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    Hilfe für San Myo

    Zwölfjähriger aus Myanmar erhält Beinprothese von Ottobock – Stiftung übernimmt Finanzierung

    San Myo aus Myanmar ist ein aufgeweckter, fröhlicher Junge. Dem Zwölfjährigen fehlt von Geburt an der linke Unterschenkel, doch das hindert ihn nicht daran, mit seinen Freunden Fußball zu spielen. Um ihm das Gehen zu erleichtern, hat ihm sein Vater eine Behelfsprothese aus einem alten Abflussrohr gebastelt. Nun hat San Myo bei Ottobock in Duderstadt eine optimal auf seine Bedürfnisse und Lebensbedingungen anpasste Beinprothese erhalten. Die Kosten für die Versorgung trägt die Otto Bock Stiftung (siehe Hintergrund).

    Zu Hause ist San Myo in einem Dorf am Ufer des Flusses Irrawaddy. Die Region im ehemaligen Burma wurde 2008 von einem Zyklon verwüstet, der mehr als 100.000 Menschen das Leben kostete. Die Familie von San Myo hat bei der Naturkatastrophe all ihr Hab und Gut verloren und lebt noch immer in großer Armut. Frank Franke, Präsident der Organisation „Luftfahrt ohne Grenzen“, hat San Myo 2011 bei einer Hilfslieferung kennen gelernt. Über den Göttinger Bundestagsabgeordneten Hartwig Fischer, selbst Mitglied bei „Luftfahrt ohne Grenzen“, stellte Franke den Kontakt zur Otto Bock Stiftung her und organisierte die Reise des Jungen nach Deutschland. Im Komptenz-Zentrum von Ottobock in Duderstadt kümmerte sich ein Technikerteam um Norbert Jakobi und Marlen Sippel um die Versorgung von San Myo. Schon nach wenigen Tagen erhielt der Junge seine endgültige Prothese, mit der er nach einem intensiven Gehtraining inzwischen problemlos laufen kann. Das Abflussrohr wanderte in den Müll und stattdessen trägt San Myo jetzt ein Paar neue Sandalen.

    Während der rund dreiwöchigen Versorgung war der Junge bei der Familie Diedrich in Westerode unentgeltlich untergebracht, die selbst vier Kinder hat und einen Garten- und Gemüsebetrieb führt. Die beiden Töchter zogen gemeinsam in ein Zimmer, damit der Junge während seines Aufenthaltes ein eigenes Reich bekam. Obwohl für ihn im Alltag anfangs vieles fremd war, hat er sich schnell eingelebt und gut in die Familie integriert.

    „Unser Engagement ist auf Nachhaltigkeit ausgelegt“, sagt Karl Heinz Burghardt, Vorstand der Otto Bock Stiftung. So müsse bei der prothetischen Versorgung von Kindern aufgrund des Wachstums z.B. regelmäßig der Schaft, also die Verbindung zwischen Stumpf und Prothese, erneuert werden. Dazu werde San Myo künftig Unterstützung von den Ottobock Kollegen aus Thailand erhalten, um seine Prothese zu warten und an die veränderten Bedingungen anzupassen. „Für die Wachstumsentwicklung eines Zwölfjährigen ist es enorm wichtig, körperliche Fehlstellungen zu vermeiden. Daher wird die prothetische Versorgung bei Ottobock nicht nur zu einer deutlich verbesserten Mobilität und Lebensqualität beitragen, sondern auch einer Fehlentwicklung der skelettalen und muskulären Körperstrukturen entgegenwirken“, so Karl Heinz Burghardt.

    Luftfahrt ohne Grenzen

    „Luftfahrt ohne Grenzen" (LOG) ist die deutsche Vereinigung eines europaweit operierenden Netzwerks von Luftfahrtorganisationen, an deren Spitze der Physiker und ehemalige Raumfahrer Dr. Ulf Dietrich Merbold steht. Neben Mitarbeitern verschiedener Airlines gehören auch Unternehmer, Journalisten, Landwirte, Gastronomen und Handwerker der Vereinigung an. Ziel von „Luftfahrt ohne Grenzen“ ist es, Hilfsorganisationen in aller Welt zu fördern – nicht nur durch materielle Spenden, sondern durch die Organisation und Koordinierung des Transports von Menschen und Hilfsgütern mit dem Flugzeug.
    Weitere Informationen im Internet unter: www.luftfahrtohnegrenzen.de

    Otto Bock Stiftung

    Um die Technische Orthopädie und die interdisziplinäre Zusammenarbeit durch Fortbildungsveranstaltungen für Ärzte, Ingenieure und Orthopädiemechaniker zu fördern, gründete Dr.-Ing. E.h. Max Näder 1987 die firmenunabhängige Otto Bock Stiftung. Heute hat sein Sohn Professor Hans Georg Näder, Geschäftsführender Gesellschafter der Otto Bock HealthCare, den Kuratoriumsvorsitz inne. 2002 wurde die Satzung der Otto Bock Stiftung erweitert, um nach der Flutkatastrophe in Ostdeutschland eine Hilfsaktion zu initiieren. Da soziale Verantwortung nicht an nationalen Grenzen endet, bringt sich die Otto Bock Stiftung auch in internationale Hilfsprojekte ein, etwa nach dem Tsunami in Südostasien oder den Erdbeben in China und Haiti. Im Mittelpunkt steht dabei die Versorgung von Kindern, denen Hilfsmittel von Ottobock ein Stück Normalität und Lebensqualität zurückgeben. Die Hilfe erfolgt durch unmittelbare Zuwendungen oder durch Zuwendungen an gemeinnützige Hilfsorganisationen, deren ausschließlicher oder überwiegender Zweck die Unterstützung und Förderung hilfsbedürftiger Kinder ist. Die Otto Bock Stiftung verfügt über kein Budget und finanziert Projekte ausschließlich durch Privatspenden oder Spenden der Otto Bock HealthCare.

    Kontakt:
    Otto Bock Stiftung
    Max-Näder-Straße 15
    37115 Duderstadt
    Tel.: +49 (0) 5527/848-1424
    Fax: +49 (0) 5527/72-330

    Spendenkonto:
    Volksbank Mitte eG
    Bankleitzahl: 260 612 91; Kontonummer: 1780040
    Sparkasse Duderstadt
    Bankleitzahl: 260 512 60; Kontonummer: 448

    Weitere Informationen:
    Karsten Ley
    Leitung Unternehmenskommunikation
    Otto Bock HealthCare GmbH,
    Max-Näder-Str. 15, 37115 Duderstadt
    Telefon: (05527) 848-3036, Fax: (05527) 848-3360
    E-Mail: karsten.ley@ottobock.de
    Internet: www.ottobock.de

    Ottobock – Technologie für Menschen

    Mit innovativen Produkten trägt die Otto Bock HealthCare dazu bei, dass Menschen ihre Mobilität erhalten oder wiedererlangen. Das Medizintechnik-Unternehmen wurde 1919 in Berlin gegründet und ist heute Weltmarktführer in der Prothetik. Weitere Geschäftsfelder sind die Orthetik, Mobility Solutions mit Rollstühlen, Sitzsystemen und Hilfsmitteln zur Kinderrehabilitation sowie seit 2006 die Neurostimulation. Die Aktivitäten des global agierenden Unternehmens mit Vertriebs- und Servicestandorten in 44 Ländern werden in der Zentrale im südniedersächsischen Duderstadt koordiniert. 1990 übernahm Professor Hans Georg Näder, der Enkel des Firmengründers Otto Bock, von seinem Vater Dr. Max Näder die Leitung des Familienunternehmens, das er seither in dritter Generation führt.
    Weitere Informationen: www.ottobock.de

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