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    Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung warnt - Risiken von elektrischen Zigaretten nicht unterschätzen!

    Vor dem Hintergrund der Einführung neuer nikotinhaltiger E-Produkte in den deutschen Markt warnt die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) vor den Risiken des Konsums dieser Produkte, insbesondere für Jugendliche.

    Dr. med. Heidrun Thaiss, Leiterin der BZgA, erklärt: „Die Inhalation des Dampfs nikotinhaltiger E-Produkte birgt einerseits das Risiko der Entwicklung einer Abhängigkeit von Nikotin, andererseits belastet Nikotin als Zellgift den Körper nachhaltig und schafft erhebliche gesundheitliche Risiken, vor allem für das Herz-Kreislauf-System. Darüber hinaus steht Nikotin im Verdacht, die Entstehung und das Wachstum von Krebszellen zu fördern. Vom Konsum nikotinhaltiger E-Produkte ist daher unbedingt abzuraten. Diese gehören aufgrund des hohen Abhängigkeitspotenzials von Nikotin vor allem nicht in die Hände von Kindern und Jugendlichen.“

    Die süßen Aromen der nikotinhaltigen Liquids der E-Zigaretten in Geschmacksrichtungen wie Mango, Bubble Gum oder Cola können den Eindruck vermitteln, es handle sich dabei um harmlose Lifestyle-Produkte. In Deutschland ist Minderjährigen der Konsum von E-Zigaretten gemäß Jugendschutzgesetz (§10 JuschG) grundsätzlich verboten. Dennoch zeigen Studienergebnisse der BZgA aus dem Jahr 2016, dass rund 13 Prozent der 12- bis 17-Jährigen in ihrem Leben schon einmal E-Zigaretten ausprobiert haben. Von einem Konsum in den vergangenen 30 Tagen berichten 4,2 Prozent der befragten Jugendlichen.

    „Eine von der BZgA initiierte Studie konnte belegen, dass Jugendliche, die E-Zigaretten konsumieren, eher dazu neigen, mit dem Rauchen von Tabakzigaretten zu beginnen. Aktuell liegt die Raucherquote bei Jugendlichen bundesweit auf dem historischen Tiefstand von 7,4 Prozent. Diesen Präventionserfolg gilt es vor dem Hintergrund und den Versuchungen der stets neuen Nikotin-Produkte im Markt nicht zu gefährden“, betont Dr. Thaiss.

    Die BZgA informiert Jugendliche unter www.rauch-frei.info und Erwachsene unter www.rauchfrei-info.de über die Risiken des Rauchens und des Konsums von E-Produkten.

    Mehr Informationen der BZgA-rauchfrei-Kampagne zum Thema unter:

    https://www.rauchfrei-info.de/informieren/tabak-tabakprodukte/tabakprodu...

    Telefonische Beratung der BZgA zur Rauchentwöhnung:

    Kostenfreie Rufnummer - auch aus dem Mobilfunknetz - 0 800 8 31 31 31

    Servicezeiten: Montag bis Donnerstag von 10-22 Uhr, Freitag bis Sonntag von 10-18 Uhr

    Informationsmaterialien der BZgA zum Thema Rauchausstieg:

    „Ja, ich werde rauchfrei!“
    „Rauchfrei durchs Leben“
    „Schluss mit Rauchen“

    Kostenlose Bestellung der BZgA-Materialien unter:

    Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung, 50819 Köln

    Online-Bestellsystem: https://www.bzga.de/infomaterialien/

    Fax: 0221 899 225 7, E-Mail: order@bzga.de

    Studien der BZgA zum Thema:

    Der Tabakkonsum Jugendlicher und junger Erwachsener in Deutschland.

    Ergebnisse der BZgA-Repräsentativbefragung Alkoholsurvey 2016 und Trends:

    https://www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/suchtpraeve...

    Die Drogenaffinität Jugendlicher in der Bundesrepublik Deutschland 2015.

    Rauchen, Alkoholkonsum und Konsum illegaler Drogen: aktuelle Verbreitung und Trends:

    https://www.bzga.de/forschung/studien-untersuchungen/studien/suchtpraeve...

    ____________________

    Kontakt:

    Pressestelle der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung
    Maarweg 149-161
    50825 Köln
    pressestelle@bzga.de

    www.bzga.de
    www.twitter.com/bzga_de

    Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung ist eine Fachbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Gesundheit

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