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    Herzrhythmusstörungen heute: Knappschafts-Klinik Bad Driburg beteiligt sich mit Vorträgen an der Herzwoche

    Bad Driburg. Das Schwerpunktthema der Deutschen Herzstiftung für die Herzwochen 2014 im November sind Herzrhythmusstörungen (= Arrhythmien), wenn der Herzschlag unregelmäßig ist. Viele Menschen leiden an Herzrhythmusstörungen. Etwa 60 bis 100mal in der Minute schlägt ein gesundes Herz. Von sogenannten Herzrhythmusstörungen spricht man, wenn die Herzschläge unregelmäßig bzw. stark beschleunigt oder verlangsamt sind. Die schnellen Herzrhythmusstörungen nennt man Tachykardien (Herzschlag mit über 100 Schlägen pro Minute), die langsamen Bradykardien (Herzschlag mit unter 60 Schlägen pro Minute). Manche Herzrhythmusstörungen sind vollkommen harmlos, andere können aber lebensbedrohlich sein.

    Schwerwiegende Herzrhythmusstörungen treten meisten in Zusammenhang mit einer Erkrankung des Herzmuskels auf, ausgelöst durch einen Herzinfarkt, bei Herzklappenfehlern oder bei einem geschädigten Herzen durch starken Bluthochdruck. Angeborene Herzrhythmusstörungen wie Fehler des Reizbildungs- und Weiterleitungssystems des Herzens sowie eine Überfunktion der Schilddrüse sind selten.

    Häufig sind Rhythmusstörungen harmlos, auslösende Ursachen und Risikofaktoren für die Beschwerden sind: Stress, starke körperliche und psychische Belastungen, Übergewicht, Diabetes, Schilddrüsenüberfunktion, Alkohol und Drogen. Die gefühlten Symptome bei schnellen und langsamen Herzrhythmusstörungen können ganz unterschiedliche sein. Angst und Nervosität, Brustschmerzen und Luftnot, Herzrasen, unregelmäßiger Herzschlag (Herzstolpern) Leistungsschwäche und Erschöpfbarkeit, Sehstörungen oder Schwindel sind Symptome für einen zu schnellen Herzschlag.

    „Ein Notarzt muss sofort alarmiert werden, wenn es zur Bewusstlosigkeit und einem Kreislaufstillstand kommt.“ informiert Chefärztin Dr. Gabriele Augsten.
    Lebensbedrohliche Rhythmusstörungen sind das Kammerflimmern und Kammertachykardien, welche oft bei Patienten auftreten, die einen Herzinfarkt erlitten haben oder an einer Herzschwäche leiden. Häufige Folge ist, wenn das Ereignis überlebt wird, die Implantation eines Defibrillators.
    Kardiologin Dr. Augsten rät und ergänzt, dass die Mehrzahl behandlungsbedürftiger Herzrhythmusstörungen sich durch Medikamente in den Griff bekommen lassen. Mit Hilfe eines Ruhe- oder Langzeit-EKG und einer Ultraschalluntersuchung des Herzens kann eine mögliche Herzerkrankung diagnostiziert werden. Man sollte Herzrhythmusstörungen immer abklären lassen!
    Die Knappschafts-Klinik Bad Driburg als überregional anerkannte Schwerpunktklinik für kardiologische Rehabilitation, beteiligt sich mit medizinischen Vorträgen und einer Reanimationsschulung an der bundesweiten Aufklärungskampagne und zeigt unter dem Motto „Aus dem Takt-Herzrhythmusstörungen heute“ Präventions- und Behandlungsmöglichkeiten auf.

    Weitere Informationen zum Thema: www.herzstiftung.de

    Herzwochen 2014 „Aus dem Takt – Herzrhythmusstörungen heute“
    – Symptome, Gefahren und Therapie von Herzrhythmusstörungen

    Veranstaltungen: 03.11. - 06.11.2014
    (Die Teilnahme ist kostenfrei!)

    Knappschafts-Klinik Bad Driburg, Georg-Nave-Straße 28, 33014 Bad Driburg, Tel. (0 52 53 / 83-1)

    Klinikinfos unter: www.knappschafts-klinik-driburg.de

    Folgende Fragen werden u.a. beantwortet: Wie erkennt man eine Herzrhythmusstörung? Was sind die Ursachen wenn das Herz unregelmäßig schlägt? Wie werden Herzrhythmusstörungen diagnostiziert? Welche Untersuchungen sind nötig? Wie sieht das Therapiekonzept aus? Was erreichen Medikamente? Was kann der Betroffene selbst tun?

    Mo., 03.11.2014, „Herz-Lungen-Wiederbelebung – Erste Hilfe bei Notfällen und richtiges Verhalten bei einem Herzstillstand“ (Kurs für Laien)
    Beginn: 16:00 Uhr (Dauer ca. 1h), Referent: Herr Dr. Ismail Civelek (Stationsarzt)

    Di., 04.11.2014, „Herzrhythmusstörungen – Wann sind sie harmlos, wann sind sie gefährlich?“ (Arztvortrag)
    Beginn: 16:00 Uhr (Dauer ca. 1h), Referentin: Frau Dr. Birgit Aue (Oberärztin, Internistin)

    Mi., 05.11.2014, „Vorhofflimmern – die häufigste Herzrhythmusstörung“ (Arztvortrag)
    Beginn: 16:00 Uhr (Dauer ca. 1h), Referentin: Frau Dr. Gabriele Augsten (Chefärztin, Kardiologin)

    Do., 06.11.2014, „Herzrhythmusstörungen – Welche therapeutischen Möglichkeiten gibt es?“ (Arztvortrag)
    Beginn: 16:00 Uhr (Dauer ca. 1h), Referent: Herr Dr. Arnon Polensky (Oberarzt, Diabetologe)

    Vor den v. g. Veranstaltungen besteht die Möglichkeit der Blutdruck- und Blutzuckermessung und Messung der Sauerstoffsättigung. Die Referenten stehen nach den Vorträgen für individuelle Fragen zur Verfügung.

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