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    Hilfe, ich brauche einen Facharzt! - Tipps für die Suche nach einem Spezialisten

    Sie überlegen wegen Ihrer Knieprobleme einen Facharzt für Orthopädie aufzusuchen? Sie brauchen gynäkologischen oder kardiologischen Rat und benötigen dafür einen Spezialisten? Die Suche nach einem Experten ist nicht immer leicht - egal, mit welchem gesundheitlichen Problem man zu kämpfen hat. Mundpropaganda hilft in vielen Fällen weiter, denn oft mussten sich der beste Freund oder die Arbeitskollegin selbst schon einmal in die Hände eines Spezialisten begeben. Doch was, wenn Sie keinen Tipp aus Ihrem Bekanntenkreis erhalten? Woran erkennen Sie den richtigen Arzt für Ihre Gelenkbeschwerden oder Schmerzen in der Brustgegend? Was macht ihn aus? Priv.-Doz. Dr. med. Philip Schöttle, Leiter der Klinik für Orthopädie und Unfallchirurgie am Isar Medizin Zentrum in München und ausgewiesener Kniespezialist, gibt Tipps, die bei der Suche helfen.

    Fachkundiges Gespräch ohne offene Fragen

    "Sie müssen verstehen, welches gesundheitliche Problem Sie haben. Das ist die wichtigste Eigenschaft, die einen guten Facharzt auszeichnet", betont der Mediziner aus München. Im Klartext heißt das: Auch ein medizinischer Laie muss sein Krankheitsbild verstehen können, und damit das geschieht, kommt es auf den Arzt an. "Fachbegriffe lassen sich im Diagnosegespräch nicht vermeiden, aber der Patient muss verstehen, was ihn plagt."

    In der Kürze liegt die Würze - aber auch die entscheidenden Informationen

    Es bedarf keines Gesprächs zwischen Arzt und Patient über mehrere Stunden, um Diagnose und Therapieansätze zu erläutern. Der Patient will kurz und verständlich wissen, woran er ist. "Dennoch müssen alle offenen Fragen geklärt sein, so dass Sie die Praxis mit einem guten Gefühl verlassen", sagt Dr. Schöttle. Hierzu zählt auch die Erläuterung mehrerer Therapieansätze. Nur so können Sie bewusst über Ihre Therapie mit entscheiden und wissen Sie wirklich, was auf Sie zukommt. Hilfreich dabei ist ein Bericht des Arztes nach dem Erstgespräch, in dem alle wichtigen Informationen zur Diagnose sowie zu den Therapiemöglichkeiten zusammengefasst werden.

    Kein vorschnelles Handeln

    Knie-OP ja oder nein? Eine entscheidende Frage, die nicht sofort geklärt werden sollte. "Der Arzt sollte Ihnen Zeit lassen, die Diagnose zu verdauen und sich mit den verschiedenen Therapie- und Behandlungswegen auseinanderzusetzen. Das bedeutet aber auch, dass der Spezialist neben dem operativen Ansatz auch den nicht-operativen Ansatz vorstellt. Nicht in jedem Fall ist eine Operation das Allheilmittel", sagt Priv.-Doz. Dr. med. Philip Schöttle.

    Auch andere Meinungen gelten lassen

    Wer eine Sehschwäche hat, der geht zum Augenarzt. Und so sollte jemand, der Kniearthrose hat, auch einen Facharzt für Orthopädie aufsuchen. Sie sollten nur ausgewiesene Spezialisten zu Rate ziehen. Diese verfügen über die nötige Kompetenz im entsprechenden Fachgebiet. Doch auch Ärzte sind nicht unantastbar, wie der Münchner Kniespezialist betont. "Ob operativ oder nicht-operativ: Die Meinungen können auseinandergehen – selbst bei Experten der gleichen Fachrichtung. Einen guten Arzt zeichnet hier aus, dass er auch andere Meinungen gelten lässt und darüber diskutiert. Es ist auch in der Medizin nicht alles in Stein gemeißelt."

    Zweite Meinung hilft Patienten bei Entscheidungsfindung

    Prägnante Aufklärung ist das eine - eine zweite Meinung das andere, aber nicht weniger wichtig. "Der mündige Patient will sich nicht bevormundet fühlen, sondern selbst mitentscheiden können. Unterstützt wird das durch die Möglichkeit, sich eine Zweitmeinung bei einem anderen Spezialisten einzuholen. Jeder verantwortungsvolle Arzt sollte keine Einwände haben, eine Zweitmeinung einzuholen. Auf diesem Weg stellt er gerade bei komplexen Problemen seinen Therapieansatz zur fachlich-versierten Diskussion und räumt eventuelle Bedenken des Patienten aus."

    Volles Wartezimmer bedeutet nicht gleich guter Arzt

    "Ein guter spezialisierter Arzt überlädt sich nicht", so Dr. Schöttle. Dennoch sagt ein volles Wartezimmer nicht unbedingt etwas über die Qualität der Arbeit des Arztes aus. Sind gerade viele unangemeldete Fälle hereingekommen oder hat dies etwas mit einem nicht funktionierenden Bestellsystem zu tun? "Die Fülle des Wartezimmers an sich entscheidet nicht über einen guten oder schlechten Arzt."

    Weitere Tipps, woran Sie einen guten Arzt/eine gute Arztpraxis erkennen, erhalten Sie:

    - mit der Checkliste für Patientinnen und Patienten "Woran erkennt man eine gute Arztpraxis?" des Ärztlichen Zentrums für Qualität in der Medizin. Diese kann unter www.bundesaerztekammer.de heruntergeladen werden.

    - durch die Unabhängige Patientenberatung Deutschland. Sie verfügt über 21 Beratungsstellen in ganz Deutschland. Darüber hinaus ist sie auch über das kostenfreie Beratungstelefon (0800 0 11 77 22) erreichbar (www.unabhaengige-patientenberatung.de).

    Bei der Suche nach einem Spezialisten für Ihr gesundheitliches Problem helfen die Kassenärztlichen Vereinigungen der einzelnen Bundesländer (www.kbv.de, 'Arztsuche'). Diese stellen eine Online-Arztsuche in Deutschland bereit, so dass der Patient mögliche Fachärzte des entsprechenden Fachgebietes suchen kann.

    Zweitmeinung auch online möglich

    Wenn Sie eine zweite Meinung eines ausgewiesenen Spezialisten einholen möchten, können Sie das bei einem Facharzt in Ihrer Nähe tun oder aber das Internet nutzen. Eine unabhängige Zweitmeinung erhalten Sie online bei Medexo. Führende Spezialisten aus Deutschland beurteilen Ihren individuellen Fall neu und aus einer anderen Perspektive. Damit können auch eventuell bestehende Bedenken bezüglich Therapie und Behandlung beseitigt werden. Mehr Informationen dazu finden Sie unter www.medexo.com.

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