medcom24 - Das Presseportal für Medizin & Gesundheit im Internet.

Deutschlands Datenbank für Presseinformationen aus dem Gesundheitswesen.

Benutzeranmeldung

Bleiben Sie mit - medcom24 - immer auf dem Laufenden!

Kooperationen / Partner

RSS - Newsfeed

Inhalt abgleichen

Feed anzeigen und abonnierenSitemap anzeigen

    Presseportal Kostenlos Online PR RSS News Public Relations Veröffentlichen Web 2.0 Gesundheit Journalisten Presse Redaktionen Healthcare Medizin Pressemeldungen PKs Kommunikation Pressekonferenzen Termine Kostenfrei PI Presseinformationen Werbung Öffentlichkeitsarbeit Pressemitteilungen VAs Marketing PR-Agenturen Veranstaltungen


      Mitglied im Deutschen Journalisten-Verband


      Geprüft auf Sicherheit durch:
      Web-Browser optimiert.

    Weltkindertag am 20.9.: Auf die Gesundheit unserer Kinder achten

    WHO und Fachgesellschaften empfehlen, dass die Rotavirus-Impfung Säuglingen weltweit zur Verfügung steht

    Leimen, 19. September 2008 – Kinder haben ein Recht auf Gesundheit, betont UNICEF, das Kinderhilfswerk der Vereinten Nationen. Rotaviren, die schwere Brechdurchfälle bei Säuglingen und Kleinkindern verursachen können, bedrohen die Gesundheit von Kindern. Seit 2006 können Rotavirus-Erkrankungen mit einer Schluckimpfung verhindert werden.

    Die Weltgesundheitsorganisation (WHO) empfiehlt seit 2007 die Rotavirus-Impfung für Säuglinge insbesondere in Europa, USA und Lateinamerika. Auch europäische Fachgesellschaften für Pädiatrie sprechen sich seit Mai 2007 für eine allgemeine Rotavirus-Schluckimpfung von gesunden Säuglingen in Europa aus. Diese Empfehlungen wurden in Ländern wie USA, Brasilien, Australien sowie einigen Nachbarländern Deutschlands beispielsweise in Belgien, Luxemburg und Österreich bereits umgesetzt. Dort empfehlen die Behörden die Rotavirus-Impfung generell für alle gesunden Säuglinge. In den USA, wo die Rotavirus-Impfung seit 2006 allgemein empfohlen wird, ist die Rotavirus-Aktivität während der Rotavirus-Saison 2007/2008 – verglichen mit den vorangegangenen 15 Jahren – um mehr als 50 Prozent zurückgegangen.

    In Deutschland empfiehlt die Sächsische Impfkommission seit Januar 2008 die Rotavirus-Schluckimpfung. Auch immer mehr gesetzliche Krankenkassen, wie die Techniker Krankenkasse oder Gmünder Ersatzkasse, erkennen den hohen Nutzen der Rotavirus-Schluckimpfung und erstatten die Kosten vollständig oder zum Teil.

    Risiko Rotaviren – Nahezu jedes Kind ist davon betroffen

    Fast jedes Kind infiziert sich mindestens einmal mit Rotaviren. Rotaviren sind weltweit die häufigste Ursache von akutem Brechdurchfall bei Säuglingen und Kleinkindern. Weltweit treten jährlich mehr als 138 Millionen Erkrankungsfälle bei Kindern unter fünf Jahren auf. Davon erkranken zwei Millionen Kleinkinder so schwer, dass sie im Krankenhaus behandelt werden müssen. Und zwischen 400.000 und 600.000 Kinder sterben jährlich weltweit an den Folgen von Rotavirus-Brechdurchfällen.

    Auch in Deutschland stellen Rotavirus-Erkrankungen ein großes gesundheitliches Problem dar – hierzulande treten jedes Jahr nach Schätzung von Experten 430 000 Rotavirus-Fälle auf. Rotavirus-Gastroenteritiden gehen mit wässrigen Durchfällen, Erbrechen, Fieber und Bauchkrämpfen einher. Binnen weniger Stunden können Brechdurchfälle bei Säuglingen und Kleinkindern zu lebensbedrohenden Austrocknungen führen, die im Krankenhaus behandelt werden müssen. Mehr als 60 Prozent der im Krankenhaus behandelten Kinder mit Brechdurchfällen waren Rotavirus-positiv.

    Fallbericht: Rotavirus-Erkrankungen – Belastung für Kind und Familie

    Wie belastend der Rotavirus-bedingte Brechdurchfall für das erkrankte Kind und die Eltern verlaufen kann, wird am Fall der kleinen Alina deutlich. Als enge Beraterin der Eltern schildert die Hebamme Ingrid Lohmann aus Bad Gandersheim den Erkrankungsverlauf: „Das zehn Monate alte Mädchen verweigerte am Sonntagmorgen ohne ersichtlichen Grund die Flasche sowie andere Nahrung. Kurz darauf setzten schwallartiges Erbrechen und dünnflüssiger Durchfall ein. Die Eltern versuchten zuerst den Flüssigkeitsverlust auszugleichen, doch das Mädchen weigerte sich zu trinken. Geschwächt von den permanenten Brechdurchfall-Attacken, dämmerte Alina immer wieder weg. Der Säugling war inzwischen so apathisch, dass die Eltern den Notarzt riefen, der das Mädchen in die Klinik einwies. Dort legten ihr die Ärzte zum Flüssigkeitsausgleich eine Infusion. In der zweiten Nacht bekam Alina zum Brechdurchfall hohes Fieber, bis 40° Celsius. Durch die Gabe von fiebersenkenden Zäpfchen normalisierte sich die Körpertemperatur. Am dritten Tag deckte das Ergebnis der Stuhluntersuchung die Erkrankungsursache auf: Rotaviren. Nach insgesamt sechs Tagen durfte Alina die Klinik verlassen.“

    Rotavirus-Schluckimpfung für die Gesundheit der Kinder

    „Die Symptome des zehn Monate alten Mädchens sind typisch für Rotavirus-Brechdurchfälle“, betont Dr. Gunther Gosch, Vorstandsmitglied der Landesvereinigung Gesundheit Sachsen-Anhalt e.V. (Arbeitskreis Impfen) und niedergelassener Kinder- und Jugendarzt aus Magdeburg. „Eine Behandlung der Ursachen ist nicht möglich. Nur die Symptome können behandelt werden. Die Rotavirus-Schluckimpfung bietet Säuglingen einen umfassenden Schutz vor den fünf häufigsten Rotavirus-Typen. Diese verursachen 98 Prozent der Rotavirus-bedingten Brechdurchfälle bei Kleinkindern in Europa“, so Gosch.

    Verschiedene Rotavirus-Typen zirkulieren räumlich und zeitlich. Eine einmal durchgemachte Rotavirus-Erkrankung schützt nicht vor einer erneuten Infektion mit z. B. einem anderen Rotavirus-Typ. Rotaviren sind hoch ansteckend und äußerst resistent gegenüber Seifen sowie Desinfektionsmitteln. Die Erreger werden vorwiegend über Schmierinfektion, beispielsweise über verschmutzte Hände oder Spielzeug übertragen. Deshalb ist die Ansteckungsgefahr in Gemeinschaftseinrichtungen wie Kindertagesstätten, Krabbelgruppen oder beim Babyschwimmen sehr hoch.

    Der Schluckimpfstoff bietet bereits 14 Tage nach der ersten Dosis, die ab der vollendeten sechsten Lebenswoche verabreicht wird, einen hohen Impfschutz. „Mit der Rotavirus-Schluckimpfung sind Säuglinge und Kleinkinder bis ins vierte Lebensjahr gut geschützt – also genau in dem Zeitraum, in dem das Erkrankungsrisiko am größten ist. Dadurch kommen wir dem Recht auf Gesundheit ein Stück näher. Und das nicht nur am Weltkindertag, sondern langanhaltend“, fasst Gosch die Möglichkeiten der Rotavirus-Impfung als Präventionsmaßnahme zusammen.

    Weitere Informationen zur Rotavirus-Erkrankung und der vorbeugenden Rotavirus-Schluckimpfung unter: www.rotavirus-info.de oder www.impfen-aktuell.de

    ____________________________________________________
    Diesen Text finden Sie zum Download unter: http://www.impfservice.de
    Bei Veröffentlichung freuen wir uns über ein Belegexemplar:

    Circle Comm GmbH – Agentur für Gesundheitskommunikation
    Ober-Ramstädter-Straße 96, Wacker Fabrik,
    64367 Mühltal
    Tel : (06151) 36 0 87-0
    Fax : (06151) 36 0 87-29
    Ute Dambacher (-17)
    ute.dambacher@circlecomm.de

    0
    Noch keine Bewertung
    Ihre Bewertung: Keine

    Presseportal - medcom24 e.K. | Copyright 2008 - 2012 | All rights reserved | SERVICE-HOTLINE: 01801 / 730 730 | Powered by Drupal Design by Artinet