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    Wichtige Infos bei MS und Schwangerschaft

    Nehmen Sie auf jeden Fall alle Vorsorgetermine wahr und setzen Sie sich zeitnah mit der Klinik in Verbindung. MS-Betroffenen wird von der Hausgeburt abgeraten. Auch von einer PDA (Periduralanästhesie: Rückenmarksbetäubung) wird abgeraten, da sie mit Schüben in Verbindung gebracht werden. Für eine Kaiserschnittentbindung (Sectio caesarea oder Schnittentbindung) sprechen - eine Schwäche an den Beinen, Spastik oder eine ausgeprägte vorzeitige Erschöpfung (Fatigue).

    MS-Patientinnen sollten ihre Schwangerschaft sehr gut planen, denn die Arzneimittel, die die Schubrate vermindern, müssen zu bestimmten Zeitpunkten abgesetzt werden.
    Komplikationen auf Grund von Multiple Sklerose gibt es nicht. Weder Frühgeburten noch Fehlbildungen sowie andere Probleme wurden auf MS zurückgeführt.
    Medikamente dürfen nur in Absprache mit dem Arzt genommen werden! Es wird oft empfohlen, die Medikamente für die Langzeittherapie (immunmodulatorische Medikamente) während der Schwangerschaft und Stillzeit bei Multipler Sklerose abzusetzen.

    Die Fertilität (Fruchtbarkeit) von Frauen und Männern mit Multiple Sklerose ist NICHT eingeschränkt.
    Auch unter der immunmodulatorischen Basistherapie und Eskalationstherapie (mit Natalizumab oder Fingolimod) gilt das so.
    Die Multiple Sklerose Medikamente haben keinen Einfluss auf die Wirksamkeit der Pille. Sie kann ohne negativen Einfluss auf den Verlauf von MS eingenommen werden.

    immunmodulatorische Basistherapie bedeutet:
    Die Behandlung der schubförmigen MS erfolgt heute nach der so genannten immunmodulatorischen Stufentherapie.
    Eskalationstherapie mit Natalizumab bedeutet:
    Eine Eskalationstherapie bei MS bedeutet eine Erweiterung der Immunbehandlung. Das kommt immer dann in Betracht, wenn die üblichen Basismedikamente nur unzureichend wirksam sind.
    Fingolimod bedeutet:
    Fingolimod ist eine chemische Verbindung, die unter dem Handelsname „GILENYA“ (Arzneistoff zur Behandlung von MS) eingesetzt wird.

    Es gibt MS-Studien, die weisen darauf hin, dass manche Patientinnen bei reproduktionsmedizinischen Behandlungen (künstliche Befruchtung) vermehrt unter MS-Schüben leiden. Das ist aber KEIN Grund, diese Verfahren bei MS-Betroffenen nicht anzuwenden (laut Behandlungs-Leitlinie der Deutschen Gesellschaft für Neurologie (DGN).
    Untersuchungen ergaben, dass Männer die gängigen MS-Medikamente vor einer geplanten Zeugung nicht absetzen müssen. Es zeigte sich, dass das Risiko einer über den Mann vermittelten embryofetalen Toxizität aufgrund der Teriflunomid-Behandlung niedrig ist.
    Bei der Plasmaexposition der Frau über das Sperma eines behandelten Patienten ist zirka hundertmal niedriger als die Plasmaexposition nach einer oralen Dosis von 14 mg Teriflunomid. Das Mitoxantron stellt eine Ausnahme dar.
    Da es sich um ein Immunsuppressivum mit genotoxischem Potential handelt, wird beiden Geschlechtern (MS-Patienten) empfohlen, die Therapie mindestens 6 Monate vor der geplanten Schwangerschaft abzusetzen.
    Männer sollten über die Möglichkeit der Kryokonservierung von Spermien vor der Behandlung mit Mitoxantron aufgeklärt werden. Es könnte sein, dass die Krankenkasse die Kosten nicht übernimmt.

    Embryo- bedeutet:
    Embryo ist ein noch nicht geborenes Lebewesen im Mutterleib
    Fetalen- bedeutet:
    Ein Fötus ist ein Embryo nach Ausbildung der inneren Organe während der Schwangerschaft. Beginn der Fetalperiode: 11. Schwangerschaftswoche und endet mit der Geburt.
    Toxizität bedeutet:
    toxisch bedeutet im eigentlichen Sinne: GIFTIG. Die Toxizität einer Substanz wird mit Hilfe verschiedener Verfahren bestimmt.
    Teriflunomid-Behandlung bedeutet:
    Es ist ein Wirkstoff aus der Gruppe der Immunmodulatoren, der zur Behandlung schubförmig verlaufender multiple Sklerose eingesetzt wird.
    Plasma- bedeutet:
    In der Physik ist Plasma ein Teilchengemisch auf atomar-molekularer Ebene. Die Bestandteile sind teilweise geladene Komponenten, Ionen und Elektronen (enthält freie Ladungsträger).
    exposition bedeutet:
    Faktor, dem eine Gruppe von Menschen ausgesetzt ist.
    Mitoxantron bedeutet:
    Es ist ein zytostatisch wirksamer Arzneistoff für MS und Krebs.
    Genotoxisch bedeutet:
    Unter Genotoxizität werden die Wirkungen bezeichnet von chemischen Stoffen, die Änderungen im genetischen Material (Desoxyribonukleinsäure) von Zellen auslösen.

    Zum Beispiel darf „hoch dosiertes Kortison“ NUR in Ausnahmefällen gegeben werden, weil sonst ein gesundheitliches Risiko besteht.
    Wenn es in der Schwangerschaft zu einem Schub kommt, sollten besser andere Behandlungsmethoden wie „Ergo- und Physiotherapie gewählt werden.
    Bei Frauen mit MS besteht eine Tendenz zu vermehrten operativen Eingriffen (Zange, Saugglocke, Kaiserschnitt). Manchmal sind die Kinder etwas leichter als die Kinder von Müttern ohne MS (zirka 100 bis 200 Gramm).

    Männer und Frauen mit Multiple Sklerose (MS) können genauso Eltern werden wie Gesunde und Frauen mit MS bekommen genauso häufig ein gesundes Kind wie Frauen ohne MS. Die Krankheit alleine ist jedenfalls kein Grund, auf Kinder verzichten zu müssen. Die Diagnose MS wird meistens in einer Lebensphase gestellt, in der sich der Betroffene mit dem Thema Familienplanung beschäftigt.

    Weitere Infos finden Sie im Buch:
    • Kinderwunsch mit Multiple Sklerose
    Von der Planung der Schwangerschaft bis nach der Geburt
    Autorin: Jutta Schütz
    Verlag: Books on Demand; Auflage: 1 (28. September 2016)
    Taschenbuch: 156 Seiten – 7,99 Euro
    Sprache: Deutsch
    ISBN-10: 3741273201 und ISBN-13: 978-3741273209
    E-Book: ISBN 9783743154964 (5.99 EUR)

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    Firmeninformation:
    Jutta Schütz schreibt Bücher, die anspornen, motivieren und spezielles Insiderwissen liefern. Die Autorin hat bis heute über 75 Bücher geschrieben und an vielen anderen Büchern mitgewirkt. Zudem hilft sie als Mentorin und Coach Neuautoren bei der Veröffentlichung ihrer Bücher und ist in der "Die Gruppe 48 (Deutschsprachige Schriftsteller und Literaturkenner)" Mitglied und Funktionsträger. Als Journalistin schreibt Schütz für Verlage und Zeitungen. Ihre Themen sind: Gesundheit, Psychologie, Kunst, Literatur, Musik, Film, Bühne, Entertainment. Weitere Informationen zur Autorin und ihren Büchern findet man in den Verlagen, auf ihrer Webseite - sowie im Kultur-Netzwerk.

    Pressekontakt:
    Jutta Schütz
    Achenkamp 0
    D-33611 Bielefeld
    info.schuetz09@googlemail.com
    www.jutta-schuetz-autorin.de/
    www.die-gruppe-48.net

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