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    Verschlusskrankheit „Raucherbein“ betrifft auch viele Nichtraucher

    Der Begriff „Schaufensterkrankheit“ entstand, weil im fortgeschrittenen Stadium der „peripheren arteriellen Verschlusskrankheit“ (pAVK) bereits nach kurzen Gehstrecken heftige Beinschmerzen zum Stehenbleiben zwingen: Betroffene sind zum Schaufenstergucken gezwungen, bis der Schmerz nachlässt. Allerdings wird die pAVK häufig zu spät ernst genommen. Darauf verweist die Zeitschrift „Naturarzt – Ihr Gesundheitsratgeber“.

    Wer einmal über Stunden in zu engen Skistiefeln steckte, kennt bereits Schmerz durch Sauerstoffmangel und Minderdurchblutung von Füßen und Beinen. Doch bei der „peripheren Arteriellen Verschlusskrankheit“ (pAVK) hält die Störung an und zieht umliegende Gewebe zunehmend in Mitleidenschaft. Der typische, meist in der Wade sich meldende Gehschmerz – auch als „intermittierendes Hinken“ oder „Claudicatio intermittens“ bezeichnet – tritt häufig als erstes spürbares Symptom auf.

    In den meisten Fällen wird der Gefäßverschluss (zu 80 Prozent in Arterien der Beine) durch Arteriosklerose („Arterienverkalkung“) verursacht, zu den selteneren Ursachen zählen z.B. Gefäßentzündungen. Die pAVK ist damit eine typische und gefährliche Zivilisationskrankheit mit folgenden Risikofaktoren:
    - Rauchen
    - zu hohe Blutfettwerte
    - Zuckerkrankheit
    - Bluthochdruck
    - Bewegungsmangel

    Sobald die Diagnose pAVK fest steht – oft leider viel zu spät –, kann mit der Therapie begonnen werden. Gehtraining gehört zur Basistherapie: Ausgerechnet die Bewegung, die Schmerzen hervorruft, muss trainiert werden! Das Gehtraining wird hierbei bis zum Erreichen der Schmerzschwelle kontrolliert durchgeführt. Es kommt durch Verbesserung der sogenannten „Kollateralen“ (Gefäße, welche die Blockaden umgehen) zur Verlängerung der schmerzfreien Gehstrecke.

    Neben dem Gehtraining sind Lebensstil-Veränderungen von zentraler Bedeutung, u.a. der Verzicht auf tierisches Fett und Eiweiß sowie auf Nikotin. Der Alkoholkonsum muss drastisch eingeschränkt werden. Die Naturheilkunde bietet eine Fülle von wirksamen Maßnahmen, z.B. Entgiftungsbäder und gefäßtrainierende Fuß- und Unterschenkelbäder.

    Ausführliche Informationen über das Potenzial der Naturheilkunde bei pAVK – von Aderlass über Kohlendioxid-Injektionen und Eigenbluttherapie bis hin zu Homöopathie und der gezielten Gabe von Mikronährstoffen – lesen Sie in der Naturarzt-Ausgabe 11/2009.

    Pressekontakt:
    Redaktion Naturarzt
    Christoph Wagner
    Alt Falkensetin 37a, 61462 Königstein/Ts.
    Tel. 06174 / 92 63 21
    christoph.wagner@naturarzt-access.de
    www.naturarzt-online.de

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