hochauflösendes 3D-Bildgebungsverfahren
    Das Herzstück des neuen Labors ist eine Hightech-Angiografieanlage. Damit können computertomografische Bilder hochauflösend in 3D aufgenommen werden – das ermöglicht eine bildgestützte Diagnostik und Therapie. Dies ist entscheidend für die spätere klinische Anwendung des Vorhabens von Prof. Alexiou: „Mit dem Bildgebungsverfahren können die Ärzte die Verabreichung der Nanopartikel über das Gefäßsystem mithilfe von Kathetern zielgenau durchführen und mögliche Komplikationen früher erkennen und behandeln. Das macht die Eingriffe für die Patienten noch sicherer.“

    Den Krebs zielgerichtet behandeln
    Mit dem sogenannten Magnetischen Drug Targeting werden winzige magnetische Eisenoxidpartikel im Bereich von etwa 20 bis 150 Nanometern mit Medikamenten bestückt und mit einem speziellen Magneten direkt in den Tumor geleitet – genau dort, wo sie wirken sollen. Durch die punktgenaue Behandlung werden die gesunden Zellen im Körper geschont. Ein echter Mehrwert für die Krebsbehandlung: Dem Patienten müssen weniger Chemotherapeutika zugeführt werden, da bereits ein Fünftel der üblichen Dosis ausreicht. Die starken Nebenwirkungen, wie Haarausfall oder Schwächung des Immunsystems, die viele Patienten fürchten, können mit der neuen Therapie deutlich gesenkt werden. Bisher werden bei einer Chemotherapie die Medikamente in der Regel mittels Infusion in die Vene verabreicht und wirken dann im ganzen Körper – sowohl in den erkrankten als auch den gesunden Körperbereichen.

    Qualitätssiegel für das Projekt
    Das Expertenteam aus dem Medical Valley EMN ist zuversichtlich, dass das neue Verfahren in etwa fünf Jahren als Therapieform in die Klinik gebracht werden kann, wenn die entsprechende finanzielle Unterstützung gegeben ist. Das Forschungsprojekt wird von der Else Kröner-Fresenius-Stiftung sowie vom Bundesministerium für Bildung und Forschung im Rahmen der Spitzencluster-Initiative Medizintechnik gefördert. „Ohne die Unterstützung dieser Initiativen könnten wir dieses Projekt nicht realisieren. Dass wir ein Teil des Spitzenclusters sind, ist ein Qualitätssiegel für unser Vorhaben“, so Prof. Alexiou. Das Projekt ist im Medical Valley EMN im Bereich der Bildgebenden Diagnostik angesiedelt, einem von sechs zentralen Forschungsfeldern der Spitzenclusterförderung.

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