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Tipps für heiße Sommertage
Der Sommer ist da und die Menschen genießen die heißen Tage und langen Abende im Biergarten, Freibad oder auf dem Balkon und im Garten. Doch nicht alle können den Sommer so unbeschwert genießen: gerade ältere Menschen und kleine Kinder leiden oft unter den hohen Temperaturen. Dr. Stephan Winkler und Dr. Holger Duwald, die beiden Chefärzte der Medizinischen Abteilung des Johanniter-Krankenhauses, raten deshalb, an heißen Tagen ein paar einfache Tipps zu befolgen.
Bei außergewöhnlich hohen Temperaturen schützt sich der Körper vor Überhitzung, indem er die Gefäße in der Haut stärker durchblutet, um auf diese Weise Wärme abzuleiten. Während dieser Regulierungstätigkeit steht dem Kreislauf weniger Blut zur Verfügung und es wird schwieriger, den Blutdruck in der erforderlichen Höhe zu halten. Die Folge dieser Zusatzbelastung des Körpers können Kreislaufbeschwerden sein.
Die zweite natürliche Folge hoher Außentemperaturen ist das Schwitzen. Da durch Schwitzen viel Flüssigkeit und wichtige Mineralien verloren gehen, wird der Kreislauf zusätzlich belastet. Immer wieder werden gerade ältere Menschen ins Johanniter-Krankenhaus eingewiesen, weil es unter der Wärme zu einem Kreislaufkollaps oder einem akuten Nierenversagen kommt. Besondere Probleme ergeben sich bei Patienten mit Bluthochdruck oder Arteriosklerose, vor allem wenn die medikamentöse Therapie den Witterungsumständen nicht angepasst wird.
Deshalb ist es wichtig, ausreichend zu trinken. Besonders bei anstrengenden körperlichen Aktivitäten, zum Beispiel Sport, muss auf eine ausreichende Flüssigkeitszufuhr geachtet werden, denn sonst können Hitzekollaps und Hitzeschlag drohen.
Dr. Holger Duwald betont: „Unsere Erfahrung zeigt, dass Senioren sehr leicht das Trinken vergessen, auch weil das Durstempfinden im Alter nachlässt.“ Seinem Chefarztkollegen Dr. Stephan Winkler ist aufgefallen, dass einige Patienten einen derart hohen Flüssigkeitsverlust haben, dass die großen venösen Blutgefäße im Ultraschall kaum noch Blutfüllung aufweisen. „Kein Wunder, dass einigen Menschen da die Sinne schwinden, gerade wenn Sie sich plötzlich erheben oder längere Zeit im Stehen verbringen müssen.“
Der Kardiologe Dr. Duwald rät zu natriumhaltigem Mineralwasser, kaltem Früchtetee und Obstsaftschorlen. „Die Getränke sollten aber nicht zu kalt sein. Vermeiden Sie zudem alkoholische Getränke, Kaffee, schwarzen Tee und stark gezuckerte Getränke. Da Kinder verhältnismäßig mehr Flüssigkeit als Erwachsene brauchen, sollten Eltern darauf achten, dass auch ihre Kinder ausreichend trinken.“
Dr. Winkler gibt in seiner Funktion als Spezialist für Magen-Darm-Erkrankungen den Tipp, viel Obst und Gemüse und weniger schwere, fettige Speisen zu essen. „Das verhilft im Sommer nicht nur zur Strandfigur, sondern trägt auch dazu bei, den Kreislauf bei Hitze zu entlasten. Obst und Salat sind zudem sehr wasserhaltig und wirken dem Feuchtigkeitsverlust durch das Schwitzen entgegen.“
An Tagen extremer Hitze sollten anstrengende Aktivitäten vermieden werden. Bei Kreislaufproblemen verschafft eine kalte Dusche schnelle Abkühlung. „Wenn Sie dazu am Arbeitsplatz oder unterwegs keine Möglichkeit haben, hilft es, sich kaltes Wasser über die Handgelenke laufen zu lassen oder die Unterarme in kaltes Wasser zu tauchen“, so die Experten vom Johanniter-Krankenhaus Gronau. Helle, weite und luftdurchlässige Kleidung unterstützt den Körper zusätzlich, sich kühl zu halten.
Wichtig ist auch der richtige Sonnenschutz. Besonders die Haut kleiner Kinder, älterer Menschen und von Menschen, die bestimmte Medikamente einnehmen müssen, ist besonders empfindlich gegenüber Sonneneinstrahlung. Aber auch für alle anderen gilt: ein Hut, Sonnenbrille und Sonnenschutzmittel verhindern Sonnenbrand und beugen Hitzschlag vor!
Das Johanniter-Krankenhaus in Gronau / Leine ist ein modernes und serviceorientiertes Krankenhaus der Akut- und Regelversorgung. Es versorgt jährlich über 5.000 Patienten und operiert jeweils mehr als 2.000 Patienten stationär und ambulant in den Fachabteilungen Innere Medizin, Allgemeinchirurgie, Unfallchirurgie/Orthopädie, Anästhesie, Radiologie mit CT, Intensivmedizin und einer HNO-Belegabteilung. Angeschlossen sind eine interdisziplinäre Tagesklinik für ambulante Operationen, eine Medizinische Trainings-Therapie sowie verschiedene Facharztpraxen. In Kooperation mit dem Evangelischen Krankenhaus Holzminden bietet das Johanniter-Krankenhaus Gronau 30 Ausbildungsplätze in der Gesundheits- und Krankenpflege an. Die Rettungswache der Johanniter-Unfall-Hilfe ist direkt auf dem Gelände des Johanniter-Krankenhauses Gronau ansässig. Dies ermöglicht eine optimale Zusammenarbeit und schnellstmögliche Versorgung von Notfallpatienten. Weitere Informationen unter: www.johanniter-gronau.de
Pressekontakt:
Ute Bertram, FuP Kommunikations-Management GmbH,
August-Schanz-Str. 80, 60433 Frankfurt am Main,
Tel.: 069 / 95 43 16 – 0, Fax: – 25,
Email: ute.bertram@fup-kommunikation.de
Johanniter-Krankenhaus Gronau gGmbH,
Johanniter Str. 1-3, 31028 Gronau,
Tel.: 0 5182 / 583 – 0, Fax: 05182 / 583 – 112,
Email: info@johanniter-gronau.de



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