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    Hektik im Job und in der Freizeit! Bleibt man da noch gesund?

    „Depression und Bipolare Störungen in einer beschleunigten Welt“ - Tagung DGBS in Hannover und Europäischer Depressionstag

    Stress, Anspannung, Zeitdruck – all das gibt es mittlerweile nicht nur im alltäglichen Arbeitsleben, sondern auch in der Freizeit steigt die Hektik. Vom Tennis zum Liederabend, ins Theater oder Kino und vorher noch schnell die Kinder zum Fußball bringen, zwischendrin das Familienleben und den Einkauf organisieren – so kann inzwischen der tägliche Ablauf für Männer und Frauen aussehen. Der Stress am Arbeitsplatz bei Berufstätigen wird dabei häufig gar nicht mehr berücksichtigt. In einer solchen „beschleunigten“ Welt fehlt es häufig an genügend Ruhephasen, um überhaupt den alltäglichen Stress zu bewältigen. Bei vielen Menschen, nämlich bei etwa fünfzehn Prozent der deutschen Bevölkerung, tritt im Laufe des Lebens eine Depression oder Bipolare (manisch-depressive) Störung auf. Eine hektische Lebensweise und Stress können den Ausbruch einer Krankheitsphase begünstigen. Dem Erkennen und Vermeiden von Belastungsfaktoren sowie einer geeigneten Prävention, Behandlung und Wiedereingliederung in den Beruf kommt somit eine besondere Bedeutung zu. Eine sinnvolle Tätigkeit und ein positives Arbeitsumfeld sind nicht zuletzt ein wichtiger und stabilisierender Lebensfaktor und können „antidepressiv“ wirken. „Mit dem Europäischen Depressionstag, der am 1. Oktober 2012 stattfindet, wollen wir unter dem Motto „Depression und Workplace“ unter anderem auf diese Aspekte der Depression und Bipolaren Störung hinweisen“, sagt Prof. Dr. Detlef Dietrich, Repräsentant der European Depression Association (EDA) in Deutschland und Ärztlicher Direktor AMEOS Klinikum Hildesheim.

    Eine Bipolare Störung gehe immer mit einer Kombination von depressiven und manischen Episoden einher. Für Betroffene sei es besonders wichtig, mögliche Risikofaktoren für eine erneute Krankheitsphase rechtzeitig zu identifizieren, was in einer hektischer werdenden Welt wie der heutigen besonders schwer fällt. Die Jahrestagung der Deutschen Gesellschaft für Bipolare Störungen (DGBS) vom 27. bis 29. September 2012 in Hannover hat ihre Tagung unter das Motto „Bipolare Störungen in einer beschleunigten Welt“ gestellt und widmet sich unter anderem diesen Fragen. Informationen unter www.dgbs.de/jahrestagung- 2012.html

    Bipolare Störung – Kombination aus zwei Episoden

    Die Bipolare Störung weist in unterschiedlichen sich abwechselnden Zeiträumen außer depressiven auch manische Phasen auf. Eine manische Episode zeichnet sich durch ein intensives Hochgefühl aus, meist einhergehend mit einer übersteigerten und oft unbegründeten guten Laune. Die Betroffenen fühlen sich selbst sehr leistungsstark, kreativ und schöpferisch. Sie brauchen nur wenig Schlaf und sehen Schlafen insgesamt eher als Zeitverschwendung und Unterbrechung ihres Tatendrangs an. Ihre Hochstimmung kann schnell in Gereiztheit umschlagen, wenn zum Beispiel in der Umgebung Widerspruch gegen ihr Verhalten laut wird.

    Die depressive Episode ist mehr als nur ein niedergedrückter Gemütszustand. Sie ist eine Krankheit, die sowohl das psychische Gleichgewicht als auch unser Denken, Handeln und unseren Körper betrifft. Für depressiv erkrankte Menschen ist charakteristisch, dass ihre Gefühlswelt stark beeinträchtigt ist. Sie sind nicht mehr in der Lage, sich zu freuen und andererseits fehlt oft auch die Fähigkeit, eine traurige Lebenssituation als solche wahrzunehmen und gefühlsmäßig zu empfinden. Sie wirken oft innerlich wie versteinert. Der Antrieb etwas zu tun ist deutlich reduziert. Konzentration und Aufmerksamkeit sind ebenso wie Selbstwertgefühl oder Selbstvertrauen meist stark reduziert.

    Am 9. Europäischen Depressionstag (1. Oktober 2012) will die European Depression Association (EDA), der inzwischen 19 Europäische Länder angeschlossen sind, zusammen mit der Stiftung Deutsche Depressionshilfe und den Bündnissen gegen Depression, die neueren Entwicklungen verdeutlichen. Der 9. Europäische Depressionstag steht in diesem Jahr unter dem Motto „Depression and Workplace “ (Depression und Arbeitsplatz) und informiert über Möglichkeiten des frühzeitigen Erkennens sowie über therapeutische und weiterführende Maßnahmen und Aktivitäten, die langfristig zu einer Überwindung (Heilung) der Erkrankung beitragen können.

    Ansprechpartner:

    Prof. Dr. Detlef E. Dietrich
    Repräsentant der European Depression Association in Deutschland (EDA) Ärztlicher Direktor
    AMEOS Klinikum Hildesheim, Goslarsche Landstr. 60
    D-31135 Hildesheim
    Tel.: +49 (0)5121 103-249
    E-Mail: ddie.psy@hildesheim.ameos.de

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